Todd Anderson
| Todd Anderson | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Marburg (Deutschland) |
| Genre(s) | Hardcore Punk, Emo, Screamo |
| Gründung | 2004 |
| Gründungsmitglieder | |
| Marco "Seecher" Seeger | |
| Daniel Bubel | |
| Alexander Gockel | |
| Florian Seebauer | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang | Marco „Seecher“ Seeger |
Gitarre | Daniel Bubel |
Gitarre | Thomas Blöcher (seit 2006) |
Bass | Alexander Gockel |
Schlagzeug | Florian Seebauer |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre | Christoph Köhler (2005–2006) |
Todd Anderson ist eine deutsche Hardcore-Punk-Band mit Emo- und Screamo-Einflüssen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Band Todd Anderson wurde von Florian Seebauer, Daniel Bubel, Alexander Gockel und Marco Seeger im Herbst 2004 in Marburg gegründet.[1] Im Herbst 2005 kam Christoph Köhler als zweiter Gitarrist in die Band, musste diese jedoch aus Berufsgründen im Frühjahr 2006 wieder verlassen.[1] Nach den Aufnahmen zu Wenn die Botenstoffe streiken stieß Thomas Blöcher als festes Bandmitglied zu Todd Anderson.[1] Einzelne Bandmitglieder spielten unter anderem bei den Bands Kafkas, Subside oder A Case of Grenada.[2]
Der Bandname „Todd Anderson“ ist an die gleichnamige Hauptfigur des Filmdramas Der Club der toten Dichter angelehnt.[3][2] Todd ist ein selbstständig denkender Mensch, der sich Konventionen widersetzt und Regeln zu brechen wagt.[2]
Stil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Todd Andersons rauer, stürmischer Mix aus Punkrock und Hardcore äußert sich durch den Wechsel zwischen schroffen und melodischen Riffs, sowie langsamen und preschenden Parts.[4]
„Dieses Wüten der Musik, gepaart mit einem Gesang, der einen stetigen Wechsel zwischen wütendem, oftmals verzweifeltem Geschrei und rauem Gesang vollzieht, sind das Markenzeichen der fünf Marburger.“
Das emotionale, leidenschaftlich-wütende Screamo von Todd Anderson erinnert an die Hardcore-Punk-Bands Escapado, Turbostaat, Pascow oder Captain Planet.[3][4] Die Texte handeln von gesellschaftskritischen Themen.[3]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2005: Kampfschwimmer (Demo-EP, Eigenvertrieb)
- 2007: Wenn die Botenstoffe streiken (CD: My Favourite Toy Records, LP: Roadmovie Productions)
- 2009: Zufluchtsort (Papership Records)
- 2016: Die Stille schreit nicht mehr (Midsummer Records)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Todd Anderson bei Facebook
- Todd Anderson bei Discogs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Interview mit Todd Anderson, Allschools-Magazin für Metal, Hardcore, Indie und Punk, 26. Mai 2007.
- 1 2 3 „Zufluchtsort für tragische Figuren“ von Christian Meiners, Fuze Magazine, April 2009.
- 1 2 3 Interview mit Todd Anderson von Sebastian Wahle, Ox-Fanzine, Ausgabe Nr. 130, Februar/März 2017.
- 1 2 „Music Scene – Todd Anderson“, Kolumne von Max Braun, Sound & Recording - Praxis-Magazin für Musiker, 2. März 2017.
- ↑ Bandbeschreibung von Andreas Wildner, unterm durchschnitt (Plattenlabel), 2009.