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Solarion arienae

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(Weitergeleitet von Solarion)
Solarion arienae

Sonnenähnlichen Form von Solarion arienae

Systematik
Reich: Disparia
ohne Rang: Membrifera
Stamm: Caelestes
Familie: Solarionidae
Gattung: Solarion
Art: Solarion arienae
Wissenschaftlicher Name der Familie
Solarionidae
Valt & Čepička, 2025
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Solarion
Valt & Čepička, 2025
Wissenschaftlicher Name der Art
Solarion arienae
Valt & Čepička, 2025
Video der sonnenähnlichen Form von S. arienae

Solarion arienae ist eine Art (Spezies) eukaryotischer Mikroben (Mikroeukaryoten oder Protisten), die in sauerstoffarmen Sedimenten in flachen Meeresgewässern lebt. Sie ist derzeit (1. Dezember 2025) die einzige Art der Gattung Solarion (monotypisch), die wiederum das einzige Mitglied der Familie Solarionidae ist. Zusammen mit der Gattung Meteora (Spezies Meteora sporadica) bildet sie das Phylum (Stamm) Caelestes. S. arienae wurde 2025 anhand einer in Kroatien gesammelten Probe beschrieben, könnte aber weltweit verbreitet sein. Die Spezies zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Phasen ihre Lebenszyklus aus:

  • eine kugelförmige, sonnenähnliche Zelle mit (wie Sonnenstrahlen) hervorstehenden Stielen (Extrusomen), von denen die Gattung ihren Namen hat, und
  • eine ellipsoide Zelle mit einem einzigen langen Flagellum und „Schwanz“ (englisch tail).

S. arienae besitzt ein mitochondriales secA-Protein.[1] Mitochondrial kodiertes secA gilt daher als „primitives“ Merkmal, das nur bei sehr wenigen anderen Eukaryoten (wie den Mantamonas-Arten M. sphyraenae und M. plastica, Protisten-Gruppe CRuMs) zu finden ist.[2]

Video der Flagellatenform von S. arienae

Im Jahr 2011 wurde von Marek Valt, Ivan Čepička et al. in einer Tiefe von 30 Metern vor der Küste nahe Sumartin auf der kroatischen Insel Brač eine Probe von Meeressedimenten entnommen. Der Hauptzweck dieser Entnahme bestand damals darin, einen marines anaerobes Wimpertierchen in einer langfristigen Laborkultur zu untersuchen. Als die Wimpertierchen unerwartet starben, identifizierten die Forscher einen ungewöhnlichen, vergleichsweise kleineren Mikroorganismus, der anfänglich für eine Verunreinigung in der Kultur gehalten wurde und wegen seiner winzigen Größe und begrenzten Beweglichkeit mehrere Jahre lang unbemerkt geblieben war. Um den Mikroorganismus besser untersuchen zu können, wurde eine neue Kultur davon angelegt (Stamm SUM-K). Dies führte im November 2025 zur Beschreibung von Solarion arienae (zuvor provisorisch Eukaryota sp. ICepicka-2024a[3]) als neue Gattung und Spezies. Dazu wurde u. a. ein einzelnes Individuum zur besseren Sichtbarkeit mit dem Silberpräparat Protargol[4] angefärbt als Holotypus festgelegt und im Nationalmuseum in Prag, Tschechien, unter der Nummer P6E 5580 registriert.[2][5]

Der Gattungsname Solarion leitet sich vom lateinischen Adjektiv solaris ‚(von) der Sonne‘ ab, kombiniert mit dem Suffix ‚-ion‘.. Dies bezieht sich auf die sonnenähnliche Zellmorphologie, in der die die Spezies am häufigsten vorkommt. Das Art-Epitheton arienae bezieht sich auf die fiktive Figur der Arien in J. R. R. Tolkiens Silmarillion, die das „Gefäß der Sonne“ (vessel of the Sun) trägt.[2]

