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Stefan Mageney

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Stefan Mageney nach der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Wuppertal, 2026

Stefan „Steven“ Mageney (* 19. Februar 1968 in Wuppertal)[1] ist ein deutscher Rocksänger, Hochschuldozent und Sozialinitiator. Bekannt wurde er als Sänger der Schweizer Hard-Rock-Band Crystal Ball sowie als Gründer und Vorsitzender des Vereins Wuppertal hilft! e. V. Darüber hinaus ist er als Hochschuldozent an der IU Internationalen Hochschule tätig. Für sein gesellschaftliches Engagement wurde er 2025 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Leben und Ausbildung

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Stefan „Steven“ Mageney wurde in Wuppertal geboren. Nach einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel im Musikcenter Jellinghaus in Dortmund studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Bochum und schloss das Studium als Diplom-Betriebswirt (FH) ab.

Anschließend absolvierte er ein Studium der Arbeits- und Organisationspsychologie an der Bergischen Universität Wuppertal, das er 2017 mit dem akademischen Grad Master of Arts abschloss.

Mageney ist als Hochschuldozent tätig und lehrt an der IU Internationalen Hochschule in den Bereichen Wirtschaftspsychologie und angewandte Psychologie.[2] Vor seiner Festanstellung an der IU war er dort über viele Jahre als freiberuflicher Hochschuldozent tätig.[3]

Von 1997 bis zur Schließung des Unternehmens Ende 2019 war Mageney als Studioleiter der Body & Dance Company in Wuppertal tätig. Das Fitness- und Gesundheitsstudio wurde im Oktober 1985 gegründet und gehörte über mehrere Jahrzehnte zu den etablierten Fitness- und Gesundheitsanbietern in Wuppertal.[4][5] Seit 2004 ist Mageney ehrenamtlich im Prüfungswesen der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid tätig.[6] Seit 2024 ist er zudem Hauptschöffe am Landgericht Wuppertal.[7]

Musikalische Karriere

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Stefan Mageney als Hard-Rock Sänger, 2024

Seine musikalische Laufbahn begann Mageney 1987 als Sänger der Wuppertaler Hard-Rock-Band Centerfold. Mit der Band entstanden mehrere Demoaufnahmen; sie trat unter anderem als Vorgruppe verschiedener nationaler und internationaler Rockbands auf.[8] 1990 erhielt die Gruppe einen Autorenvertrag beim Musikverlag Warner Chappell Music Germany.[9] Die Band wurde mehrfach in Musikfachzeitschriften, darunter dem Metal Hammer, sowie in der regionalen Tagespresse vorgestellt.[10]

Ab 1989 wirkte Mageney als Sänger an mehreren Veröffentlichungen der Progressive-Rock-Band Solar Project mit.[11] Mit der Band veröffentlichte er die Alben The Final Solution (1990), World Games (1992), The House of S. Phrenia (1995), ...in Time (1997) und Five (2001).[11]

Als Mitbegründer der Hard-Rock-Band Bourbon Street übernahm Mageney ab 1992 die Rolle des Sängers und Bandleaders.[12] Mit der Band veröffentlichte er die Alben Live – On the Rocks (1997), Straight Up Rock’n’Roll (2001) und 25 Years on the Road (2018).[13] Er ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Band.[12]

Darüber hinaus war Mageney an verschiedenen Rock- und Hard-Rock-Projekten beteiligt. 2012 war er Sänger der Band von J.R. Blackmore, dem Sohn des Gitarristen Ritchie Blackmore, und wirkte an dem Album Moments of Magic mit.[14][15] 2015 wirkte Mageney als Sänger an dem Konzeptalbum Tales From A Hidden Dream des Projekts Project Patchwork mit.[16] Zudem war er als Sänger an Produktionen der Progressive-Rock-Band Abacus beteiligt, darunter am Album Destiny.[17] 2017 veröffentlichte Mageney gemeinsam mit Benny und Joyce das Livealbum One Night in Wuppertal – Live unter dem Projektnamen Night of Ballads.[18]

