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Walther Howard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hermann Otto Walther Howard (geboren 8. Mai 1880 in Leipzig; gestorben 16. März 1963 in Wenum/Provinz Gelderland, Niederlande) war ein deutscher Musiktheoretiker und Musikpädagoge.

Walther Howard war ein Sohn des Agrarökonomen Wilhelm Hermann Howard (1848–1919) und der Meta Lübbert. Er studierte von 1899 bis 1902 am Königlichen Konservatorium der Musik zu Leipzig bei Julius Klengel und Johannes Weidenbach sowie an der Universität Leipzig bei Hermann Kretzschmar, Hugo Riemann, Johannes Volkelt und Wilhelm Wundt. Von 1903 bis 1905 machte er eine Studienreise nach China. Er erkrankte und hielt sich ab 1906 in der Schweiz auf. Danach arbeitete er als Gesangspädagoge in Jena und leitete von 1909 bis 1913 den Werkschor der Zeisswerke. Er heiratete Henriette Thekla Kind, sie hatten vier Kinder, darunter den Bildhauer Walter Howard, er war später noch mit Martha Burjam verheiratet. In Berlin gründete er 1925 eine Volksmusikschule und unterrichtete an der Berliner Volkshochschule. 1933 wurde er Vorsitzender des Bundes deutscher Musikpädagogen. Howard wurde 1933 Mitglied der NSDAP (# 2587254). 1936 emigrierte er in die Schweiz und von dort in die Niederlande.

Harmonielehre (1932)

Howard publizierte 1932 eine wissenschaftliche Harmonielehre und ab 1951 eine mehrbändige Musikvorschule.

Schriften (Auswahl)

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  • Wissenschaftliche Harmonielehre des Künstlers. Band 1. Ton-, Intervall- und Akkordmelodie-Lehre. Berlin: Verlag für Kultur und Kunst, 1932