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Trollinger-Marathon

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Station des Trollinger-Marathons am Mönchsbergsee zwischen Dürrenzimmern und Neipperg

Der Trollinger-Marathon ist ein Marathon und Halbmarathon in Heilbronn.

Der Lauf wird vom Württembergischen Leichtathletik-Verband veranstaltet und von der Heilbronn Marketing GmbH ausgerichtet. Er findet seit 2001 im Mai oder Juni statt und ist einer der größten Landschaftsläufe in Deutschland. Der Start ist in der Badstraße in Heilbronn auf Höhe der Böckingerbrücke. Zunächst geht es zur Götzenturmbrücke, dort über den Neckar und entlang des rechten Flussufers in den Stadtteil Sontheim. Hinter Flein kommt ein Anstieg zum höchsten Punkt der Strecke, dem Haigern bei Talheim. Hier biegt die Strecke des Halbmarathons nach Norden ab, während die des Marathons weiter westwärts verläuft und über Lauffen, wo der Neckar überquert wird, Meimsheim, Hausen und Dürrenzimmern nach Neipperg führt. Über Nordhausen und Nordheim geht es zurück nach Heilbronn, wo im Stadtteil Klingenberg die Halbmarathonstrecke einmündet. Das Ziel befindet sich im Frankenstadion Heilbronn, in unmittelbarer Nähe des Starts. Insgesamt sind beim Marathon 340 und beim Halbmarathon 150 Höhenmeter zu bewältigen.

Jeder Teilnehmer erhält eine Flasche Trollinger als Präsent, und ebenso wie beim Ahrathon, Marathon Deutsche Weinstraße und dem Médoc-Marathon wird an den Verpflegungsstellen neben den üblichen Getränken für Sportler Wein ausgeschenkt.

Streckenrekorde

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Marathon

Halbmarathon

Quellen: Website des Veranstalters[1]

