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Stodolský potok

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Stodolský potok
Leithenbach
Mündung des Stodolský potok (links) in den Sázek
Mündung des Stodolský potok (links) in den Sázek
Daten
Lage CZ
Flusssystem Elbe
Abfluss über Sázek → Elbe → Nordsee
Quelle Hazlov
50° 9′ 47″ N, 12° 16′ 45″ O
Quellhöhe 565 m.n.m.Vorlage:Höhe/unbekannter Bezug
Mündung bei Povodi in den SázekKoordinaten: 50° 8′ 7″ N, 12° 25′ 41″ O
50° 8′ 7″ N, 12° 25′ 41″ O
Mündungshöhe 425 m.n.m.Vorlage:Höhe/unbekannter Bezug
Höhenunterschied 140 m
Sohlgefälle 11 ‰
Länge 12,7 km
Einzugsgebiet 33,6 km²

Der Stodolský potok (Leithenbach) ist ein rechter Zufluss des Sázek (Scheidebach) im Bezirk Cheb (Eger) in der Region Karlsbad. Die Länge des Baches beträgt 12,7 km, die Fläche seines Einzugsgebiets 33,6 km².[1]

Der Bach entspringt in Hazlov (Haslau) an einem Ausläufer des Elstergebirges am östlichen Rand des Přírodním parku Halštrov (Naturpark Weiße Elster). Von der Quelle fließt er etwa 100 Meter in südöstlicher Richtung zur Eisenbahnstrecke von Cheb nach Hranice (Roßbach). Unweit des Bahnhofs in Hazlov unterquert er die Strecke und verlässt das Gebiet des Naturparks. Er fließt weiter in südwestlicher Richtung, vorbei am Dorf Mýtinka (Rossenreuth) und den Siedlungen Antonínova Výšina (Antonienhöhe) und Štekrův Mlýn (Stöckermühle). Beim Gehöft Lesní Mlýn (Waldmühle) überschreitet er die Grenze zum Egerbecken (Chebská pánev). In Žírovice (Sirmitz), nördlich von Františkovy Lázně (Franzensbad), durchfließt er den Mlýnský rybníkem (Mühlenteich). In östlicher Richtung nimmt er den Weg nach Nový Drahov (Rohr) und Dvorek (Höflas), Ortsteilen der Gemeinde Třebeň (Trebendorf). Von links nimmt er den Vonšovský potok (Vonsauer Bach) auf und fließt in Richtung der südlichen Spitze des Nationalen Naturschutzgebiets Soos. Hier bildet er auf etwa 400 Meter dessen Grenze. Nach weiteren 1,5 Kilometern mündet er bei der Siedlung Povodí (Ensenbruck) von rechts in den Sázek (Scheidebach).

Das Tal des Stodolský potok ist Teil einer Fahrrad- und Wanderroute zwischen Štekrův Mlýn, Antonínova Výšina und Mýtinka.[2] Bereits im 19. Jahrhundert schrieb Johannes Melzer: "In dem hinter der Antonienhöhe gelegenen Thale, Leiten genannt, führt an dem forellenreichen Entenbache ein angenehmer, schattiger Weg an den Steinbrüchen vorbei gegen Rossenreuth."[3]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Stodolský potok. In: mapy.com. Seznam.cz, a.s, abgerufen am 7. August 2026 (tschechisch, deutsch).
  2. ↑ Turistik, Ausflug durch der Umgebung Rund um Františkovy Lázně. Abgerufen am 7. August 2026.
  3. ↑ Johannes Melzer, J. Czerny: Eger und seine Umgebung. J. Kobrtsch & Gschihay,, Eger 1894, S. 33 (nkp.cz).
Commons: Stodolský potok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien