Prolog. Der Chor beginnt die Oper mit der ersten Zeile von Virginia Roman Mrs. Dalloway: „Mrs. Dalloway said she would buy the flowers herself“ (‚Mrs. Dalloway sagte, sie würde die Blumen selbst kaufen‘).
Szene 1. Im Jahr 1999 bereiten Clarissa und ihre Partnerin Sally in ihrer Wohnung in West Village eine Feier für ihren Freund Richard vor. Sally befürchtet, dass er wegen seiner AIDS-Erkrankung vielleicht gar nicht kommen werde. Clarissa meint jedoch, er werde es sich nicht entgehen lassen, von seinen Freunden geehrt zu werden, zumal er anschließend in Uptown einen Preis für seinen neuesten Roman erhalten soll. Sie geht hinaus, um Blumen zu kaufen.
Szene 2. Auf dem Weg zum Blumenladen bleibt Clarissa stehen, um in Vorfreude auf den Abend zu schwelgen und das geschäftige Treiben am Washington Square zu beobachten. Fasziniert lauscht sie dem Gesang eines Mannes unter einem Bogen. Sie begegnet zufällig einem Bekannten, dem Schriftsteller Walter Hardy. Weil sie ihm versehentlich noch keine Einladung geschickt hat, holt sie dies nach. Auch Walter sorgt sich um Richards Gesundheit.
Szene 3. Für Virginia Woolf im Jahr 1923 beginnt gerade der Arbeitstag. Sie grübelt über den Anfang ihres neuen Romans Mrs. Dalloway nach und betrachtet ihren Mann Leonard beim Prüfen ihrer Korrekturfahnen. In den letzten Jahren war Leonard für sie gleichzeitig Vater, Arzt, Partner und Lektor. Als er vorschlägt, dass die Köchin Nelly ihr das Frühstück bringt, befürchtet Virginia, dass sie das aus der Konzentration reißen könnte. Sie zieht es vor, das Mittagessen abzuwarten.
Szene 4. Im Blumenladen begrüßt die Floristin Barbara Clarissa mit einem Kuss. Clarissa träumt von einer Liebesbeziehung mit ihr, bis sich ihre Gedanken wieder Richard zuwenden.
Szene 5. Virginia arbeitet noch immer an ihrem Romananfang. Sie muss an das aufregende Straßengewühl in London denken und vergleicht es mit dem bedrückenden Landleben in Richmond. Trotz ihrer Schwierigkeiten geht sie schließlich hoffnungsfroh ans Werk.
Szene 6. Simultan zu Clarissa 1999 liest Laura im Jahr 1949 die Anfangssätze von Virginias Roman. Sie ist gerade erst aufgestanden und fürchtet sich ähnlich wie Vanessa im Jahr 1923, ihr Tagewerk zu beginnen. Es ist der Geburtstag ihres Mannes Dan, und er wartet bereits mit ihrem gemeinsamen Sohn Richie (den sie „Bug“ nennen) in der Küche auf sie. Trotzdem wendet sich Laura wieder ihrem Buch zu.
Szene 7. Als sie endlich in die Küche kommt, hat sich Richie bereits selbst sein Müsli bereitet. Dan hat Blumen besorgt. Er wollte Laura wegen ihrer Schwangerschaft nicht wecken. Sie entschuldigt sich. Innerlich fühlt sie sich unsicher und befürchtet, dass Dan ein Verhältnis mit einer Arbeitskollegin haben könnte.
Szene 8. Laura und Richie fangen an, den Geburtstagskuchen zu backen. Virginia erkennt, dass sie eine ihrer Romanfiguren sterben lassen muss, kann sich nicht entscheiden, welche. Sie beschließt, ihre Romanfigur Clarissa Dalloway eine Liebe mit einem früheren Bekannten erleben zu lassen. Die Clarissa von 1999 muss ihrerseits auf dem Heimweg an ihre langjährige Beziehung mit Sally denken, in der sie inzwischen mehr eine Freundin als eine Geliebte sieht.
Szene 9. An einer Straßenecke erinnert sich Clarissa an einen Streit, den sie an dieser Stelle vor langer Zeit mit Richard hatte. Damals hatte ein einziger Satz zum Ende ihres Verhältnisses geführt. Im Nachhinein glaubt sie, dass ihre Beziehung von vornherein zum Scheitern verurteilt war, da er eigentlich Männer liebte.
Szene 10. Richard begrüßt Clarissa als „Mrs. Dalloway“, der Hauptfigur seines Lieblingsromans, die denselben Vornamen trägt. Sie möchte nicht so genannt werden, da es ein tragischer Roman ist. Richard geht es nicht gut. Er hört Stimmen in seinem Kopf und glaubt nicht, dass er zur Feier kommen könne. Er vermutet, dass er den Preis nur deshalb erhalten solle, weil er bald sterbe. Clarissa versucht, ihn aufzumuntern. Daraufhin gesteht Richard ihr, dass er sich manchmal vorstellt, dass sie noch immer ein Liebespaar seien. Sie verabschiedet sich mit dem Versprechen, um drei Uhr wiederzukommen und ihm beim Ankleiden zu helfen.
Szene 11. Während Laura mit ihrem Sohn backt, kommen ihr Zweifel an ihrer Qualifikation als Mutter. Der Kuchen misslingt, und sie müssen von vorne anfangen. Parallel dazu unterbricht die Köchin Nelly Virginias Arbeit mit dem Frühstück. Virginia fragt sie, ob es glaubhaft sei, wenn eine Frau, die einen schönen Junimorgen voller Freude beginne, am Abend beschließe, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Nelly kann sich solch eine Situation durchaus vorstellen.
Szene 12. Nelly erinnert Virginia daran, dass ihre Schwester Vanessa um zwei Uhr mit ihren Kindern zu Besuch kommen wolle. Laura erhält Besuch von ihrer Nachbarin Kitty. Nach einem kurzen Smalltalk über den Kaffee erzählt Kitty, dass ihr Arzt ein Geschwür bei ihr entdeckt habe und sie deshalb für eine Weile ins Krankenhaus müsse. Virginia verspricht, sich solange um ihr Haustier zu kümmern.
Szene 13. Clarissa kommt in ihre Wohnung, wo Sally noch immer mit den Vorbereitungen für die Feier beschäftigt ist. Sie hat zunehmend Zweifel an ihren Gefühlen für Sally. Außerdem spürt sie, dass etwas mit Richard nicht stimmt. Sie eilt zurück zu ihm. Laura überlässt ihren Sohn der Babysitterin Mrs. Latch, vorgeblich um Geschenke für Dan zu besorgen. Sie fährt stattdessen nach Pasadena. Auch Virginia ist der Enge ihres Zimmers entflohen. Sie kann sich nicht entscheiden, ob sie den Zug nach London nehmen oder sich im Fluss ertränken soll. Alle drei Frauen eint der Drang nach Flucht.
Szene 1. Laura befindet sich in einem Zimmer des Normandy-Hotels. Alles fühlt sich für sie fremd an. Sie versucht, die letzten Stunden zu rekonstruieren. Dem Hotelangestellten hat sie erzählt, dass ihr Mann in einer Stunde nachkommen werde. Sie hat den Roman Mrs. Dalloway und eine Flasche mit Tabletten dabei.
Szene 2. Während Laura im Roman liest, stellt sie sich Virginia in dem Moment kurz vor ihrem Freitod vor. Auch sie selbst spielt für einen Moment mit dem Gedanken an Selbstmord. Die Stimme des „Mannes unter dem Bogen“ lenkt sie davon ab. Zu gleicher Zeit findet Leonard Virginia am Flussufer. Er hatte befürchtet, dieses Mal zu spät zu kommen und ihre Schwester über ihren Tod informieren zu müssen. Tief berührt versucht Virginia ihn zu beruhigen.