Weil die kroatischen Solarion-Exemplare lange Zeit unbemerkt blieben, ist es gut möglich, dass auch andere Kulturen und an anderen Orten gesammelte Proben diese Protisten enthielten, aber ebenfalls übersehen wurden. Um die Verbreitung von Solarion besser zu beurteilen, benutzten Valt et al. zunächst eine BLAST-Suche (Basic Local Alignment Search Tool, ein Standard-DNA-Abgleich) basierend auf dem 18S-rRNA-Gen der Spezies; erhielten dabei jedoch keine positiven Ergebnisse (Treffer). Anschließend verwendeten sie das 2024 vorgestellte Tool Pebblescout zur Analyse und Indexierung umfangreicher Nukleotid-Inhalte,[6] um in den Datenbanken nach metagenomischen und metatranskriptomischen Übereinstimmungen zu suchen. Dabei wurden schließlich einige wenige und weltweit verstreute Übereinstimmungen gefunden.[A. 1] Diese beobachtete Seltenheit bei globaler Verbreitung lässt sich durch Stichprobenverzerrungen erklären, da benthische Meeressedimente in Umweltstudien deutlich unterrepräsentiert sind. Andere Erklärungen könnten sein, dass die Gattung Solarion lokal reichlich vorhanden, aber global selten – oder umgekehrt weit verbreitet, aber lokal selten ist. Im ersten Fall würde der Mikroorganismus einen sehr spezifischen Lebensraum bevorzugen, wodurch er auf bestimmte Orte beschränkt wäre. Im anderen Fall geht man davon aus, dass Solarion Teil der „seltenen Biosphäre“ ist, d. h. der Gesamtheit der vielen Mikroorganismen angehört, die nur in geringer Häufigkeit vorkommen.[2][8]

Video der Verwandlung von Flagellaten Form zur sonnenähnlichen Form bei S. arienae

S. arienae zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Stadien seines Lebenszyklus aus, eine sonnenähnliche Phase und eine Flagellaten-Phase. Beide Formen sind im Vergleich zu anderen Protisten winzig und daher leicht von allen anderen Eukaryoten zu unterscheiden. Die Zelle ist in der Lage, sich von der Flagellaten-Form in die sonnenähnliche Form zu verwandeln. Damit ist die Gattung das einzige bekannte Mitglied der Supergruppe Disparia, das zwischen zwei unterschiedlichen Zellformen wechseln kann. Genomanalysen zeigen, dass S. arienae fast alle Gene besitzt, die für die Meiose (Zellteilung zur Bildung von Gameten) und die Syngamie (Fusion von Gameten, wie z. B. Befruchtung der Eizelle) nötig sind. Zwar wurden diese Vorgänge bisher noch nicht beobachtet (Stand November 2025), dennoch stützt dies die Hypothese, dass Solarion sich sexuell fortpflanzen kann.[2]

Sonnenähnliche Form

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Nach Beobachtung ist die sonnenähnliche Zellform das vorherrschende Stadium. Diese Zellen sind in dieser Phase kugelförmig bei einem Durchmesser von 4,2 µm (± 0,45 µm, bei 50 verschiedenen Zellen beobachtet). Die Zellen dieser Phase produzieren viele stielartige Extrusome, die etwa 1,9 µm lang sind und in alle Richtungen herausragen. Jeder Stiel trägt eine einzige Struktur von einer ganz speziellen Art, die Valt et al. Celestiosom benannten. Celestiosomen wurden bis dato (November 2025) nur bei der eng verwandten Gattung Meteora (mit M. sporadica) gefunden. Sie dienen dazu, Beute (in der Regel Bakterien) mit einem zentralen Filament zu durchbohren, sie zu immobilisieren und zur Zelle hinzuziehen.[2]

Die Stiele, die die Celestiosomen bei S. arienae tragen, werden von zwei Mikrotubuli gestützt, die aus einem charakteristischen sog. „Mikrotubuli-Organisationszentrum“ (microtubule-organizing centre, MTOC) hervorgehen. Im Gegensatz zu Solarion mit einem ein einziges Celestiosom pro Stiel tragen die Stiele von M. sporadica mehrere Celestiosomen.[2]

Flagellatenform

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Die Flagellatenform ist weniger verbreitet und ist im Durchschnitt etwas größer. Diese Zellen sind ellipsoid, mit einer Länge von 5,4 µm (± 1,38 µm) und einer Breite von 3,3 µm (± 0,46 µm, beobachtet an 41 einzelnen Zellen). Ihnen fehlen die für die sonnenähnliche Form charakteristischen Extrusome. Stattdessen tragen sie ein einziges langes, dünnes Flagellum, das apikal (an der Spitze) ansetzt und posterolateral (nach außen und nach hinten) ragt. Bei den beobachteten Exemplaren war das Flagellum 10,4 µm (± 1,66 µm) lang. Diese Phase hat außerdem einen unbeweglichen „Schwanz“ (englisch tail) am hinteren Ende, der mit 6,6 (± 1,99 µm) kürzer, aber auch etwas dicker ist als das Flagellum. Das Flagellum bewegt sich in einem symmetrischen sinusförmigen Wellenmuster und ist nach hinten gerichtet. Der starre Schwanz folgt lediglich den Bewegungen des Flagellums.[2]

Es wurden auch einige Flagellatenzellen mit doppelten Flagellen oder nach hinten gerichteten Fortsätzen beobachtet, was möglicherweise im Zusammenhang mit der Zellteilung oder der vermutlichen sexuellen Fortpflanzung (Gameten, Meiose, Syngamie).[2]

