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Walter Knauer

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Walter Knauer (* 21. Juni 1937 in Thann; † 27. Juli 2013 in Neustadt bei Coburg)[1] war ein bayerischer Landespolitiker (SPD). Von 1986 bis 1998 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Gewählt wurde er als oberfränkischer Listenkandidat seiner Partei.[2]

Knauer besuchte die Volksschule in Thann, er absolvierte 1958 das Abitur am Gymnasium Ernestinum in Coburg.[3] Von 1958 bis 1978 bewirtschaftete er den elterlichen Bauernhof.[3] Er war ab 1966 Mitglied der SPD und Mitglied im Kreistag Coburg[3] sowie Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Coburg Land.[4] Als ehrenamtlicher Funktionär der Arbeiterwohlfahrt wirkte Knauer 1989 und 1990 maßgeblich beim Wiederaufbau der Arbeiterwohlfahrt in Thüringen mit[3] und gründete gemeinsam mit der Allgemeinmedizinerin Renate Greiner und dem Sozialmanager Edmund Fröhlich am 18. Februar 1990 in Sonneberg die AWO in der DDR – 57 Jahre nach ihrem Verbot durch die Nationalsozialisten.

Anfang Februar 2009 spielte Knauer öffentlich mit dem Gedanken, für die Partei Die Linke als Direktkandidat im Kreis Coburg-Kronach anzutreten. Er entschied sich dagegen, nachdem Uwe Hiksch zum Direktkandidaten gewählt wurde.[5]

Einzelnachweise

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  1. Walter Knauer, Heimleiter a. D. In: Parlament › Abgeordnete › Abgeordnete von A–Z › Profil. Bayerischer Landtag, 2026. Auf Bayern.Landtag.de (PDF; 200 kB), abgerufen am 29. März 2026.
  2. Walter Knauer Traueranzeige. HCS Content, 30. Juli 2013, abgerufen am 2. Juli 2018.
  3. 1 2 3 4 Walter Knauer – Landwirt, Geschäftsführer, Heimleiter. In: Biografien: Menschen aus Bayern. Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG), 2026. Auf HdBG.eu, abgerufen am 9. Februar 2026.
  4. Wer nicht kämpft hat schon verloren. In: Region › Coburg. Neue Presse (NP), 18. Juli 2007. Auf NP-Coburg.de, abgerufen am 29. März 2026.
  5. Volker Friedrich: Walter Knauer lässt Hiksch den Vortritt. In: Aus der Region. Neue Presse (NP), 3. Februar 2009. Auf NP-Coburg.de, abgerufen am 29. März 2026.