Die Zeitung wird nur in der Diaspora vertrieben und ist deren Bedarf angepasst.
Der Verlag selbst bezeichnet sich als politisch unabhängiges Sprachrohr der Exilserben. Milorad Božić, Präsident des Südost-Forums in Zürich, sieht das laut NZZ anders: „Die Vesti-Redaktion reflektiert die Informationen nicht, die sie in ihrem Blatt wiedergibt. Die Redaktion mag zwar unabhängig sein, trotzdem richtet sich ihre Politik nach der jeweiligen serbischen Regierung.“[4] In einem Artikel in der Berliner Zeitung schrieb Sead Husic über die Vesti: „Während des Bosnienkrieges ergriff sie Partei für den radikalen serbischen Führer Radovan Karadžić.“[5]