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Ursula Bienz

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Ursula Bienz (* 1960)[1] ist eine Schweizer Puppenspielerin und seit 2001 Leiterin des Figurentheaters in Winterthur.

Ursula Bienz besuchte bereits in ihrer Kindheit regelmässig das Figurentheater – damals noch «Marionettentheater im Waaghaus» genannt. Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin.[2] Im Marionettentheater lernte sie später auch ihren Mann Klaus Bienz kennen, dessen Eltern Trudi und Peter Bienz das Figurentheater Winterthur ursprünglich gegründet hatten. 1982 erarbeiteten Klaus und Ursula Bienz mit «Florians Spektakel» ihr erstes eigenes Theaterstück.[3]

Fast zwei Jahrzehnte später, 2001, übernahm sie die Leitung des Figurentheaters.[4][2] Sie besuchte Weiterbildungen in Figurenbau und -spiel, Pantomime und Musik.[5] Unter ihrer Führung wurden neben Eigenproduktionen auch viele nationale und internationale Produktionen ins Figurentheater Winterthur geholt, und auch international bekannte Puppenspieler wie Neville Tranter oder das Marionettentheater Baku gaben ihr Gastspiel.[6][7][8][7]

Als Leiterin des Ensembles «Winterthurer Marionetten» wirkt Bienz als Puppenspielerin an den Eigenproduktionen mit, die auch ausserhalb des Theaters schweizweit vorgeführt werden. Für Familien- und Kinderkonzerte arbeitete sie wiederholt mit Orchestern zusammen, so verschiedentlich mit dem Musikkollegium Winterthur[9][10] oder 2010 mit dem Sinfonieorchester St. Gallen in der Tonhalle St. Gallen.[11] 2022 wirkte Bienz als Puppenspielerin am Kurzfilm «Der Molchkongress» mit, der mehrere Preise an internationalen Kurzfilmfestivals gewann.[12][13]

2025 kündigte Bienz an, 2027 in Pension zu gehen. Die Theaterleitung will sie dann ihren Töchtern Hanna und Rea Bienz übergeben.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Helmut Dworschak: Die dritte Generation übernimmt. In: Der Landbote. Band 189, Nr. 79, 4. April 2025, S. 3 (online mit Paywall in: Tages-Anzeiger. 26. März 2025 [abgerufen am 31. Januar 2026]).
  2. 1 2 3 Luzia Nyffeler: Figurentheater: Ursula Bienz erhält Ehrenmedaille. Band 190, Nr. 24, 31. Januar 2026, S. 3 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 31. Januar 2026]).
  3. Jean-Pierre Gubler: Figurentheater Winterthur im Winterthur Glossar. In der Version vom 5. April 2023; abgerufen am 31. Januar 2026.
  4. Rebecca Lehmann: Gastgeberin der Fantasiewelt. In: Coucou. Nr. 45, September 2016 (online [abgerufen am 31. Januar 2026]).
  5. Sogar die Kaffeetasse erwacht zum Leben. Ursula Bienz leitet seit 20 Jahren das Figurentheater Winterthur […] darin spielen auch junge Menschen eine Rolle. In: reformiert. 11. Juni 2021, abgerufen am 4. Februar 2026.
  6. Goldene Ehrenmedaille 2026. Kanton Zürich, abgerufen am 1. Februar 2026.
  7. 1 2 Grosse Puppen. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. Februar 2013, S. 21.
  8. Jean-Pierre Gubler: Lieben auf Aserbaidschanisch. In: Der Landbote. 28. November 2009, S. 14.
  9. Rita Wolfensberger: Mozart und die fliegenden Puppen. In: Der Landbote. 23. September 2010, S. 16.
  10. Jean-Pierre Gubler: Fatimas Auftritt zu Mozartklängen. In: Der Landbote. 13. Juni 2008, S. 16.
  11. Familienkonzert: Das innere Auge. In: Luzerner Zeitung. 6. November 2010 (online).
  12. Christian Felix: Wie ein Molch zum Leoparden wird. In: Winterthurer Zeitung. 22. August 2022, abgerufen am 1. Februar 2026.
  13. Der Molchkongress. Internet Movie Database, abgerufen am 1. Februar 2026.
  14. Kulturpreis der Stadt Winterthur. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger. Stadt Winterthur, abgerufen am 31. Januar 2026.
  15. Verleihung Prix-Assitej 2025. Assitej Schweiz, abgerufen am 2. Februar 2026.