WWF Livewire
| Fernsehsendung | |
| Titel | WWF LiveWire |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Genre | Wrestling |
| Länge | 45 Minuten |
| Episoden | 258 in 6 Staffeln |
| Ausstrahlungsturnus | wöchentlich |
| Produktionsunternehmen | World Wrestling Federation |
| Regie | Kevin Dunn |
| Produktion | Vince McMahon |
| Premiere | 21. Sep. 1996 – 18. Aug. 2001 auf USA Network (bis 2000) Turner Network Television (2000–2001) |
| Moderation | |
WWF LiveWire (auch: WWF Live Wire) war eine US-amerikanische Wrestling-Fernsehsendung von WWE (damals World Wrestling Federation, WWF), die von 1996 bis 2001 ausgestrahlt wurde.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fernsehsendung wurde erstmals am 21. September 1996 auf dem USA Network ausgestrahlt. Die Sendung war eine Zusammenfassung der wöchentlichen Ereignisse in den unterschiedlichen Sendungen der Wrestling-Promotion WWE. Die beiden ersten Moderatoren waren Todd Pettengill und Sunny. Neben den Zusammenfassungen gab es auch Interviews. Das eigentlich Neue war, dass Zuschauer live zugeschaltet wurden und die jeweiligen Interviewpartner Fragen direkt beantworten konnten. Im ersten Jahr wurde an diesem Konzept festgehalten, letztlich wurde die Zuschaltung jedoch bereits 1997 aufgegeben, da man kaum Kontrolle über die Zuschauerfragen hatte und zudem die technischen Begebenheiten häufig ihren Dienst versagten. Live Wire wurde in der Folge zu einer gewöhnlichen Recap-Sendung.[1][2]
Später wurden auch Michael Cole, Jonathan Coachman und Marissa Mazzola als Moderatoren eingesetzt.[1]
Am 30. September 2000 wechselte die Sendung zu Turner Network Television (TNT). Dort lief sie bis zum 18. August 2001 und wurde anschließend eingestellt.[1][2]
Besonderheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kayfabe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Insbesondere in der Zeit, als live Anrufe zugeschaltet wurde, passierten mehrere Ereignisse, die das damals im Wrestling noch übliche Kayfabe durchbrachen und die Realität hinter dem Wrestling zeigten. So sprach Vince McMahon über Ereignisse bei World Championship Wrestling, während in den Shows jegliche Erwähnung direkter Konkurrenten untersagt war. Als Scott Hall und Kevin Nash zum Konkurrenten gingen und WWF den Fake Diesel und Fake Razor Ramon hervorbrachten, wurde dies live in der Sendung thematisiert, als verschiedene Fans ihren Unmut äußerten. Auch wurde die Gruppierung Nation of Domination erstmals bei Live Wire angesprochen und experimentiert mit der an der Black Supremacy orientierten Heel-Gruppe.[1]
Paul Heyman
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein besonderer Moment war, als Paul Heyman, damals Booker und Leiter der Konkurrenzliga Extreme Championship Wrestling (ECW), in der Show anrief und sich mit verstellter Stimme als „Bruce from Connecticut“ (eine Anspielung auf Bruce Prichard) vorstellte. Er ließ eine Schimpftirade los und warf Vince McMahon und der WWF vor, Ideen der ECW zu stehlen. McMahon durchschaute dies, und die beiden lieferten sich ein Wortgefecht. Später kam es zu einer Zusammenarbeit der beiden Promoter. Bis heute ist unklar, ob diese Episode abgesprochen war oder nicht.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- WWF Livewire bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Cemil Sahinöz: Live Wire und Byte This. Der Versuch, Fans einzubinden. In: Power-Wrestling. Nr. 9, 2026, S. 20.
- 1 2 Brian Shields, Kevin Sullivan: WW encyclopedia: the definitive guide to World Wrestling Entertainment. 1st American ed Auflage. DK, New York 2009, ISBN 978-0-7566-4190-0, S. 96 (englisch).