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Tox Fox

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ToxFox — Der Produkt-Check
Basisdaten
Erscheinungsjahr 2013
Aktuelle Version 4.1.1.
Betriebssystem iPhone und Android
Kategorie Produkt-Scanner
deutschsprachig ja
Sonstiges KostenlosVorlage:Infobox Software/Wartung/Sonstiges
https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/

ToxFox — Der Produkt-Check (zusammengesetzt aus den englischen Wörtern toxic für giftig und fox für Fuchs) ist eine kostenlose App des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) für iPhone- und Android-Betriebssysteme, die es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglicht, die Inhaltsstoffe scannend die Schadstoffe zahlreicher Produkte herauszufinden. Die App verzeichnet 3,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.

Tox Fox ist dazu ausgerichtet, dass potenzielle Konsumentinnen und Konsumenten ihre Produkte scannen und eine Übersicht über die schädlichen Schadstoffe und deren genauen Schaden erhalten.[1] Zu noch nicht in der Datenbank enthaltenen Produkten kann über die App — unter Weiterleitung des Vor- und Nachnamens und des Landes des Fragenden — eine „Giftfrage“ (eine Anfrage nach 33.2 der REACH-Verordnung) an den Hersteller geschickt werden und der Hersteller ist verpflichtet, innerhalb 45 Tagen zu antworten, wenn das Produkt besonders gefährliche Inhaltsstoffe hat.[1] Mit der Antwort erweitert sich auch die 250 000[2] Produkte kennende Datenbank.[1]

Die erkannten Schadstoffe bei Kosmetik- und Körperpflege-Produkten (zum Beispiel Duschgel, Shampoo, Handseife, Conditioner, Bodylotion, Gesichtscreme, Make-up, Lidschatten, Mascara, Lippenstift, Zahnpasta und Nagellack[1]) sind hormonelle Schadstoffe, Nanopartikel, Fluorcarbone, trinkwassergefährdende Schadstoffe (vPvM, PMT), Mikroplastik und Schadstoffe, die auf der Liste für besonders besorgniserregende Stoffe der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) stehen.[3]

Die Giftfrage kann zusätzlich auch bezüglich folgender, nicht in der Datenbank enthaltener Produkte gestellt werden: Spielzeug, Haushaltswaren, Hygieneprodukte (Monatshygiene, Windeln, Wattepads und Toilettenpapier), Möbel, Teppiche, Sportschuhe, Textilien und elektronische Geräte.[1] Die diesbezüglich in die Datenbank eingepflegten Schadstoffe sind mit der Liste für besonders besorgniserregende Stoffe der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) identisch.[1]

Gescannt werden können alle Strichcodes des internationalen Standards "GS1". Somit wird für einige unternehmensinternen Strichcodes (wie sie Aldi, H&M oder IKEA haben) eine Fehlermeldung angezeigt.[1]

Design und Handhabung

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Das Design ist zwar schlicht; doch dafür ist die App leicht bedienbar.[4]

Gefördert wurde das Projekt auf Beschluss des Deutschen Bundestags hin durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.[1]

Die App verzeichnet 3,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.[1] Die Verbraucherzentrale resümiert, dass sich die App zurecht seit Jahren großer Beliebtheit erfreue.[4] 2026 erhielt die App — nach einer Befragung von 23 000 Verbraucherinnen und Verbrauchern durch das Deutsche Institut für Service-Qualität und Ntv — den Deutschen App Award in der Kategorie „Praktische Alltagshelfer“, Unterkategorie „Produkt-Scanner-Apps“.[5]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Giftfrei einkaufen mit der ToxFox-App. Bund für Umwelt und Naturschutz, abgerufen am 13. Juni 2026.
  2. ↑ ToxFox: Der Produktcheck - Android App. Chip, abgerufen am 13. Juni 2026.
  3. ↑ Schadstoffe in Kosmetik: Was wird im ToxFox bewertet? Bund für Umwelt und Naturschutz, abgerufen am 13. Juni 2026.
  4. 1 2 App-Test »ToxFox - der Produktcheck«: Schlaufuchs gegen Schadstoffe. Verbraucherzentrale, 18. März 2024, abgerufen am 13. Juni 2026.
  5. ↑ Deutscher App-Award 2026, Das sind Deutschlands beliebteste Apps. In: n-tv. 16. Januar 2026, abgerufen am 13. Juni 2026.