The Sweetheart Tree handelt von einem Baum, der Verliebten ein Zeichen gibt. Sollten sie füreinander die Richtigen sein und sich unter dem Baum küssen, würden große, weiße Blüten erscheinen, und es würde für immer wahre Liebe zwischen den beiden bestehen.
Geschrieben wurde das Lied für eine Szene kurz vor Ende des Films, in der Maggie Dubois (Natalie Wood) und der Große Leslie (Tony Curtis) an einem Fluss rasten. Maggie singt das Lied.[1] Im Film wird es von einem kleinen springenden Ball begleitet, der über den eingeblendeten Text des Liedes springt, um zum Mitsingen einzuladen. Natalie Wood singt dabei nicht selbst, die Stimme ist die von Jackie Ward.[2] Die Fingerbewegungen zum Spielen der Gitarre trainierte Natalie Wood vorher mit Bob Bain.[3] Eine Instrumentalversion des Liedes wird ganz am Anfang des Films gespielt.[4] Sie dient auch als Thema für Maggie.[5]
The Sweetheart Tree wurde mehrfach, aber nicht oft gecovert, zumeist in den 1960er Jahren. Die Website SecondHandSongs nennt jeweils knapp 20 gesungene und Instrumentalversionen. Bereits kurz nach der Veröffentlichung des Films erschien eine Single von Johnny Mathis. In den Jahren darauf coverten unter anderem Bobby Darin, The Four Tops, Steve Lawrence und Jim Nabors das Lied. 1994 gab es eine Instrumentalversion von Mike Lang. Eine spätere Coverversion kam 2005 von Susan May.[11]
1966 erschien eine deutschsprachige Coverversion von den Rosy-Singers unter dem Titel Der Wind singt ein Lied. Der Text stammte von Kurt Hertha.[11]
Keine der Versionen konnte relevante Chartpositionen erreichen, tatsächlich waren sie nur in den US-Charts vertreten, allerdings nicht in den Top 100. Henry Mancini schaffte es mit seinem Orchester und einem Chor elf Wochen in die Top 40 Adult Charts, kam dort aber nicht über Platz 23 hinaus.[12] Im September 1965 stand er auf Platz 33 in den Top 40 Easy Listening Charts, einen Platz hinter der Version von Johnny Mathis.[13]
↑Jan Obrecht:From Talkies to TV: The Guitarists of Hollywood’s Golden Age. In: Guitar Player. Band31, Nr.4, April 1997, S.45–54 (englisch, Abrufbar bei ProQuest unter der ID 222403036).
↑John Caps:Henry Mancini – Reinventing Film Music. University of Illinois Press, Urbana, Chicago, Springfield 2012, ISBN 978-0-252-03673-6, S.82, Mitte (englisch, Textarchiv– Internet Archive[abgerufen am 22.Februar 2024]).
↑Christopher Nickens:Natalie Wood: A Biography in Photographs. Doubleday & Company, New York 1986, ISBN 0-385-23307-8, S.135, Abschnitt Top Left, unten (englisch, Textarchiv– Internet Archive[abgerufen am 25.Februar 2024]).