Zur weiteren Umsetzung von D-Glycerinaldehyd gibt es drei mögliche Wege, wobei die Phosphorylierung von D-Glycerinaldehyd mithilfe der Triokinase aufgrund seines niedrigen Km-Wertes (0,01mM) der bevorzugte Weg ist. Ungefähr 90% des gebildeten D-Glycerinaldehyds aus Fructose wird auf diesem Weg verstoffwechselt. Außerdem weist die Triokinase in der Leber von Säugetieren eine hohe Aktivität auf.[3] Bei einer D-Glycerinaldehyd-Konzentration von 10mM wird das für die Phosphorylierung gebrauchte ATP in einer Leberzelle aufgebraucht.[4]
1) Dihydroxyaceton wird mithilfe der Triosekinase unter ATP-Verbrauch zu Dihydroxyacetonphosphat phosphoryliert.
Eintritt von Fructose in die Glykolyse. 2) Triosekinase (TK) phosphoryliert D-Glycerinaldehyd (4) unter ATP-Verbrauch zu D-Glycerinaldehyd-3-phosphat (5).
Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert Stryer: Stryer Biochemie. 7. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8274-2988-9, S. 473.
↑DocCheck Medical Services GmbH:Fructoseabbau.Abgerufen am 26.Juni 2022.
↑Ernest Lindbergh:Hemolytic Anemia in Disorders of Red Cell Metabolism. Springer Science & Business Media, 2012, ISBN 978-1-4684-2457-7, S.13 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑D. Burman, J.B. Holton:Inherited Disorders of Carbohydrate Metabolism: Monograph based upon Proceedings of the Sixteenth Symposium of The Society for the Study of Inborn Errors of Metabolism. Springer Science & Business Media, 2012, ISBN 978-94-009-9215-3 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Peter J. O’Brien, William Robert Bruce:Endogenous Toxins, 2 Volume Set: Targets for Disease Treatment and Prevention. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 978-3-527-32363-0, S.189 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).