Smrk (Isergebirge)
| Smrk / Smrek | ||
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| Tafelfichte vom Poledník (Mittagstein) gesehen | ||
| Höhe | 1124 m n.m. | |
| Lage | Tschechien | |
| Gebirge | Isergebirge | |
| Koordinaten | 50° 53′ 22″ N, 15° 16′ 19″ O | |
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| Gestein | Granit | |
| Erschließung | Bau des ersten Aussichtsturms 1892 | |
| Besonderheiten | Höchster Punkt der Oberlausitz ehemaliges Dreiländereck moderner Aussichtsturm von 2003 | |
| Der neue Aussichtsturm auf dem Gipfel | ||
Der Smrk (deutsch Tafelfichte, polnisch Smrek) ist mit 1124 m n.m. der höchste Berg im tschechischen Teil des Isergebirges.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der auch König des Isergebirges genannte Berg liegt südlich von Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte) und ist dessen Hausberg. Über die Ostseite des Gipfelplateaus verläuft die Grenze zwischen Polen und Tschechien. Am Nordhang entspringen die Lomnice (Lomnitzbach) und die Lužice/Łużyca (Lausitzbach), am Südhang der Hájený potok (Hegebach) und die Jizera (Iser).
Am Hang des Smrk befindet sich der Tafelstein (Tabulový kámen). Er bildet seit alten Zeiten den Grenzpunkt zwischen der Oberlausitz, Schlesien und Böhmen. Von 1742 bis 1815 stießen am Tafelstein an der nördlichen Bergflanke die Landesgrenzen von Sachsen, Preußen und Österreich aneinander.
Geschichte
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Am 21. August 1892 wurde auf dem Gipfel der erste hölzerne Aussichtsturm errichtet, der 20 Meter hoch war. Die Hütte der Bauarbeiter wurde danach zu einer Baude umgestaltet. Im Jahr kamen zu dieser Zeit – um 1935 – bis zu 18.000 Menschen auf den Berg.
Seit 1909 befindet sich auf dem Berg ein Gedenkstein für den deutschen Dichter Theodor Körner.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war infolge der mehrheitlichen Vertreibung der örtlichen deutschsprachigen Bevölkerung die Bergbaude verlassen. Sie wurde 1946 durch Brandstiftung vernichtet. Der Turm stürzte in den 1950er Jahren zusammen. In den 1980er Jahren starb infolge sauren Regens der sich einstmals bis auf den Gipfel hinziehende dichte Wald weitgehend ab. Heute ist der Gipfel mit neu angeplanztem Jungwald bewachsen.
Nach der politischen Wende in der Tschechoslowakei entstand der Plan, einen neuen Turm zu errichten. Im Jahr 2002 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, und am 18. September 2003 wurde der ebenfalls 20 Meter hohe Turm, eine Stahlkonstruktion, eingeweiht.
Im Juni 2009 wurde eine Kopie des ehemaligen Holzturms im Prager Zoo eingeweiht.[1][2]
Entstehung des Namens
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Berg erhielt seinen Namen von einer einst mächtigen Fichte bei Grenzstein 111, an die Albrecht von Waldstein im Jahr 1628 sein Wappen (als Tafel) nageln ließ. Diese Fichte wurde im Jahr 1790 durch einen Sturm entwurzelt.
Aussicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom Smrk aus kann man im Osten bis zur Schneekoppe im Riesengebirge, im Norden zum Bober-Katzbach-Gebirge, im Westen zum Lausitzer Bergland und im Süden bis zum Jeschkengebirge blicken.
Wege zum Gipfel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ein guter Ausgangspunkt ist Lázně Libverda (Bad Liebwerda); von dort führt eine rot markierte Wanderroute zum Gipfel.
- Vom polnischen Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg) führt ein ebenso steiler Aufstieg über den Stóg Izerski (Heufuder) zum Gipfel
- Bequem ist demgegenüber der Weg vom Gasthaus Smědava (Wittighaus) 7 km entlang einer roten Markierung. Nur das letzte Stück über die Himmelsleiter führt steil bergan.
- Impressionen
- Der ehemalige Aussichtsturm
- Die Kopie des ehemaligen Holzturms im Prager Zoo
- Die Himmelsleiter -
der steile Aufstieg von Süden - Das Körnerdenkmal auf dem Berg
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ — ( des vom 22. Mai 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Rozhledna Obora v zoo Praha. In: turistika.cz. Turistika.cz s.r.o., Praha, 2025, abgerufen am 31. Januar 2025 (tschechisch).
