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SuS Timmel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SuS Timmel
Logo des SuS Timmel
Basisdaten
Name Spiel- und Sportverein
Timmel e. V.
Sitz Timmel, Niedersachsen
Gründung 1967
Farben blau-weiß
Vorstandsvorsitzender Ludwig Meyer
Website www.sus-timmel.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Jan-Henrik Koppelkamm
Spielstätte Sportanlage Timmel
Plätze n. b.
Liga Regionalliga Nord
2025/26 1. Platz (als SV TiMoNo)  
(Oberliga Niedersachsen-West
Heim
Auswärts

SuS Timmel (offiziell: Spiel- und Sportverein Timmel e. V.) ist ein deutscher Sportverein aus der ostfriesischen Ortschaft Timmel. Das Dorf gehört zur Gemeinde Großefehn, die zwischen Leer und Aurich liegt. Neben Fußball werden auch die Sportarten Gymnastik und Walking angeboten. Die erste Frauenfußball-Mannschaft spielte drei Jahre in der 2. Bundesliga.

Die Frauenfußball-Abteilung wurde im August 1977 aus der Taufe gehoben. 1983 feierte die Mannschaft die Meisterschaft der 1. Kreisklasse und den Aufstieg in die Kreisliga. Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen wurde die Meisterschaft der Kreisliga und der Aufstieg in die Bezirksklasse errungen. Die Mannschaft stieg dann 1989 in die Bezirksliga, 1992 in die Landesliga und 1997 in die Niedersachsenliga auf. Im Jahre 2001 wurde SuS Timmel nach einem 4:1-Sieg über Fortuna Salzgitter Niedersachsenmeister[1] und schaffte den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Seit der Gründung der 2. Bundesliga 2004 gehörte der SuS Timmel dieser Klasse an. Nach dem Beinaheabstieg 2006 musste die Mannschaft ein Jahr später den Weg in die Regionalliga antreten. Nach drei Jahren in der Regionalliga folgte 2010 der Abstieg in die Oberliga Niedersachsen West. Nachdem fast die gesamte Mannschaft den Verein im Sommer 2010 verlassen hatte, war auch die Oberliga nicht zu halten, so dass der Verein erneut abstieg und in der Saison 2011/12 in die Bezirksliga durchgereicht wurde. Da der Verein auch dort weiterhin mit personellen Problemen zu kämpften hatte, wurde die letzte verbleibende Mannschaft im Winter 2012 komplett vom Spielbetrieb abgemeldet. Zur Saison 2012/13 wurde in Kooperation mit dem SV Wallinghausen wieder eine Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet.

Ab der Saison 2016/17 wurde eine Kooperation mit den Vereinen SV Warsingsfehn, dem VfL Fortuna Veenhusen und dem SV Nortmoor zu der SG Timmel/Moormerland/Nortmoor (kurz: SG TiMoNo) vereinbart. Diese startete in der Landesliga Weser-Ems und stieg 2020 in die Oberliga Niedersachsen auf. Zwei Jahre später verpasste die Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga Nord, nachdem sie das Entscheidungsspiel um die Niedersachsenmeisterschaft mit 0:4 gegen den TSV Barmke verloren.[1] Ab 2024 trat die Mannschaft als SV TiMoNo an. 2025 erreichte die SG TiMoNo das Endspiel um den Niedersachsenpokal, verlor dieses aber mit 0:1 gegen Hannover 96. Das Tor des Tages fiel erst in der Nachspielzeit.[2] Ein Jahr später sicherte sich die Mannschaft ungeschlagen die Meisterschaft in der Oberliga Niedersachsen-West und traf dann im Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft auf Eintracht Braunschweig. Nachdem das Spiel mit 5:5 nach Verlängerung endete gewann der SV TiMoNo noch mit 8:7 nach Elfmeterschießen und stieg in die Regionalliga Nord auf.[3]

  • Niedersachsenmeister: 2001, 2026
  • Qualifikation für die 2. Bundesliga: 2004

Persönlichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. 1 2 AOK Frauenmeisterschaft. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 23. April 2026.
  2. Sebastian Koelman: Pokalfinale der Frauen: Später Sieg für 96. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 23. April 2026.
  3. Sebastian Koelman: SV TiMoNo gewinnt spektakuläres Finale. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 31. Mai 2026.