V-Modell (Entwicklungsstandard)
Das V-Modell ist ein Vorgehensmodell für IT oder ITK-Entwicklungsprojekte der Bundesrepublik Deutschland.[1][2] Es dient der Auftragsabwicklung von komplexen technischen Projekten, wobei die IT-Systeme in der Regel aus Hardware und Software bestehen.[1.1]
Entgegen der Annahme steht das „V“ im Begriff „V-Modell“ nicht für „Vorgehen“, sondern visualisiert die Idee, Anforderungen, Architektur des Gesamtsystems, Entwurf und Spezifikation auf der linken Seite des V, Implementierung an der Furche und Integration und Test (Verifizierung und Validierung) auf der rechten Seite des V gegenüberzustellen und damit einem idealisierten Entwicklungsablauf darzustellen.[1.2]
Im Gegensatz zu klassischen phasenorientierten Vorgehensmodellen als Teil des Projektmanagements werden im V-Modell lediglich Aktivitäten und Ergebnisse definiert und keine strikte zeitliche Abfolge gefordert. Insbesondere werden in der Regel keine Abnahmen wie aus einem Wasserfallprojekt eingefordert, die ein Phasenende definieren. Dennoch ist es möglich, die Aktivitäten des V-Modells zum Beispiel auf ein Wasserfallmodell oder ein Spiralmodell abzubilden.
Mittlerweile unterstützt das weiterentwickelte und seit 2005 gültig gewordene „V-Modell XT“ aber nicht nur das klassische Vorgehen nach dem „V“, sondern auch neue Ansätze wie beispielsweise die agile Entwicklung.[3][4] Aktueller Stand ist das „V-Modell XT“ in Version 2.4.[5][1]
Das V-Modell wird als ein abgewandeltes oder angepasstes Vorgehensmodell nicht nur im öffentlichen Bereich, sondern von privaten Unternehmen oder Organisation auch in der Softwaretechnik sowie in der technischen Entwicklung (Systementwicklung) von Geräten, Maschinen, Anlagen und Systemen im Allgemeinen verwendet.
Der Name V-Modell ist eine eingetragene und geschützte Marken der Bundesrepublik Deutschland.[6] Es wird unter der Apache-Lizenz Version 2.0 herausgegeben.
Abgrenzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das hier beschriebene V-Modell ist nicht zu verwechseln mit dem Verfügbarkeitsmodell[7] (auch abgekürzt als „V-Modell“) des Bundesministerium für Verkehr (BMV).[8][9]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vorgeschlagen wurde dieses allgemeine Modell als V-Modell Ende der 1970er Jahre. Das erste V-Modell wurde 1986 von dem damals bundeseigenen Unternehmen IABG entwickelt.[10] Zunächst war es für IT-Projekte der öffentlichen Hand in Deutschland vorgesehen, inzwischen wird es aber auch in der Privatwirtschaft eingesetzt. Seine Anwendung findet beispielsweise in der Automobilindustrie bei der Entwicklung von Automobilelektronik statt. Auch Software wird teilweise entlang eines V-Modells entwickelt. In diesem Umfeld haben sich zudem spezielle Vorgehensmodelle und Methoden und Prozesse herausgebildet.
Der militärische Ursprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 1986 startete das deutsche Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) zwei Projekte:
- Softwareentwicklungsumgebung für Informationssysteme (SEU-IS) und
- Softwareentwicklungsumgebung für Waffen- und Waffeneinsatzsysteme (SEU-WS)
mit folgenden Zielen:
- Die Kosten über den gesamten Softwareentwicklungs- und Pflegeprozess transparent zu machen und in Folge auch zu begrenzen.
- Durch geeignete Maßnahmen einen Mindeststandard für Softwarequalität zu garantieren bzw. diesen weiter zu verbessern.
- Durch Vergleichbarkeit der Angebote von Dritten eine größere Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern zu erlangen.
- Die Entwicklung von Software im eigenen Hause zu standardisieren und transparenter zu gestalten.
Hierzu wären grundsätzlich auch Prozessmodelle der NATO-Verbündeten in Frage gekommen, wie zum Beispiel der amerikanische Standard DoD STD 2167 A[11] bzw. der neuere MIL-STD-498[12] oder der französische Standard GAM T 17. Eine eingehende Prüfung dieser Modelle zeigte jedoch, dass sie nicht in der Lage waren, allen Anforderungen gerecht zu werden.
