The Chicago Plan
| The Chicago Plan | ||||
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| Studioalbum von Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
6 | |||
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55:29 | ||||
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Besetzung |
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Gebhard Ullmann, Steve Swell | ||||
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Studio(s) |
Kingsize Sound Labs, Chicago | |||
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The Chicago Plan ist ein Musikalbum von Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm und Michael Zerang. Die am 22. September 2015 im Studio Kingsize Sound Labs in Chicago entstandenen Aufnahmen erschienen im November 2016 auf Clean Feed Records.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]The Chicago Plan war das erste Album des gleichnamigen Quartetts des Posaunisten Steve Swell mit dem Holzbläser Gebhard Ullmann. Beide hatten zuvor in einem gemeinsamen Quartett (Desert Songs and Other Landscapes (2005), mit Hilliard Greene und Barry Altschul) sowie in Ullmanns Gruppe Basement Research zusammengearbeitet, zuletzt auf dem Album Hat and Shoes. Weitere Musiker sind der Bassist Fred Lonberg-Holm und der Schlagzeuger Michael Zerang. Ende 2019 kam die Gruppe erneut zusammen, um das Album For New Zealand einzuspielen.
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang – The Chicago Plan (Clean Feed – CF396CD)[1]
- Variations on a Master Plan (Part 3) (Gebhard Ullmann) 6:02
- Composite #10 (Steve Swell) 18:45
- Variations on a Master Plan (Part 2) (Gebhard Ullmann) 6:39
- Rule #1: Make Sure You Can Play Your Own Tune (Steve Swell) 8:37
- Déjà Vu (Gebhard Ullmann) 7:45
- For Henry (Gebhard Ullmann) 7:46
Rezeption
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Nach Ansicht von Glenn Astarita, der das Album in All About Jazz rezensierte, schienen die Musiker tief in die innovative Jazz- und Improvisationsszene der „Windy City“ eingetaucht zu sein, deren Energie wie ein Leitstern über dem Studio schwebte. Auf diesem facettenreichen Album mit seiner abwechslungsreichen Trackliste würden einige der Besten und Talentiertesten die Erwartungen erfüllen – oder sie gar übertreffen. Auf dem breit angelegten Opener „Variations On A Master Plan (Part 3)“ verschmölzen sie zu einem kantigen, quasi-experimentellen, von New Orleans inspirierten Groove.[2]
Trotz über 30 Jahren Aufnahmetätigkeit und rund doppelt so vielen CD-Veröffentlichungen mit Musikern wie dem amerikanischen Pianisten Michael Jefry Stevens und dem Schweizer Akkordeonisten Hans Hassler würde der Multiinstrumentalist Gebhard Ullmann immer wieder neue musikalische Wege entdecken, meint Ken Waxman (JazzWord). Auf The Chicago Plan spiele er Tenorsaxophon und Bassklarinette in einem Ad-hoc-Ensemble mit seinem langjährigen Weggefährten, dem New Yorker Posaunisten Steve Swell sowie dem Cellisten Fred Lonberg-Holm und dem Schlagzeuger Michael Zerang – ein Projekt, das energiegeladene, freie Improvisationen biete. Die CD würde die Kompositionsnachweise unter den Bläsern aufteilen und jedem viel Raum für raumgreifenden, polyphonen Ausdruck geben. Häufig fortissimo und vielschichtig böte „Variations on a Master Plan (Part 2)“ die einzige Atempause. Dieses ruhige Zwischenspiel sei der einzige Moment, in dem Lonberg-Holms Moderato-Bogenführung nicht weit von den erwarteten Cello-Klangfarben abweiche. Ansonsten würden die Stücke den Beinamen „Energiemusik“ verdienen. Während die Bläser oft synchron oder kontrapunktisch improvisieren, entfessle Zerang eine Fülle unerwarteter Rhythmen und Muster, und der Cellist nutze elektronische Elemente, um die Texturen zu erweitern, zu verändern und „in scharfe Projektile“ zu zerlegen.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang – The Chicago Plan. In: Bandcamp. (englisch).
- Listung des Albums bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 12. April 2026.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang – The Chicago Plan. In: Discogs. Abgerufen am 11. April 2026 (englisch).
- ↑ Glenn Astarita: Steve Swell, Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang – The Chicago Plan. In: All About Jazz. 17. Januar 2017, abgerufen am 17. April 2026 (englisch).
- ↑ Ken Waxman: Steve Swell / Gebhard Ullmann / Fred Lonberg-Holm / Michael Zerang: The Chicago Plan. In: JazzWord. 3. März 2018, abgerufen am 17. April 2026 (englisch).