Transportfliegergeschwader 44
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Transportfliegergeschwader 44 | ||
|---|---|---|
Während der Bundeswehrzeit verwendetes Verbandsabzeichen | ||
| Aktiv | 1957 bis 1990 | |
| Staat | ||
| Streitkräfte | NVA | |
| Teilstreitkraft | NVA-Luftstreitkräfte | |
| Truppengattung | Fliegerkräfte | |
| Typ | Gattung Transportfliegerkräfte | |
| Stärke | ca. 600 Soldaten und 100 Zivilangestellte | |
| Unterstellung | Kommando LSK/LV Büro des Politbüros | |
| Geschwaderstandort | Marxwalde heute Flugplatz Neuhardenberg | |
| Letzter Kommandeur | ||
| Oberst Wolfgang Gleis | Geschwaderkommandeur | |
| Insignien | ||
| Geschwader | III | |
| Luftfahrzeuge | ||
| Transportflugzeug/ -hubschrauber |
siehe Tabelle | |
TG-44, JG-8 Neuhardenberg, (ehem. Marxwalde) |
| Dienstgrad, Name | Dienstzeit | Bemerkung |
|---|---|---|
| Oberstleutnant Kurt Bauditz | 1957–1964 | |
| Major Günter Trommer | 1964–1967 | |
| Oberst Siegfried Weise | 1967–1975 | |
| Oberst Wolfgang Gleis | 1975–1990 | |
Anmerkungen:
- In Marxwalde war das Fliegertechnische Bataillon 44 für die Versorgung der Flugzeuge mit Betriebsstoffen und Ersatzteilen, die Flugplatzwartung und die Versorgung der Soldaten zugeordnet.
- Rahmenstruktur siehe: Geschwader, Luftstreitkräfte NVA
- Das Geschwader gliederte sich zuletzt in vier Staffeln (1. Staffel: Tu-154; 2. Staffel: Tu-134A; 3. Hubschrauberstaffel: Mi-8S; 4. Staffel: IL-62M in Berlin-Schönefeld).[4][5]
Beziehungen zur Interflug
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen dem TG-44 und der Interflug bestanden diverse Wechselbeziehungen. So erfolgte die Luftfahrzeuginstandsetzung und -instandhaltung der IL-62M unter Rückgriff auf Ressourcen der Interflug. Auch wurden weitreichende Fernmeldeeinrichtungen gemeinsam genutzt.[6] Im Bereich der Aus- und Weiterbildung der fliegenden Besatzungen stützte sich das Geschwader zunächst generell auf die Interflug.[3] Ab 1978 war der Verband dafür selbst verantwortlich. Lediglich zum Erhalt der Expertise zur Durchführung internationaler Flüge erfolgte ein Einsatz bei der Interflug.
Luftfahrzeuge
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Nach Ablauf der Nutzungsfristen waren die Flugzeuge gegen Erstattung des Zeitwerts an das Ministerium für Verkehrswesen – und somit an die Interflug – zu übergeben. Hubschrauber wurden in der NVA weitergenutzt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wilfried Kopenhagen: Die Luftstreitkräfte der NVA, Motorbuch, Stuttgart, 2002, ISBN 3-613-02235-4.
- Horst Materna, Dietbert Lang: Die Regierungsflieger der DDR in Fliegerrevue Extra Nr. 4, Berlin, 2004.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Manfred Uschner: Die zweite Etage: Funktionsweise eines Machtapparates (= Zeitthemen). 2. Auflage. Dietz, Berlin 1995, ISBN 978-3-320-01792-7, S. 113 f.
- ↑ TFG-44 auf der Homepage des Militärarchivs; eingesehen am 16. Juni 2009
- 1 2 3 Protokoll der 41. Sitzung des NVR vom 14. Juli 1972 auf der Homepage des Bundesarchivs ( vom 18. Juli 2011 im Internet Archive)
- ↑ Die Tu-134 auf der Homepage der Luftwaffe; eingesehen am 16. Juni 2009
- ↑ Il-62M auf der Homepage der Luftwaffe; eingesehen am 16. Juni 2009
- ↑ Interflug und TG-44 auf http://www.mil-airfields.de/; eingesehen am 16. Juni 2009