2012 wurde er Sänger der Schweizer Hard-Rock-Band Crystal Ball.[19] Mit der Band veröffentlichte er die Studioalben Dawnbreaker (2013), Liferider (2015), Déjà Voodoo (2016), Crystallizer (2018), 2020 (2019), Crysteria (2022) und Reset (2026).[19] Mehrere Veröffentlichungen der Band erreichten Chartplatzierungen in Deutschland und der Schweiz. Das Album Crysteria erreichte Platz 9 der Schweizer Albumcharts und war damit die bis dahin höchste Chartplatzierung der Band.[20][21]

Darüber hinaus wirkte Mageney an Produktionen der deutschen Heavy-Metal-Band U.D.O. und des Musikkorps der Bundeswehr mit.[22] Er war als Chorsänger an dem Album We Are One (2020) beteiligt, das U.D.O. gemeinsam mit dem Musikkorps der Bundeswehr veröffentlichte. Das Album erreichte Platz 8 der offiziellen deutschen Albumcharts.[23][24] Zudem wirkte er als Sänger an dem Titel Where The Angels Fly (2020) mit.[22]

Seit 2009 veranstaltet Mageney in Wuppertal die Konzertreihe Stevens Rocksession.[25] Im Rahmen der Veranstaltungsreihe traten zahlreiche nationale und internationale Künstler der Rock- und Heavy-Metal-Szene auf, darunter Dennis Stratton, Graham Oliver, Mike Terrana und Tobias Regner.[25][26][27]

Soziales Engagement

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Nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien initiierte Mageney Anfang 2005 in Wuppertal ein Benefizfestival zugunsten der Opfer. Aus dieser Initiative entstand der Verein Wuppertal hilft! e. V., dessen Mitgründer und erster Vorsitzender er ist.[28]

Seit 2005 organisiert der Verein Benefizveranstaltungen und Spendenaktionen zugunsten internationaler Hilfsprojekte sowie sozialer Einrichtungen in Wuppertal. Bis 2026 wurden nach Vereinsangaben rund 571.000 Euro gesammelt.[28]

Zu den unterstützten Organisationen und Projekten zählen unter anderem UNICEF, Wuppertaler in Not, der Kinderschutzbund Wuppertal, der Weisse Ring, die Wuppertaler Tafel, die Kindernothilfe sowie das Frauenhaus Wuppertal.[28]

Neben der Unterstützung internationaler Hilfsprojekte engagiert sich der Verein insbesondere für soziale Einrichtungen und Menschen in Notlagen in Wuppertal und der Region.[28]

  • 2016: Auszeichnung „Der Wuppertaler“ der Stadt Wuppertal für ehrenamtliches Engagement.[29]
  • 2025: Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für gesellschaftliches Engagement und die Arbeit von WUPPERTAL HILFT! e. V.; die öffentliche Übergabe erfolgte 2026 durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal.[30][31]
  • Dawnbreaker (2013)
  • LifeRider (2015)
  • Déjà Voodoo (2016)
  • Crystallizer (2018)
  • 2020 (2019)
  • Crysteria (2022)
  • Reset (2026)
  • Live – On the Rocks (1997)
  • Straight up Rock'n Roll (2001)
  • 25 Years on the Road (2018)
  • The Final Solution (1990)
  • World Games (1992)
  • The House of S. Phrenia (1995)
  • ...in Time (1997)
  • Five (2001)