Somit entschloss man sich zu einer Eigenentwicklung, die im Jahre 1988 – als Ergebnis des Projektes SEU-WS – eine erste Version des V-Modells hervorbrachte. In dieses wurden dann bis April 1990 die Erkenntnisse aus dem Projekt SEU-IS integriert und die verbesserte Version des V-Modells per Erlass vom Februar 1991 durch den BMVg von Deutschland als Entwicklungsstandard für die Softwareerstellung bei der deutschen Bundeswehr festgeschrieben.
Das zivile V-Modell
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da sich auch andere deutsche Bundesbehörden mit ähnlich gelagerten Problemen konfrontiert sahen, wurde das V-Modell Ende 1991 an die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) übergeben, mit der Aufgabe, eine zivile Fassung des V-Modells zu erstellen. Diese Arbeiten waren im August 1993 abgeschlossen und die daraus resultierende einheitliche Version des V-Modells wurde durch den Bundesminister der Verteidigung von Deutschland und den Bundesminister des Innern von Deutschland veröffentlicht und festgeschrieben.
V-Modell 97
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neue Softwareentwicklungsansätze machten eine Überarbeitung des V-Modells notwendig, zumal dieses bis zu diesem Zeitpunkt sehr stark auf den „klassischen Softwareentwicklungsansatz“ zugeschnitten war. Als Ergebnis wurde im Juni 1997 das V-Modell '97 veröffentlicht, welches seitdem für jegliche Softwareentwicklung in der Bundesverwaltung von Deutschland zur Anwendung empfohlen wurde.[10]
V-Modell XT
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das V-Modell 97 wurde im Zuge von neuen Erkenntnissen in der Softwareentwicklung im Februar 2005 durch die Version 1.0 des V-Modell XT (XT = Extreme Tailoring, engl. „to tailor“, dt. etwa „extrem zugeschnitten oder angepasst“) ersetzt.[13][1] Hauptänderungspunkte sind hierbei:
- das V-Modell ist an die jeweiligen Bedürfnisse anpassbar. Um bei Abwicklung kleinerer und mittlerer Projekte keinen übermäßig großen Mehraufwand zu produzieren, definiert das V-Modell für diese Projektgrößen Streichbedingungen, die die Menge der Aktivitäten und Produkte auf das notwendige Maß reduzieren.
- Einbindung des Auftraggebers: Bisher waren die Vorgaben auf den Auftragnehmer ausgerichtet. Nun gibt es auch Vorgehensbausteine für den Auftraggeber.
- Stärkere Modularisierung: Die vier bisherigen Submodelle existieren in dieser Form nicht mehr, sondern nur noch Vorgehensbausteine, aus denen das konkrete Vorgehensmodell eines Projekts zusammengestellt wird („tailoring“).
- Stärkere Orientierung in Richtung agiler und inkrementeller Ansätze: „Weg vom Wie, hin zum Was.“ Das V-Modell XT gibt keinerlei Vorschriften über die zeitliche Abfolge von Vorgehensbausteinen vor. Die erzeugten Produkte stehen im Mittelpunkt und nicht die Dokumentation wie beispielsweise bei dem Rational Unified Process (RUP).
Das V-Modell XT wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik bzw. Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) bereitgestellt.[1] Hier findet man die jeweils aktuelle Version.
Weitere Infos sowie ein jährlicher Erfahrungsaustausch wird durch die Anwendervertretung ANSSTAND e. V. (Interessenvertretung der Anwender des SystementwicklungsSTANDards V-Modell der IABG) auf der Homepage der V-Modell Interessenvertretung zur Verfügung gestellt.[14]
V-Modell XT 1.4
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum 15. Mai 2012 wurde die V-Modell-XT-Version 1.4 veröffentlicht. Sie besteht aus:
- Dokumentation in pdf- und html-Format
- Editor zum Bearbeiten der XML-Dateien
- Projektassistent zur Anpassung des generischen V-Modells an die Bedürfnisse eines konkreten Projekts.
V-Modell XT 2.x
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zum 10-jährigen Bestehen wurde im August 2015 die V-Modell-XT-Version 2.0 veröffentlicht.
- Am 10. April 2018 wurde die Version 2.2 veröffentlicht.
