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Tageslichtkomet

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Auch am Tage sichtbar: Komet C/1858 L1 (Donati), Gemälde von William Dyce: Pegwell Bay, Kent - a Recollection of October 5th 1858

Als Tageslichtkomet werden einige der hellsten Kometen bezeichnet, die sogar untertags am blauen Himmel zu sehen waren. Insbesondere sind dies folgende Große Kometen:

Die Bezeichnung beruht darauf, dass vor der Entwicklung der internationalen Nomenklatur (Benennung nach dem Entdecker) bedeutende Kometen einfach Populär-Namen in der Öffentlichkeit bekamen. Der Name selbst geht insbesondere auf den C/1910 A1 (Großer Januarkomet) zurück, der auch als „The Great Daylight Comet“ bekannt wurde.

Um freiäugig am Taghimmel sichtbar zu sein, ist zumindest eine Magnitude von etwa −4 bis −5 nötig (maximale Helligkeit der Venus)[2]. So erreichte der Komet C/1965 S1 (Ikeya-Seki) in unmittelbarer Sonnennähe sogar −10 mag (fast die Helligkeit des Vollmonds), sank aber während der folgenden 20 Stunden auf −4 mag. Auch der Komet C/2006 P1 (McNaught) war im Januar 2007 tagsüber auf guten Standorten freiäugig sichtbar.

Teleskopische Tagbeobachtungen sind möglich, wenn der Kometenkopf heller als ein Stern 1. Größe ist.[3] Erscheint er fast punktförmig und steht in größerem Abstand zur Sonne, kann auch eine Helligkeit von 2 bis 3 mag ausreichen.

Einzelnachweise

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  1. ↑ so Chemisches Zentralblatt 1939, S. 2555 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ Kometen-Info, Die Top 10 der Kometen
  3. ↑ K.Wurm: Die Kometen. Verständliche Wissenschaft Band 53, Springer 1954