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Thumeritzer Sasswald beschreibt eine KG, keinen Wald. Die gewählte Formulierung klingt nach Gebiet, nicht nach KG: »aus der KG Thumeritzer Sasswald«vielleicht besser. Oder Link auf den Wald verbiegen. Aber beschreiben wir die Geografie von topologischen Objekten wie Bächen über administrative Einheiten wie KGs?
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Der Bach entspringt in Irnfritz und fließt nordwärts über Wappoltenreith und Trabenreith ab, wo er den Almosengraben aufnimmt und bei Wenjapons den aus Klein-Ulrichschlag kommenden Gänsgraben. Nach Japons mündet der aus dem Thumeritzer Sasswald kommende Jodlmoosgraben ein und weitere Zubringer bei Ober- und Unterthumeritz. Bei Geras, wo auch der Piegerbach einfließt, befinden sich die Eichmühle, die Mittermühle und die Finstermühle und zuletzt nimmt der Thumeritzbach noch den aus Zissersdorf kommenden Bründlbach sowie den Kottauner Bach auf, der oberhalb von Kottaun entspringt.
Schließlich mündet der Thumeritzbach zwischen Drosendorf Stadt und Drosendorf Altstadt rechtsseitig in die Thaya ein. Sein Einzugsgebiet umfasst 92,2km² in stellenweise bewaldeter Landschaft.[1]
Der Bach wurde im Jahr 1242 („apud aquam Tumbraz“) erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich von dem slawischen Personennamen *Domaradъ ab.[2]
12BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs Heft 62, Wien 2014, S. 133. PDF-Download