- Im März 2019 wurde die Version 2.3 veröffentlicht.[15]
Am 24. Mai 2024 veröffentlichte der WEIT e. V. die Standards V-Modell XT und V-Modell XT Bund in der Version 2.4.[1]
Folgende Änderungen sind besonders hervorzuheben:
- Der Themenbereich Barrierefreiheit von IT-Systemen wird nun in den Entwicklungsmodellen adressiert. Dazu wurden neue Produkte ergänzt und bestehende Produkte erweitert. Die Vorgaben korrespondieren mit den Standards BITV und WCAG.
- Die Referenz „Andere Standards“ wurde entfernt. Diese Zusammenstellung wurde zuletzt kaum noch verwendet.
- Der bisherige Projektassistent basierend auf Java wurde abgelöst durch eine Webanwendung „DiPA“.[16] Damit wurde einerseits die Problematik adressiert, dass Java in manchen Organisationen ein Sicherheitsproblem darstellt. Andererseits ist es nun nicht mehr erforderlich, OpenOffice zu installieren. Das projektspezifische V-Modell XT (das Modell nach dem Tailoring) ist durch den Projektassistenten dokumentiert. Die Möglichkeit, ein eigenständiges PDF zu generieren, entfällt zusammen mit dem bisherigen Projektassistenten.[17]
Vorgehensbausteine und der V-Modell-Kern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein Vorgehensbaustein deckt eine konkrete Aufgabenstellung ab, die im Rahmen eines Entwicklungsprojektes auftreten kann. Festgelegt werden dabei die innerhalb dieser Aufgabenstellung (der Vorgehensbaustein) zu erarbeitenden Produkte, die Aktivitäten, durch welche die einzelnen Produkte erstellt werden, sowie die an den einzelnen Produkten mitwirkenden bzw. die verantwortlichen Rollen. Die einzelnen Vorgehensbausteine sind dabei jeweils in sich abgeschlossen. Abhängigkeiten und Querbeziehungen zwischen den Vorgehensbausteinen sind explizit durch das V-Modell definiert. Das V-Modell fasst dabei eine Reihe von ähnlich gelagerten Tätigkeiten zu diesen Vorgehensbausteinen zusammen. Insgesamt gibt es 22 dieser Vorgehensbausteine, wobei einige bei allen Projekten Anwendung finden. Diese werden daher als V-Modell-Kern bezeichnet. Dazu gehören:
- PM: Projektmanagement
- QS: Qualitätssicherung
- KM: Konfigurationsmanagement
- PA: Problem- und Änderungsmanagement
| Vorgehensbaustein | V-Modell Kern | Systementwicklungsprojekt (AG/AN) | Systementwicklungsprojekt (AG) | Systementwicklungsprojekt (AN) |
|---|---|---|---|---|
| Projektmanagement | X | X | X | X |
| Qualitätssicherung | X | X | X | X |
| Konfigurationsmanagement | X | X | X | X |
| Problem- und Änderungsmanagement | X | X | X | X |
| Systemerstellung | X | X | ||
| Anforderungsfestlegung | X | X | ||
| Lieferung und Abnahme (AN) | X | X | ||
| Lieferung und Abnahme (AG) | X | X | ||
| Vertragsschluss (AN) | X | |||
| Vertragsschluss (AG) | X |
Produkte und Aktivitäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das V-Modell definiert eine Reihe von Dokumenten, die als Produkte bezeichnet werden. Diese setzen sich aus einzelnen Themen (Kapiteln) zusammen. Produkte, die einen starken inhaltlichen Zusammenhang haben, werden wiederum derselben Produktgruppe zugeordnet.

Jedes definierte Produkt durchläuft vier Zustände:
- geplant
- in Bearbeitung
- vorgelegt
- akzeptiert
wobei folgende Übergänge zwischen diesen Zuständen möglich sind:
Tätigkeiten, die Produkte verändern, bezeichnet man als Aktivitäten; diese sind ihrerseits aus einzelnen Teilaktivitäten zusammengesetzt, die dann jeweils genau ein Thema behandeln. Inhaltlich verwandte Aktivitäten werden dabei wiederum zu Aktivitätengruppen zusammengefasst. Zu jeder Aktivität ist genau hinterlegt, welche Produkte sie benötigt bzw. verändert und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um die gewünschte Modifikation herbeizuführen. Zu diesem Zweck ist zu jeder Aktivität ein Produktfluss und eine Abwicklung definiert. Während der Produktfluss beschreibt, aus welchen Aktivitäten die benötigten Eingabeprodukte mit welchem Zustand kommen, um dann in modifizierter Form bzw. modifiziertem Zustand an eine nachfolgende Aktivität weitergereicht zu werden, beinhaltet die Abwicklung genauere Anweisungen zur Durchführung der Aktivität.
