Der Typ 052D ist eine Weiterentwicklung des vorherigen Typ 052C (Luyang-II-Klasse) und löst die Zerstörer des Typs 051 (Luda-Klasse) teilweise im Dienst ab. Mit dem 14. Schiff dieser Klasse, Zibo (淄博), wurde die Bezeichnung von 052D auf 052DL abgeändert. Diese modifizierten Zerstörer besitzen im Vergleich zu den 13 zuvor gebauten Einheiten einen um vier Meter verlängerten Rumpf (was eine Zunahme der Wasserverdrängung von rund 7500 Tonnen auf 7700 Tonnen bewirkte). Diese baulichen Maßnahmen wurden vorgenommen, um unter anderem achtern einen vergrößerten Hangar zwecks der Aufnahme von Mehrzweckhubschraubern des Typs Harbin Z-20 unterbringen zu können[1].
Die modifizierte Version 052DG, die als Teil des vierten Produktionsloses des Typ 052D-Programms eingeführt wurde, enthält strukturelle und elektronische Verbesserungen gegenüber früheren Varianten wie der gestreckten 052DL. Die neueste Version 052DM unterscheidet sich in der Radarkonfiguration von der 052DM. Im Vergleich zur 052DM, die mit dem zweiseitigen X-Band-AESA-Radar Typ 368 am Hauptmast und verbesserten Tarnkappenfähigkeiten ausgestattet ist, behält die 052DG das ältere H/LJQ-364-Radar bei. Die 052DG behält das längere Flugdeck der 052DL für den Betrieb des Z-20F-Hubschraubers bei und verfügt über einen neu konfigurierten Hauptmast zur Aufnahme neuer Antennen für die elektronische Kampfführung und Kommunikation. Die Wasserverdrängung dieser beiden Varianten steigt auf etwa 8000 Tonnen.[2]
Die Motoren der Schiffe wurden von deutschen Herstellern entwickelt und zum Teil auch gefertigt: MTU (Motoren- und Turbinen-Union) in Friedrichshafen baute die Antriebe für die Zerstörer über eine lizenzierte Produktion vor Ort in China. Auch SEMT Pielstick, eine französische Filiale der VW-Tochter MAN baute Antriebseinheiten für die Schiffe. Beide Unternehmen versichern, keine Regeln der Exportkontrolle, des bestehenden EU-Waffenembargos, infolge des Tiananmen-Massakers, verletzt zu haben.[3]
Der Rumpf eines Zerstörers des Typ 052D ist 155 Meter lang, 18 Meter breit und hat bei einer maximalen Verdrängung von 7500 Tonnen einen Tiefgang von 6,5 Metern.
Der Antrieb erfolgt durch zwei QC-280-Gasturbinen und zwei MTU-20 V956 TB92Diesel (COGOG-Antrieb). Diese geben ihre Leistung an zwei Wellen mit je einer Schraube weiter. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 Knoten (56 km/h).