Szene 3. Auf ihrem Weg zu Richards Wohnung denkt Clarissa darüber nach, ob es noch sinnvoll ist, ein Kind in diese Welt zu setzen. Als sie an der Probe eines Kirchenchores vorbeikommt, fühlt sie sich von dem Lied angesprochen. Sie trifft auf Richards früheren Freund Louis, der sich nicht entscheiden kann, ob er ihn besuchen soll. Louis meint, dass die Hauptfigur in Richards Roman Clarissa nachgebildet sei und sie darin sehr gut wegkomme. Die beiden erinnern sich an einen Sommer, den sie drei zusammen in Wellfleet verbrachten. Damals litt Louis unter Eifersucht, weil Richard nur an seinem Körper interessiert war und Clarissa für alles andere wollte.
Szene 4. In ihrem Arbeitszimmer hört Virginia die Stimmen von Kindern, die in einer unverständlichen Sprache singen. Sie glaubt, es handle sich um Engel, und fürchtet, den Verstand verloren zu haben. Es sind jedoch die Kinder ihrer Schwester Vanessa, die im Garten eine Trauerzeremonie für einen toten Vogel abhalten. Virginia glaubt, der Vogel lebe noch. Sie will ihm ein Kissen aus Gras bereiten. Als sie erkennt, dass der Vogel tatsächlich tot ist, fügt sie Dornen hinzu, da sein Leben „aus Schönheit und Stacheln“ bestand. Dabei sticht sich eines der Kinder in den Finger. Vanessa sorgt sich um die geistige Gesundheit ihrer Schwester. Simultan dazu erkennt Laura, dass sie am Leben bleiben muss, um sich um ihren Sohn und ihr ungeborenes Kind zu kümmern.
Szene 5. Clarissa findet Richard in seiner Wohnung auf der Fensterbank vor. Sie versucht, ihn vom offensichtlich beabsichtigten Selbstmord abzuhalten. Auf seine Bitte hin erzählt sie ihm von ihrem Tag. Dann erklärt er ihr, dass er mit seinem Roman nichts Großartiges, sondern nur etwas Gutes und Wahrhaftiges schaffen wollte, das vielleicht einmal jemanden berühren würde. Er bittet sie, seinen Angehörigen zu sagen, dass er glücklich gewesen sei und sich jetzt befreit fühle. Dann springt er aus dem Fenster in den Tod.
Szene 6. Während Clarissa auf die Straße läuft, um nach Richard zu sehen, wiederholt der Chor ihre verschiedenen Gedanken des Tages.
Szene 7. Laura kehrt nach Hause zu ihrer Familie zurück, die sich schon Sorgen um sie machte. Richy glaubt, etwas Gefährliches wachse in ihrem Bauch. Er hat ihr ein kleines Gedicht geschrieben. Laura versichert ihm, dass es keine Krankheit, sondern sein Bruder oder seine Schwester sei. Clarissa bittet den toten Richard um Vergebung. Virginia überlegt, ihren Roman The Hours zu nennen, bleibt aber doch bei Mrs. Dalloway. Sie bedankt sich bei Leonard für alles, was er für sie getan hat. Dan kommt heim, um seinen Geburtstag zu feiern. Er ist glücklich. Richards Party hingegen ist nun zu einer Trauerfeier geworden. Clarissa macht sich Vorwürfe, dass sie ihm nicht richtig zuhören konnte. Virginia hat sich entschieden, dass in ihrem Roman nicht Clarissa, sondern Septimus, der Autor, sterben müsse. Auf der Trauerfeier erscheint Richards Mutter, die alte Laura. Alle schwelgen in Erinnerungen. Laura hat Schuldgefühle, weil sie schließlich doch ihre Familie verlassen hat. Sie bedankt sich bei Clarissa, die tat, was sie selbst nicht tun konnte.
Nachdem die alle anderen gegangen sind finden sich Clarissa, Laura und Virginia zu einem Terzett zusammen und erkennen, dass sie trotz der zeitlichen und räumlichen Abstände miteinander verbunden sind.