Die zeitliche Abfolge der Aktivitäten ergibt sich somit aus der Verfügbarkeit der benötigten (Teil-)Produkte in einem bestimmten Zustand.
Zusammengenommen gibt es im V-Modell XT 35 Rollen[18] und über 100 verschiedene Produkte, an denen innerhalb der 22 Vorgehensbausteine gearbeitet wird. Der Fortlauf des Projektes wird anhand von insgesamt 21 Entscheidungspunkten entschieden, wovon die vier Entscheidungspunkte Projekt genehmigt, Projekt definiert, Iteration geplant und Projekt abgeschlossen zu dem V-Modell Kern gehören. Entscheidungspunkte stellen Meilensteine dar, bei deren Erreichen aufgrund des aktuellen Projektstatus über die Projektfortführung entschieden wird. Diese Entscheidung geschieht durch einen Lenkungsausschuss.
Organisationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Veröffentlichungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- V-Modell XT (Version 2.4). Verein zur Weiterentwicklung des V-Modell XT e.V. (Weit e.V.), München 2024 (tu-clausthal.de [PDF]).
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum V-Modell 97 (historisch)
- Wolfgang Dröschel, Walter Heuser, Rainer Midderhoff (Hrsg.): Inkrementelle und objektorientierte Vorgehensweisen mit dem V-Modell 97. Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-24276-8.
- Wolfgang Dröschel, Manuela Wiemers: Das V-Modell 97. Der Standard für die Entwicklung von IT-Systemen mit Anleitung für den Praxiseinsatz. Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-25086-8.
- M. Reinhold, B.Oestereich, P. Hruschka, N. Josuttis et al.: Erfolgreich mit Objektorientierung: Vorgehensmodelle und Managementpraktiken für die objektorientierte Softwareentwicklung. Oldenbourg, München 2001, ISBN 978-3-486-25565-2.
- Beitrag von Markus Reinhold zu: Leichte Vorgehensmodelle: Rational Unified Process 2000 versus V-Modell'97 – A Comparison of the two most common used Process Modells in Germany. Shaker Verlag, 2001, ISBN 978-3-8265-8577-7.
- Beitrag von Markus Reinhold zu: Praxistauglichkeit von Vorgehensmodellen: Specification of large IT-Systems – Integration of Requirements Engineering and UML based on V-Model'97. Shaker Verlag, 2003, ISBN 978-3-8322-1330-5.
Zum V-Modell XT
- Reinhard Höhn: Das V-Modell – eine Erfolgsstory aus Behördenkreisen, in: OCG-Journal 05/2004.
- Dirk Niebuhr, Andreas Rausch: Erfolgreiche IT-Projekte mit dem V-Modell XT, in: OBJEKTspektrum 03/2005, PDF.
- Christian Bartelt, Thomas Ternité, Matthias Zieger: Modellbasierte Entwicklung mit dem V-Modell XT, in: OBJEKTspektrum 05/2005, PDF.
- Reinhard Höhn, Stephan Höppner: Das V-Modell XT: Grundlagen, Methodik und Anwendungen (= eXamen.press). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-30249-0, doi:10.1007/978-3-540-30250-6.
- Jan Friedrich, Ulrike Hammerschall, Marco Kuhrmann, Marc Sihling: Das V-Modell® XT: Für Projektleiter und QS-Verantwortliche kompakt und übersichtlich (= Informatik im Fokus). 2. Auflage. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-642-01487-1, doi:10.1007/978-3-642-01488-8.
- Marco Kuhrmann, Thomas Ternité, Jan Friedrich: Das V-Modell® XT anpassen: Anpassung und Einführung kompakt für V-Modell® XT Prozessingenieure (= Informatik im Fokus). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-01489-5, doi:10.1007/978-3-642-01490-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alte Website bis 2014 http://www.v-modell-xt.de/. Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, 2014, archiviert vom am 27. April 2014; abgerufen am 13. Oktober 2026.
