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Tim Cierpiszewski

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Tim Cierpiszewski (* 1978 in Bottrop) ist ein deutscher zeitgenössischer Künstler.[1]

Tim Cierpiszewski studierte von 2001 bis 2003 Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Von 2003 bis 2009 studierte er an der Kunstakademie Münster (bei Maik und Dirk Löbbert) freie Kunst. Dort wurde er 2007 Meisterschüler und schloss das Studium 2009 mit Diplom ab. Von 2007 bis 2008 absolvierte er ein Gaststudium an der Kunstakademie Düsseldorf.[2]

Tim Cierpiszewski entwickelt seine Arbeiten auf der Grundlage digitaler Bildprozesse und serieller Werkgruppen. Die mithilfe von Computerprogrammen erzeugten Bildkompositionen variieren zwischen hoher formaler Verdichtung und reduzierten Strukturen. Ein zentrales Element seiner Praxis ist die Einbindung architektonischer Gegebenheiten in Konzeption und Präsentation. Seine Werke werden in raumbezogenen Installationen, Wandarbeiten und unterschiedlichen Displayformen umgesetzt und erscheinen sowohl im institutionellen Ausstellungsraum als auch im öffentlichen Raum.[3][4][5]

Ausstellungen (Auswahl)

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(E) = Einzelausstellung, (G) = Gruppenausstellung

Kuratorische Projekte (Auswahl)

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  • 2007: Gründung, Organisation und Kuration des Ausstellungsprojektes Initial in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Münster, Stadthaus Galerie, Münster
  • 2008: Organisation des Ausstellungs- und Vortrakpsrojektes dreiraum[26] in Zusammenarbeit mit der FH Münster für Architektur und Design und der Kunstakademie Münster
  • 2009: Kuration des Fördervereins für aktuelle Kunst, Münster
  • 2010: Gründung, Organisation und Kuration des Ausstellungs- und Vortragsprojektes Atelier 1.5, Atelier Haus Speicher 2, Münster
  • 2010–2012: Gründung, Organisation und Kuration des Ausstellungsprojektes Plateau, Reiseprojekt (Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland)
  • 2011: Kuration des Ausstellungsprojektes Peripherie, Kunsthaus Alte Schule e. V., Essen
  • 2013–2015: Gründung, Organisation und Kuration des Ausstellungsprojektes Ad hoc, Bochum
  • 2015: Kuration des Ausstellungsprojektes Konnexion in Zusammenarbeit mit dem BDA (Bund Deutscher Architekten), Forum Kunst und Architektur, Essen
  • 2016: Organisation und Kuration des Ausstellungsprojektes Space Invaders, Hotel Van Walsum, Rotterdam, Niederlande
  • seit 2017: Gründung, Organisation und Kuration des Ausstellungsprojektes Cowboy Tempel, Essen

Bibliographie (Auswahl)

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  • 2019: MGame, Stiftung Digitale Spiel Kultur, Mönchengladbach (Comp. Spiel/Zeita.)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Westfälische Nachrichten: Tim Cierpiszewski. In: wn.de. Aschendorff Medien GmbH & Co. KG, 21. Juni 2010, abgerufen am 24. Februar 2026.
  2. ↑ Tim Cierpiszewski. In: timcie.com. Abgerufen am 24. Februar 2026.
  3. ↑ 2023. Installationen. In: kunstbasis.koeln. Kunstbasis Ebertplatz, abgerufen am 24. Februar 2026.
  4. ↑ Stephanie Rössel: Virtueller Raum und Architektur: Kunst von Tim Cierpiszewski in der Galerie Forum K. In: vogtlandstreicher.de. 13. Januar 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.
  5. ↑ Danina Esau: Aktion in Mönchengladbach: Tape-Kunst am Museum Abteiberg. In: rp-online.de. Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, 18. Juli 2020, abgerufen am 24. Februar 2026.
  6. ↑ Archiv – Kunsthalle Lingen. Ausstellung: Klasse Maik und Dirk Löbbert. In: kunsthallelingen.de. Kunstverein Lingen e.V., abgerufen am 16. August 2020.
  7. ↑ Maik Löbbert: Abgefahren: eine Ausstellung der Klasse Maik und Dirk Löbbert ; Kunstverein Lingen Kunsthalle, 13.11. - 18.12.2005. Buxus, Lingen 2006, ISBN 3-9809217-5-1.
  8. ↑ NKV / Nassauischer Kunstverein Wiesbaden: Memory / Kunstsommer 2006. Abgerufen am 16. August 2020.
  9. ↑ LWL - Ausstellungen 2000 bis 2009. In: lwl.org. LWL-Museum für Kunst und Kultur, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2019; abgerufen am 16. August 2020.
  10. ↑ Birgit Schweizer: Jahresausstellung Bottroper Künstler. In: waz.de. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3. Dezember 2010, abgerufen am 24. Februar 2026.
  11. ↑ Programm - times are us: 11 Positionen zur Videokunst. eine Ausstellung im Rahmen des Filmfestivals Münster. In: kunsthallemuenster.de. Kunsthalle Münster, abgerufen am 24. Februar 2026.
  12. ↑ Katalog zur Ausstellung "Finale". Abgerufen am 16. August 2020.
  13. ↑ Melanie Bono: Finale: alles andere ist alles andere. LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster 2012, ISBN 978-3-88789-159-6.
  14. ↑ „Hier und Jetzt“ im Gustav-Lübcke-Museum Hamm zeigt 66 Künstler aus der Region. In: wa.de. Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 29. November 2012, abgerufen am 24. Februar 2026.
  15. ↑ 2015 Off-Orte im Ruhrgebiet. Abgerufen am 16. August 2020.
  16. ↑ Ludwig Forum. Abgerufen am 16. August 2020.
  17. ↑ Magie und Macht. In: Marta Herford. (marta-herford.de [abgerufen am 16. August 2020]).
  18. ↑ F A K - förderverein aktuelle kunst münster e.V. Abgerufen am 16. August 2020.
  19. ↑ Idiome. Hefte für Neue Prosa, Nr. 10. In: Klever Verlag. Abgerufen am 16. August 2020.
  20. ↑ TRUNK Diverse malerische Positionen kuratiert von Sebastian Dannenberg. In: kunstvereinlueneburg.de. Kunstverein Lüneburg, abgerufen am 24. Februar 2026.
  21. ↑ LIKE A HOUSE. In: hase29.de. hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V., abgerufen am 24. Februar 2026.
  22. ↑ Tom Bullmann: Tim Cierpiszewski zeigt „Like A House“ im Kunstraum. In: noz.de. Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, 16. August 2019, abgerufen am 24. Februar 2026.
  23. ↑ Tim Cierpiszewski: CELLAR – marie wolfgang. Abgerufen am 16. August 2020.
  24. ↑ Home! Identitäten. In: kunsthaus-essen.de. Kunsthaus Essen e.V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2024; abgerufen am 24. Februar 2026.
  25. ↑ TWO SIDES. In: druckkunst-museum.de. Stiftung Werkstattmuseum für Druckkunst Leipzig, abgerufen am 24. Februar 2026.
  26. ↑ Programmflyer dreiraum. (PDF; 158 kB) In: fh-muenster.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2024; abgerufen am 24. Februar 2026.