Das Gymnasium geht auf die Lateinschule der Kugelherren aus dem Jahre 1470 zurück. Die heutige Schule entstand mit der Gründung einer Höheren Bürgerschule in 1876. Sie entwickelte sich weiter zu einer Realschule, später zu einer Oberrealschule und wurde letztlich zu einem Gymnasium. Seit 1972 besteht das heutige Schulgebäude am Butzbacher Schrenzerhang, welches derzeit grundsaniert wird.
Namensgeber der Schule ist Friedrich Ludwig Weidig, ein Widerstandskämpfer des Vormärz, welcher in Butzbach wirkte und lebte.
Die Schule verfügt über ein nachmittägliches Betreuungsangebot für Schüler der Mittel- und Unterstufe, welches vom Verein Jugendberatung und Jugendhilfe aus Frankfurt am Main getragen wird.
Ferdinand Werner (1876–1961), Lehrer an der Weidigschule von 1910 bis 1933, erster nationalsozialistischer Staatspräsident, später Ministerpräsident, des Volksstaates Hessen.