- Offizielle Website V-Modell XT. Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 V-Modell XT. In: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ FAQ: Was ist ein Vorgehensmodell? Ein Vorgehensmodell (für die Systementwicklung) ist eine Arbeitsanleitung, die beschreibt, wie und in welcher Reihenfolge Arbeitsschritte bei der Organisation und Durchführung der Entwicklung eines IT-Systems auszuführen sind. Für das IT-System kann dabei Software, Hardware oder beides (Integriertes System) entwickelt werden. Die gebräuchliche Organisationsform dafür ist ein Projekt, daher bedient sich das V-Modell XT auch der Terminologie des Projektmanagements. Es ist aber nicht zwingend, in Projektform vorzugehen.
- ↑ FAQ: Wofür steht das "V" in "V-Modell XT"? "V" steht nicht für "Vorgehen", sondern visualisiert die Idee, Spezifikation und Zerlegung der Realisierung und Integration gegenüberzustellen.
- ↑ V-Modell XT - Die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. In: Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme, Universität Potsdam, 8. April 2019, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ Jan Friedrich, Ulrike Hammerschall, Marco Kuhrmann, Marc Sihling: Das V-Modell® XT: Für Projektleiter und QS-Verantwortliche kompakt und übersichtlich (= Informatik im Fokus). 2. Auflage. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-642-01487-1, doi:10.1007/978-3-642-01488-8 (springer.com [abgerufen am 13. Oktober 2026]).
- ↑ Reinhard Hhn, Stephan Hppner: Das V-Modell XT: Grundlagen, Methodik und Anwendungen (eXamen.press). 1. Auflage. Springer Publishing Company, Incorporated, 2008, ISBN 978-3-540-30249-0, doi:10.5555/1386227 (englisch, acm.org [abgerufen am 13. Oktober 2026]).
- ↑ Reinhard Höhn, Stephan Höppner: Das V-Modell XT (= eXamen.press). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-30249-0, doi:10.1007/978-3-540-30250-6 (springer.com [abgerufen am 14. Oktober 2026]).
- ↑ Registerauskunft Registernummer 39631851. In: DPMAregister | Marken - Registerauskunft. DPMA, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ Das V-Modell (Verfügbarkeitsmodell). In: Bundesministerium für Verkehr (BMV). 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ BMDV - Das V-Modell (Verfügbarkeitsmodell). Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 2023, abgerufen am 29. November 2023.
- ↑ Johannes Fottner, Stefan Galka, Sebastian Habenicht, Eva Klenk, Ingolf Meinhardt, Thorsten Schmidt: Allgemeine Grundlagen für die Planung von Transportsystemen. In: Planung von innerbetrieblichen Transportsystemen. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-662-63972-6, S. 77–120, doi:10.1007/978-3-662-63973-3_4 (springer.com [abgerufen am 29. November 2023]).
- 1 2 Das V-Modell® - Home. IABG, 2007, archiviert vom am 22. September 2007; abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ http://www.everyspec.com/DoD/DoD-STD/DOD-STD-2167A_8470/ DOD-STD-2167A_8470
- ↑ http://www.everyspec.com/MIL-STD/MIL-STD+%280300+-+0499%29/MIL-STD-498_25500/
- ↑ V-Modell XT Bund. In: Bundesverwaltungsamt ; Bundesstelle für Informationstechnik - Referat BIT A 4. 2013, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- 1 2 ANSSTAND, der Interessengemeinschaft rund um's V-Modell. In: ANSSTAND e.V. – Anwender des Software-Entwicklungsstandards der öffentlichen Verwaltung. IABG, 2016, archiviert vom am 10. November 2015; abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ Dirk Israel: V-Modell XT – neues Release 2.3 | WEIT e. V. – Verein zur Weiterentwicklung des V-Modell XT. Abgerufen am 19. Juni 2019 (deutsch).
- ↑ DiPA-Projektassistent. Abgerufen am 14. Oktober 2026.
- ↑ Marc Sihling: V-Modell XT und V-Modell XT Bund in Version 2.4 erschienen | WEIT e. V. – Verein zur Weiterentwicklung des V-Modell XT. 5. Juni 2024, abgerufen am 31. Juli 2024 (deutsch).
- ↑ Teil 4: V-Modell-Referenz Rollen. In: V-Modell® XT Version 1.4. TU Clausthal, 15. Mai 2012, abgerufen am 13. Oktober 2026 (deutsch).
- ↑ WEIT e.V. – Verein zur Weiterentwicklung des V-Modell XT. In: Verein zur Weiterentwicklung des V-Modell XT e.V. 4Soft GmbH, 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026.