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John Sall (Co-Founder)
Patricia Brown (CLO)
Jennifer Chase (CMO)
Wm. David Davis (CFO)
Trish Dowty (CCSO)
Riad Gydien (CSO, EMEA & AP)
Bryan Harris (CTO)
Paula Henderson (CSO, Americas)
Jenn Mann (CHRO)
Don Parker (Financial Advisor to the CEO)
Jay Upchurch (CIO)[1]
SAS (Eigenschreibweise: sas) ist ein 1976 gegründeter, weltweit operierender Anbieter für Datenanalyse mit Sitz in Cary, North Carolina, USA. Das Unternehmen ist in den Geschäftsfeldern Datenanalyse und -management, schwerpunktmäßig mit Künstlicher Intelligenz tätig.[4] Nach eigenen Angaben nutzen 96 der 100 größten Unternehmen der Welt Software von SAS.[5]
SAS (die offizielle Firmierung „SAS Institute“ wird vom Unternehmen nicht mehr aktiv verwendet) ist in privater Hand. Eigentümer sind CEOJames Goodnight und EVP John Sall.[6]
SAS (ursprünglich für Statistical Analysis Systems) begann als Projekt an der Landwirtschaftsfakultät der North Carolina State University. Ziel war die statistische Ermittlung der Auswirkung von Bodenbeschaffenheit, Wetter und Saatgutsorten auf Ernteerträge. Am 1. Juli 1976 wurde SAS in Büroräumen gegenüber der Universität gegründet. Seit 1980 hat SAS seinen Hauptsitz in Cary (North Carolina).
2021 gab das Unternehmen bekannt, sich bis 2024 auf einen möglichen Börsengang vorzubereiten.
Heute versteht sich SAS als Anbieter von analytischen Plattformen, die als Basis für Fach- und Branchenlösungen dienen. Mit SAS Viya bietet das Unternehmen eine Cloud-native-Plattform an, die durch eine offene Architektur stark auf Interoperabilität und Kollaboration sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning setzt und unter anderem die einfache Integration von Open-Source-Programmiersprachen erlaubt.[7]
Das Vorgängerprodukt von SAS Viya ist die SAS 9.4 genannte Software für statistische Analysen, die weiterhin vielfach im Einsatz ist. SAS besitzt eine gleichnamige Programmiersprache.
SAS ist für weitestgehende Offenheit konzipiert. So erlaubt SAS Viya die problemlose Integration von Programmiersprachen wie Python und R. Damit ist die Plattform auch für Data Scientists einfach zugänglich, die die SAS eigene Sprache nicht beherrschen oder bereits bestehende Modelle in anderen Programmiersprachen nutzen wollen.
Die Software ist heute überwiegend in der Cloud und als Managed Service verfügbar.[8] Dafür unterhält SAS eine strategische Partnerschaft mit Microsoft (Azure),[9] ermöglicht aber auch die Nutzung auf Plattformen wie AWS und Google Cloud.[10] Auch ein On-Premise-Betrieb auf fast allen gängigen Hardwareplattformen ist weiterhin möglich.
Aktuell bietet SAS Fachlösungen für folgende Bereiche an:[11]
Advanced Analytics
AI Software und KI Lösungen
Business Intelligence & Analytics
SAS Cloud
Marketing
Data Management
SAS Intelligent Decisioning
Fraud & Security Intelligence
SAS Hadoop Lösungen für Big Data
IoT Analytics Solutions
Performance Management
Personal Data Protection
Risk Management
Supply Chain Intelligence
Für folgende Branchen stellt SAS aktuell spezielle Lösungspakete zur Verfügung (Auswahl): Banken, Versicherungen, Einzelhandel, Fertigung, Gesundheitswesen, Life Sciences, Medien, Öffentliche Verwaltung, Landwirtschaft, Tourismus, Logistik, Verkehr, Sport, Telekommunikation, Verteidigung & Sicherheit, Energieversorger.[12]
Mit JMP bietet SAS ein separates Statistik-Programmpaket, das sich unter anderem direkt an Data Scientists und Studenten richtet.
SAS engagiert sich seit seiner Unternehmensgründung intensiv im Bereich der Hochschul- und Weiterbildung. Aktuell stellt das Unternehmen sowohl Studenten als auch Ausbildungsstätten Analytics-Software sowie begleitende Dienste und Materialien kostenlos oder zu Sonderkonditionen zur Verfügung. Ein Beispiel hierfür ist die Online-LernplattformCurriculum Pathways.