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UFC Purbach

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UFC Purbach
Basisdaten
Name Sportunion Fußballclub Raiffeisenbank Purbach
Sitz Purbach am Neusiedler See, Burgenland
Gründung 11. April 1951
Farben Grün-Weiß
Vorstand Sebastian Horvath
ZVR-Zahl 395425844
Website vereine.oefb.at
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Viktor Dowitsch
Spielstätte Sportzentrum Türkenhain
Plätze 2000
Liga 1. Klasse Nord
2025/26 3. Platz

Der Sportunion Fußballclub Raiffeisenbank Purbach, kurz UFC Purbach und unter seinem Sponsorennamen UFC Raiffeisenbank Purbach, ist ein österreichischer Fußballverein aus Purbach am Neusiedler See im Burgenland. Der 1951 gegründete Verein gehört dem Burgenländischen Fußballverband (BFV) an und trägt seine Heimspiele im Sportzentrum Türkenhain aus. Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß.[1]

Den größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte erreichte Purbach Anfang der 1980er-Jahre. Nach dem Gewinn der damals drittklassigen Landesliga Burgenland 1981/82 stieg der Klub in die 2. Division auf und spielte damit in der Saison 1982/83 in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse.[2]

Gründung und Aufstieg in den burgenländischen Fußball

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Der UFC Purbach wurde am 11. April 1951 gegründet. An der Gründung waren unter anderem der damalige Purbacher Schulleiter Andreas Müller sowie die Lehrer Emmerich Mittermayer und Josef Unger beteiligt.[3] Bereits in der Saison 1955/56 gewann der Verein die Meisterschaft der 2. Klasse Nord B.

In den folgenden Jahrzehnten arbeitete sich Purbach durch die Spielklassen des Burgenländischen Fußballverbands. 1978/79 gewann der Verein die II. Liga Nord und stieg in die Landesliga auf.

Landesmeister und 2. Division

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Seinen bis dahin größten Erfolg feierte der UFC Purbach in der Saison 1981/82. Der Verein wurde Meister der Landesliga Burgenland, die nach der Auflösung der Regionalliga Ost zu diesem Zeitpunkt die dritte Leistungsstufe im österreichischen Fußball darstellte. Die Landesligameister aus dem Burgenland, Niederösterreich und Wien spielten anschließend in einer Aufstiegsgruppe um den Sprung in die 2. Division.

Purbach belegte in dieser Aufstiegsgruppe hinter dem Badener AC und vor dem SR Donaufeld Wien den zweiten Platz. Aus vier Spielen holte die Mannschaft einen Sieg und zwei Unentschieden bei einer Niederlage und einem Torverhältnis von 9:7. Da der ÖFB die beiden höchsten Spielklassen für die Saison 1982/83 auf jeweils 16 Vereine erweiterte, stieg neben Baden auch Purbach in die 2. Division auf.[4]

Die Saison 1982/83 blieb die einzige des UFC Purbach in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse. Der Verein gewann nur drei seiner 30 Meisterschaftsspiele, spielte siebenmal unentschieden und verlor 20 Partien. Mit einem Torverhältnis von 31:73 und 13 Punkten nach der damals geltenden Zwei-Punkte-Regel belegte Purbach den 16. und letzten Tabellenplatz und stieg wieder in die Landesliga ab.[5]

Weitere Jahre in der Landesliga

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Nach dem Abstieg gehörte Purbach weiterhin über längere Zeiträume den höheren burgenländischen Spielklassen an. 1988/89 gewann der Verein erneut die II. Liga Nord und kehrte in die Landesliga zurück. Weitere Aufstiege in die höchste Spielklasse des Burgenlands folgten 2005/06 und 2011/12.[6]

Beim Titelgewinn 2011/12 gewann Purbach 23 von 30 Spielen in der II. Liga Nord, erzielte 82 Tore und wurde mit 74 Punkten und 16 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten SC Trausdorf Meister. In den folgenden vier Spielzeiten trat der Verein wieder in der Burgenlandliga an. In den Saisonen 2014/15 und 2015/16 erreichte Purbach jeweils den dritten Tabellenplatz.[7]

Nach der Saison 2015/16 entschied sich der Verein trotz der sportlich erfolgreichen Jahre für einen freiwilligen Rückzug aus der Burgenlandliga. Als Grund wurde der finanzielle Aufwand für den Spielbetrieb genannt. Der damalige Obmann Hermann Scheweck erklärte, der schuldenfreie Verein wolle keine finanziellen Risiken eingehen.[2] Purbach wurde daraufhin für die Saison 2016/17 in die 2. Klasse Nord eingereiht.

