Sympany (bis 2007 Öffentliche Krankenkasse Basel) mit Sitz in Basel ist eine auf die Krankenversicherung spezialisierte SchweizerVersicherungsgesellschaft. Kerngeschäft bildet die Grundversicherung nach dem Krankenversicherungsgesetz sowie Zusatzversicherungen. Weiter ist Sympany in Zusammenarbeit mit Partnern im Versicherungsgeschäft für Gebäude, Hausrat, Motorfahrzeuge und Privathaftpflicht sowie Lebensversicherungen tätig.
Die Unternehmensgruppe unter dem Dach der Stiftung Sympany umfasst die Sympany Holding AG und deren Tochtergesellschaften Vivao Sympany AG, Sympany Versicherungen AG und Sympany Services AG:
Sympany Versicherungen AG bewirtschaftet Versicherungen gemäss dem Versicherungsvertragsgesetz sowie dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) für Privatpersonen und Unternehmenskunden (z.B. Spital- und Zahnzusatzversicherungen, Risikoversicherungen Unfall/Krankheit, Lohnausfallversicherungen und weitere).
Sympany Services AG erbringt Dienstleistungen für alle anderen Sympany Gesellschaften.
Sympany schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von CHF 30,1 Mio. und einem Eigenkapital von CHF 425 Mio. ab. Gleichzeitig haben sich die Schaden-Kosten-Quote und die Solvenzquote weiter verbessert. Das Ergebnis wurde trotz gesunkener Kundenzahl durch kostendeckende Prämien, effizientes Leistungskostenmanagement und gesunkenem Verwaltungskostensatz erzielt.[1]
Das Gesamtprämienvolumen betrug 2025 CHF 1'409 Mio. Das Unternehmen betreut mit 563 Mitarbeitenden 317’500 Privatkunden, davon 267’300 Grundversicherte nach KVG.[2]
Das Unternehmen wurde 1914 als Öffentliche Krankenkasse Basel (ÖKK) als erste öffentliche kantonale Krankenkasse der Schweiz gegründet.[3] 1934 schlossen sich die im Verlaufe der Jahre entstandenen öffentlichen Krankenkassen in einem losen Verbund zusammen. Eine engere Kooperation der sechs im Verbund vereinten regionalen Gesellschaften mit einem gemeinsamen Marktauftritt unter der Marke ÖKK fand indes erst ab 1989 statt.
Durch verschiedene Fusionen dieser regionalen Gesellschaften blieben 2003 noch zwei grosse ÖKK-Versicherungen übrig, die ÖKK Basel und die ÖKK in Landquart. Die beiden Krankenkassen traten unter der gemeinsamen Marke ÖKK auf und arbeiteten in verschiedenen Bereichen zusammen, waren aber ansonsten rechtlich und wirtschaftlich voneinander unabhängig.
Auf Ende 2007 wurde die Markenkooperation zwischen den beiden Unternehmen aufgelöst. Mit dem eigenständigen Markenauftritt verbunden war die Umbenennung der ÖKK Basel und ihrer 2005 gegründeten Tochtergesellschaft Stiftung ÖKK Schweiz in Sympany.[4] Gleichzeitig schloss sich die Krankenkasse 57 als ehemalige Krankenkasse der Gewerkschaft SMUV dem umbenannten Unternehmen an, 2009 die Krankenkasse Xundheit (die ehemalige ÖKK Luzern) und 2016 die Kolping Krankenkasse AG.[5]
Sympany engagiert sich über die Stiftung Sympany für ein finanziell tragbares Gesundheitswesen und einen kostengünstigen Versicherungsschutz. Die Stiftung unterstützt ausgewählte Projekte, die Verbesserungen im Gesundheitswesen anstreben.[6]