„Hans Hartung“ – Versionsunterschied
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Hartung absolvierte das Abitur auf dem humanistischem Gymnasium in Dresden. Studium der Malerei in [[Leipzig]], [[Dresden]] und [[München]], [[1925]] prägende Begegnung mit der Malerei [[Wassily Kandinsky]]s in [[Paris]]. Von [[1932]] bis [[1934]] lebte Hartung auf der Insel [[Menorca]], [[1935]] in Paris und trat [[1939]] in die [[Fremdenlegion]] ein. [[1944]] wurde er schwer verwundet, [[1946]] erhielt er die französische Staatsbürgerschaft und wurde in die [[Ehrenlegion]] aufgenommen. Nach dem Krieg und einer mehrjährigen Malpause wurde er zu einem der wichtigsten Vertreter des [[Informel]]. [[1960]] wurde er mit dem Preis der [[Biennale]] in [[Venedig]] ausgezeichnet. |
Hartung absolvierte das Abitur auf dem humanistischem Gymnasium in Dresden. Studium der Malerei in [[Leipzig]], [[Dresden]] und [[München]], [[1925]] prägende Begegnung mit der Malerei [[Wassily Kandinsky]]s in [[Paris]]. Von [[1932]] bis [[1934]] lebte Hartung auf der Insel [[Menorca]], [[1935]] in Paris und trat [[1939]] in die [[Fremdenlegion]] ein. [[1944]] wurde er schwer verwundet, [[1946]] erhielt er die französische Staatsbürgerschaft und wurde in die [[Ehrenlegion]] aufgenommen. Nach dem Krieg und einer mehrjährigen Malpause wurde er zu einem der wichtigsten Vertreter des [[Informel]]. [[1960]] wurde er mit dem Preis der [[Biennale]] in [[Venedig]] ausgezeichnet. |
||
Hartung ist ein Vertreter des [[Informel]]. Er gelangte zu einem ungegenständlichen Stil mit grafisch empfundenen schwarzen Linienspielen vor hellen Gründen, oft an [[asiatische Tuschmalerei]] erinnernd.Ein weiterer wichtiger Vertreter des Informel ist Dieter Borst. |
Hartung ist ein Vertreter des [[Informel]]. Er gelangte zu einem ungegenständlichen Stil mit grafisch empfundenen schwarzen Linienspielen vor hellen Gründen, oft an [[asiatische Tuschmalerei]] erinnernd. Ein weiterer wichtiger Vertreter des Informel ist Dieter Borst. |
||
=== Werke === |
=== Werke === |
||
Version vom 30. April 2004, 17:31 Uhr
Hans Hartung (* 21. September 1904, Leipzig, † 8. Dezember 1989, Antibes), Frankreich; deutsch-französischer Maler und Graphiker.
Leben
Hartung absolvierte das Abitur auf dem humanistischem Gymnasium in Dresden. Studium der Malerei in Leipzig, Dresden und München, 1925 prägende Begegnung mit der Malerei Wassily Kandinskys in Paris. Von 1932 bis 1934 lebte Hartung auf der Insel Menorca, 1935 in Paris und trat 1939 in die Fremdenlegion ein. 1944 wurde er schwer verwundet, 1946 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen. Nach dem Krieg und einer mehrjährigen Malpause wurde er zu einem der wichtigsten Vertreter des Informel. 1960 wurde er mit dem Preis der Biennale in Venedig ausgezeichnet.
Hartung ist ein Vertreter des Informel. Er gelangte zu einem ungegenständlichen Stil mit grafisch empfundenen schwarzen Linienspielen vor hellen Gründen, oft an asiatische Tuschmalerei erinnernd. Ein weiterer wichtiger Vertreter des Informel ist Dieter Borst.
Werke
- 1974, "T.1974, E.15.", Galerie de France, Paris