Wiederaufstieg ab 2024

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Nach acht Jahren in der 2. Klasse Nord gelang 2023/24 der Wiederaufstieg. Purbach blieb während der gesamten Saison ungeschlagen und erreichte in 24 Spielen 20 Siege und vier Unentschieden bei einem Torverhältnis von 84:20. Der Verein beendete die Saison mit 64 Punkten gleichauf mit dem ASV Neufeld an der Leitha. Aufgrund des besseren direkten Vergleichs – Purbach hatte das Heimspiel 4:2 gewonnen und auswärts 2:2 gespielt – ging der Meistertitel an den UFC.[8]

Damit kehrte der Verein zur Saison 2024/25 in die 1. Klasse Nord zurück. Nach einem zwölften Platz im ersten Jahr spielte Purbach 2025/26 wieder um den Meistertitel. Vor der letzten Runde lag der Verein einen Punkt hinter Tabellenführer USC Wallern. Das direkte Duell in Wallern endete 0:0; da der ebenfalls im Titelrennen liegende FC Mönchhof sein letztes Spiel gewann, wurde Mönchhof Meister, Wallern Zweiter und Purbach mit 48 Punkten Dritter.

Im Jahr 2026 feierte der UFC Purbach sein 75-jähriges Bestehen mit einem mehrtägigen Jubiläumsfest im Sportzentrum Türkenhain.[9] Im Juli 2026 wurde Sebastian Horvath zum neuen Obmann gewählt. Er folgte Patrick Posch nach; Hermann Scheweck wurde Obmann-Stellvertreter.[10]

Der UFC Purbach trägt seine Heimspiele im Sportzentrum Türkenhain in Purbach am Neusiedler See aus. Der Österreichische Fußball-Bund führt die Anlage unter der Bezeichnung Purbach am See – Türkenhain.[11] Die Kapazität wird mit rund 2000 Zuschauern angegeben, darunter etwa 150 Sitzplätze.[12]

  • Teilnahme an der zweithöchsten Spielklasse: 1982/83
  • Meister der Landesliga Burgenland: 1981/82
  • Meister der II. Liga Nord: 1978/79, 1988/89, 2005/06, 2011/12
  • Meister der 2. Klasse Nord: 2023/24

Einzelnachweise

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  1. ↑ Über uns – UFC RAIBA Purbach. Österreichischer Fußball-Bund, abgerufen am 29. August 2026.
  2. 1 2 UFC Purbach verlässt Burgenlandliga. In: ORF Burgenland. 25. Mai 2016, abgerufen am 29. August 2026.
  3. ↑ UFC Purbach feiert 75-Jahr-Jubiläum. In: MeinBezirk.at. 27. April 2026, abgerufen am 29. August 2026.
  4. ↑ Versuchsjahre einer Liga: Die Bundesliga in den 80ern. Österreichische Fußball-Bundesliga, abgerufen am 29. August 2026.
  5. ↑ Austria 1982/83. In: RSSSF. Abgerufen am 29. August 2026 (englisch).
  6. ↑ UFC Purbach – Vereinserfolge. In: Transfermarkt.de. Abgerufen am 29. August 2026.
  7. ↑ UFC Purbach – Historische Ligaplatzierungen. In: Transfermarkt.de. Abgerufen am 29. August 2026.
  8. ↑ Herzschlagfinale um Meistertitel: Purbach steigt in die 1. Klasse auf. In: Ligaportal.at. 15. Juni 2024, abgerufen am 29. August 2026.
  9. ↑ UFC Purbach feiert 75-Jahr-Jubiläum. In: MeinBezirk.at. 27. April 2026, abgerufen am 29. August 2026.
  10. ↑ Eduard Wimmer: Führungswechsel beim UFC Purbach, Sebastian Horvath übernimmt. In: MeinBezirk.at. 17. Juli 2026, abgerufen am 29. August 2026.
  11. ↑ Über uns – UFC RAIBA Purbach. Österreichischer Fußball-Bund, abgerufen am 29. August 2026.
  12. ↑ UFC Purbach – Sportzentrum Türkenhain. In: Transfermarkt.de. Abgerufen am 29. August 2026.