Weitere Veröffentlichungen

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  • Destiny (mit Abacus, 2010)
  • Moments of Magic (mit JR Blackmore, 2012)
  • A Light in the Black – A Tribute to Ronnie James Dio (2015)
  • Tales of a Hidden Dream (mit Project Patchwork, 2015)
  • One Night in Wuppertal (mit Night of Ballads, 2017)
  • We Are One (mit U.D.O. und dem Musikkorps der Bundeswehr, 2020)
  • Where the Angels Fly (mit U.D.O. und dem Musikkorps der Bundeswehr, 2020)
  • Lend a Hand (Single, Wuppertal hilft!, 2009)
Commons: Stefan Mageney – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Mageney, Stefan. In: Sommerhoff Unternehmensgruppe. Abgerufen am 9. Juni 2026.
  2. ↑ Bundesverdienstmedaille für IU Academic Lecturer Stefan Mageney. In: IU Internationale Hochschule. 23. Januar 2026, abgerufen am 9. Juni 2026.
  3. ↑ Interview: Von der Lehre bis zur Verdienstmedaille. In: IU Careers. 29. April 2026, abgerufen am 9. Juni 2026.
  4. ↑ Waschechte Oberbarmerin war Jane Fondas Schülerin. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 9. Juni 2026.
  5. ↑ Zumba: So gesund kann Party sein. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 9. Juni 2026.
  6. ↑ Berufungsurkunde der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid, zuletzt bestätigt 2024.
  7. ↑ Berufung als Hauptschöffe für die Strafkammern des Landgerichts Wuppertal für die Amtszeit 2024 bis 2028, Schreiben des Präsidenten des Landgerichts Wuppertal vom 7. November 2023.
  8. ↑ Metal Hammer, German Metal News, Bericht über die Band Centerfold, 1990.
  9. ↑ Warner Chappell Music Germany, Autorenexklusivvertrag „Centerfold“, 20. August 1990.
  10. ↑ Westdeutsche Zeitung: „Ohrwürmer und der Dreck der Straße“.
  11. 1 2 Solar Project – Bandgeschichte und Diskografie. In: Solar Project. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  12. 1 2 Wuppertaler Coverband Bourbon Street ist 30 Jahre alt. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  13. ↑ 15 Jahre Bourbon Street – Drei Stunden satter Rock zum Jubiläum. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  14. ↑ J.R. Blackmore – Moments Of Magic. In: Ohrenbalsam. 15. November 2012, abgerufen am 8. Juni 2026.
  15. ↑ J.R. BLACKMORE feat. Steven Mageney – Moments of Magic. In: YouTube. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  16. ↑ Project Patchwork – Tales From A Hidden Dream. In: Background Magazine. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  17. ↑ Abacus – Destiny. In: Background Magazine. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  18. ↑ CD-Booklet: Night of Ballads – One Night in Wuppertal – Live, 2017.
  19. 1 2 Band. In: Crystal Ball. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  20. ↑ Crystal Ball – Crysteria. In: swisscharts.com. Abgerufen am 9. Juni 2026.
  21. ↑ Crystal Ball lässt ein neues Album am Rock-Himmel funkeln. In: Die Stadtzeitung. 12. Februar 2022, abgerufen am 9. Juni 2026.
  22. 1 2 Stefan Mageney geheilt – sein musikalisches Dankeschön. In: Die Stadtzeitung. 20. September 2020, abgerufen am 8. Juni 2026.
  23. ↑ Booklet des Albums We Are One (AFM Records, 2020), Mitwirkende im Chor („The Choir“).
  24. ↑ We Are One – U.D.O. / Das Musikkorps der Bundeswehr. In: Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  25. 1 2 Gitarrist von Iron Maiden kommt zur Rocksession. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  26. ↑ Superstar Tobias Regner kommt zur Rock-Session. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  27. ↑ Rock-Session im LCB. In: Westdeutsche Zeitung. Abgerufen am 8. Juni 2026.
  28. 1 2 3 4 Verdienstmedaille für Stefan Mageney. In: Stadt Wuppertal. 15. Januar 2026, abgerufen am 7. Juni 2026.
  29. ↑ Fünf Wuppertaler mit dem „Wuppertaler“ ausgezeichnet. In: Westdeutsche Zeitung. 28. November 2016, abgerufen am 7. Juni 2026.
  30. ↑ Verdienstmedaille für Stefan Mageney. In: Stadt Wuppertal. 15. Januar 2026, abgerufen am 7. Juni 2026.
  31. ↑ Stefan Mageney mit Verdienstmedaille geehrt. In: Wuppertaler Rundschau. 16. Januar 2026, abgerufen am 7. Juni 2026.