Heilbronner Trollinger-Marathon
Austragungsort Heilbronn
Deutschland Deutschland
Erste Austragung 2001
Rekorde
Distanz 42,195 km, 21,0975 km, 14,4 km
Streckenrekord Männer: 2:20:16 h, 2013
Kenia Evans Kipkorir Taiget
Frauen: 2:49:28 h, 2017
Deutschland Veronica Clio Hähnle-Pohl
Website Offizielle Website
Datum Männer Nation Zeit Frauen Nation Zeit
5. Mai 2024 [veraltet] Dickson Kurui -4-  Kenia 2:29:26 Bettina Englisch  Deutschland 3:00:51
7. Mai 2023 Kay-Uwe Müller -2-  Deutschland 2:34:00 Isabel Leibfried  Deutschland 2:53:12
8. Mai 2022 Nur Halbmarathon
9. Mai 2021 Adrian Swienty  Deutschland 2:56:31 Ivonne Ritter  Deutschland 3:58:58
2020 Nicht ausgetragen
5. Mai 2019 Dickson Kurui -3-  Kenia 2:28:31 Prisca Kiprono  Kenia 2:52:30
6. Mai 2018 Dickson Kurui -2-  Kenia 2:31:15 Simone Raatz  Deutschland 3:03:28
7. Mai 2017 Dickson Kurui  Kenia 2:31:16 Veronica Clio Hähnle-Pohl -2-  Deutschland 2:49:28
8. Mai 2016 Markus Weiß-Latzko  Deutschland 2:29:28 Veronica Clio Hähnle-Pohl  Deutschland 2:56:15
17. Mai 2015 Kay-Uwe Müller  Deutschland 2:32:30 Bettina Englisch  Deutschland 3:04:19
11. Mai 2014 Geoffrey K. Toroitich  Kenia 2:29:24 Nadine Haller  Deutschland 3:09:46
5. Mai 2013 Evans Kipkorir Taiget  Kenia 2:20:16 Gabi Hoffmeister  Deutschland 3:04:14
6. Mai 2012 David Ndusu  Kenia 2:24:34 Stephanie Feger 3:10:19
15. Mai 2011 Jon-Paul Hendriksen -2-  Neuseeland 2:30:29 Katrin Vogler 2:56:51
16. Mai 2010 Jon-Paul Hendriksen  Neuseeland 2:28:53 Regina Baltz 3:14:25
17. Mai 2009 Marco Diehl -2-  Deutschland 2:33:08 Beate Roth 3:13:23
25. Mai 2008 Jarosław Janicki  Polen 2:33:13 Simone Meiniger 3:05:38
20. Mai 2007 Marco Diehl  Deutschland 2:38:53 Eva Rosenstiel 3:24:29
21. Mai 2006 Aleksandar Panowski  Bulgarien 2:31:19 Milka Michajlowa  Bulgarien 2:51:29
29. Mai 2005 Ernest Kibor  Kenia 2:34:54 Birgit Lennartz  Deutschland 3:27:50
16. Mai 2004 Helmut Schiessl -2- 2:29:40 Gudrun Schmidgall (-de Pay) -3-  Deutschland 2:54:46
25. Mai 2003 Tomasz Chawawko  Polen 2:31:48 Gudrun de Pay -2-  Deutschland 2:54:17
9. Juni 2002 Christian Bauer 2:32:12 Gudrun de Pay  Deutschland 2:55:29
16. Juni 2001 Helmut Schiessl 2:34:48 Julia Alter 3:08:41
Datum Männer Nation Zeit Frauen Nation Zeit
5. Mai 2024 Patrick Ereng  Kenia 1:10:35 Jasmin Volz  Deutschland 1:25:24
7. Mai 2023 Vasilii Leminskii  Deutschland 1:10:34 Bettina Englisch -2-  Deutschland 1:19:27
8. Mai 2022 Patric Meinike  Deutschland 1:11:39 Bettina Englisch  Deutschland 1:21:14
9. Mai 2021 Florian Dinse  Deutschland 1:15:52 Jasmin Klotz -2-  Deutschland 1:34:55
2020 Nicht ausgetragen
5. Mai 2019 Benard Koech  Kenia 1:09:16 Jasmin Klotz  Deutschland 1:25:11
6. Mai 2018 Emmanuel Kiprono  Kenia 1:05:03 Prisca Kiprono  Kenia 1:21:49
7. Mai 2017 Joseph Dapal  Kenia 1:07:23 Betty Chepkwony  Kenia 1:19:13
8. Mai 2016 Philimon Kipkorir Maritim  Kenia 1:04:10 Pauline Esikon  Kenia 1:15:07
17. Mai 2015 Dominik Sowieja  Deutschland 1:11:23 Katarina Belova  Tschechien 1:22:13
11. Mai 2014 David Kiqtui Tarus  Kenia 1:06:04 Daisy Jeptoo Kimeli  Kenia 1:19:41
5. Mai 2013 Abraham Kipkemoi Yano  Kenia 1:06:36 Veronica Clio Pohl  Deutschland 1:21:58
6. Mai 2012 Evans Kibett Chelanga  Kenia 1:05:33 Navina Fenzl  Deutschland 1:24:00
15. Mai 2011 Philip Kiptoo Rutto  Kenia 1:06:54 Isabel Leibfried  Deutschland 1:25:19
16. Mai 2010 Peter Keinath -2-  Deutschland 1:11:26 Andrea Thieken-Arens -3-  Deutschland 1:22:40
17. Mai 2009 Peter Keinath  Deutschland 1:13:40 Kathrin Willmek  Deutschland 1:30:20
25. Mai 2008 Jonathan Post  Deutschland 1:11:47 Andrea Thieken-Arens -2-  Deutschland 1:23:17
20. Mai 2007 Joseph Kiprono Keter  Kenia 1:11:06 Nadine Gill  Deutschland 1:19:53
21. Mai 2006 Daniel Chelimo  Kenia 1:14:44 Manuela Zipse -3-  Deutschland 1:19:04
29. Mai 2005 Collins Kibet  Kenia 1:09:02 Priscah Kiprono  Kenia 1:22:21
16. Mai 2004 Macharia Iraki  Kenia 1:11:22 Manuela Zipse -2-  Deutschland 1:17:08
25. Mai 2003 Laban Chege  Kenia 1:06:50 Manuela Zipse  Deutschland 1:17:48
9. Juni 2002 Jackton Odhiambo  Kenia 1:09:24 Andrea Thieken  Deutschland 1:28:35
16. Juni 2001 Christian Alles  Deutschland 1:15:02 Iris Müller  Deutschland 1:26:04

Entwicklung der Finisherzahlen

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Hervorhebungen: Rekordzahlen

Jahr Marathon davon
Frauen
Halbmarathon davon
Frauen
2024 465 99 2677 700
2023 371 66 2246 560
2022 Nur Halbmarathon 2129 548
2021 42 9 413 97
2020 Nicht ausgetragen
2019 547 112 3793 1075
2018 501 80 3805 1036
2017 555 98 3876 1072
2016 594 102 4332 1217
2014 600 100 4612 1155
2013 572 88 4449 1061
2012 539 72 4353 1096
2011 573 89 4323 1027
2010 641 76 4734 1089
2009 644 71 4463 1047
2008 620 76 4363 1037
2007 628 80 4373 1038
2006 797 104 4435 1103
2005 794 103 4703 1169
2004 877 94 4310 1061
2003 1091 125 3462 797
2002 378 22 1148 189
2001 1114 121 1374 323

Wissenschaftliche Begleitforschung

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Im Rahmen der Läufe in den Jahren 2016 und 2017 wurden durch Wissenschaftler der Hochschule Heilbronn vor und nach dem Hauptlauf zwei wissenschaftliche Studien mit 898 (2016) bzw. 845 (2017) Trolli-Läufern durchgeführt.[2][3] Diese beschäftigten sich mit den Fragestellungen:

  • Welche Technologie nutzen Läufer zum Training bzw. während einer Laufveranstaltung?
  • Wie genau erfassen Geräte wie Smartphones, GPS-Sportuhren, Activity Tracker und Co die Laufstrecke?
  • Vertrauen Läufer in die erfassten Daten der Geräte?
  • Warum nutzen Teilnehmer eines Marathon und Halbmarathons Technologie?
  • Würden Teilnehmer die erfassten (Fitness)Daten mit Dritten teilen und gegebenenfalls mit wem?

Die Ergebnisse beider Studien haben gezeigt, dass drei von vier Teilnehmenden ein sogenanntes Wearable während des Trainings oder Wettkampfs einsetzen. Weit verbreitet sind dabei GPS-Sportuhren, gefolgt von Smartphones und App; Activity Tracker und Smartwatches sind hingegen in der Gruppe der ambitionierten Läufer wenig anzutreffen. Die Gruppe der jüngeren Männer (bis 39 Jahre) ist besonders mit dem Einsatz von Technologie beim Laufen assoziiert. Die Genauigkeit der Geräte wurde 2016 evaluiert: Dabei stellte sich heraus, dass GPS-Sportuhren genauer die Laufstrecke gemessen haben, als Smartphones mit kombinierter Lauf-App.

Laut Pressemitteilung der Forscher ergaben sich 2017 in puncto Vertrauen folgende Erkenntnisse: In die Messgenauigkeit „haben dreiviertel der Gerätenutzer ein hohes Vertrauen […]. Bei der Forschungsfrage Warum die Lauf-Begeisterten einen Tracker nutzen, hatten die Studienteilnehmer mehrere Antwortmöglichkeiten. Die meist gewählte Antwort war, mit 54,2 Prozent, die individuelle Trainingskontrolle. Zudem am häufigsten angekreuzt wurde mit 20,5 Prozent die Selbstmotivation. Mit 9,5 Prozent schafft es die reine Neugier auf Platz drei der Hauptgründe.“[4] Die Bereitschaft zum Teilen von erfassten Fitnessdaten schien für die Befragten durchaus denkbar: „Mehr als die Hälfte würde ihre Fitness-Daten mit Familie und Freunde teilen, hingegen nur ein Drittel mit Ärzten. Nur 12 Prozent wären jedoch bereit, ihre Krankenkasse einzubeziehen.“[4]

Commons: Trollinger-Marathon – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Bilder und Ergebnisse
  2. Monika Pobiruchin, Julian Suleder, Richard Zowalla, Martin Wiesner. Accuracy and Adoption of Wearable Technology Used by Active Citizens: A Marathon Event Field Study. In: JMIR Mhealth Uhealth 2017. Band 5, Nr. 2, 28. Februar 2017, e24. doi:10.2196/mhealth.6395, PMID 28246070 (freier Volltext)
  3. Martin Wiesner, Richard Zowalla, Julian Suleder, Maximilian Westers, Monika Pobiruchin. Technology Adoption, Motivational Aspects, and Privacy Concerns of Wearables in the German Running Community: Field Study. In: JMIR Mhealth Uhealth. Band 6, Nr. 12, 14. Dezember 2018, e201. doi:10.2196/mhealth.9623, PMID 30552085 (freier Volltext)
  4. 1 2 Vanessa Offermann, Abteilung Hochschulkommunikation: Pressemitteilung: Wer nutzt Fitnesstracker und warum? Ergebnisse zur zweiten Trolli-Studie veröffentlicht. Hochschule Heilbronn, 17. Dezember 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Januar 2019; abgerufen am 11. Januar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.