Bei der Analyse des vollständigen mitochondrialen Genoms (Mitogenoms) von S. arienae (Stamm SUM-K[3]) überraschte das Vorhandensein eines mitochondrial kodierten SecA-Proteins,[1] ein Protein, das ansonsten im mitochondrialen Genom fast aller Eukaryoten fehlt – mit Ausnahme der Mantamonas-Arten M. sphyraenae und M. plastica (Protisten-Gruppe CRuMs);[2] homologe Strukturen gibt es in anderen Eukaryoten allenfalls im endoplasmatischen Retikulum und in den von Cyanobakterien abstammenden Plasmiden (Chloroplasten etc.). Auch wenn andere Möglichkeiten wie horizontaler Gentransfer (HGT) und long-branch attraction (LBA) grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden können, deutet das mitochondriale SecA sowohl in Solarion als auch in Mantamonas, sowie die Beibehaltung des SecY-Proteins[9] nur in einigen Arten der Jakobida (Discoba) darauf hin, dass der Sec-abhängige Sekretionsweg bereits im letzten gemeinsamen Vorfahren der Eukaryoten (LECA) vorhanden war. Eine auf SecA und homologe Strukturen basierende phylogenetische Analyse von Valt et al. ordnete das SecA von S. arienae innerhalb der bakteriellen Klade der Alphaproteobakterien ein. Dies bestätigt die inzwischen weitgehend etablierte Annahme, dass die eukaryotischen Mitochondrien von dieser Bakteriengruppe abstammen.[2]

Systematik und Phylogenie

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Morphologie und Ultrastruktur von S. arienae. Balken: 5 µm, 1 µm (k), 500 nm (h,o), 200 nm (i,j,m,p–r), 100 nm (l,n).
a–e: LM-Aufnahmen lebender Zellen:
0.a: sonnenähnliche Form mit zahlreichen Extrusomen, b: Flagellatenform mit Flagellum und Schwanz,
0.c–e: sonnenähnliche Zelle Bakterium verzehrend, f: Protargol-gefärbte sonnenähnliche Zelle (Holotyp).
g–r: TEM-Aufnahmen der sonnenähnlichen Form:
0.g: repräsentative Zelle mit allgemeiner Zellorganisation.
0.h: vom MTOC ausgehende Mikrotubuli & Querschnitt des Flagellenbasalkörpers,
0.i: Mit dem Basalkörper verbundene gestreifte Faser,
0.j: MTOC mit auseinanderliegenden Mikrotubuli, direkt beim Zellkerns, k: Querschnitt eines Extrusom-Stiels,
0.l: Modell des Extrusoms: Segmentierung (Mikrotubuli in Gelb), m: Querschnitt des Extrusomkörpers,
0.n,q: Extrusomkörper, an bakterieller Beute in einer Nahrungsvakuole (n), sowie außerhalb der Zelle (q) haftend,
0.o: mikrotubuläre Stütze des Extrusomstiels in einer Zelle,
0.p: Längsschnitt des Extrusomkörpers,
0.r: Mitochondrium ohne Cristae.
ba: bakterielle Beute; cZentriol; ebExtrusomkörper; erendoplasmatisches Retikulum; gaGolgi-Apparat; mMitochondrien; mcMTOC; nuZellkern (Nukleus); sf: gestreifte Fibrille.
m,q: Chemische Fixierung; h–j,n–r: Kryofixierung.

Um die Verwandtschaftsverhältnisse von Solarion arienae zu anderen Protisten zu klären, stellten Valt at al. in ihrer Beschreibung aus dem Jahr 2025 weitere phylogenomische Analysen an. Einen Datensatz, der 87 eukaryotische Taxa umfasste sollte die bis dato bekannte Vielfalt dieser Organismen repräsentieren, basierend auf 240 proteinkodierenden Genen. Die Ergebnisse lieferten so nach Ansicht der Autoren eine solide Grundlage für die Einordnung von Solarion in die größere Klade (Supergruppe) Diaphoretickes, wobei auch mehrere neue Kladen erkannt werden konnten. Insbesondere wurde Solarion als Schwestertaxon zu Meteora in einem neu definierten Phylum (Stamm) namens Caelestes eingeordnet. Dieser Name, von lateinisch caelum ‚Himmel‘ abgeleitet, verweist auf die Tatsache, dass beide Gattungsnamen auf himmlische Erscheinungen verweisen, Solarion auf die Sonne und Meteora auf Meteore).[2] Weiter wurde Caelestes wurde als Schwestergruppe der ebenfalls in eukaryotischen Stammbaum tief verwurzelten Hemimastigophora[10][11][12] in der neuen Klade Membrifera identifiziert,[2][A. 2] und die Membrifera als Schwestergruppe der 2022 erstbeschriebenen Gruppe Provora,[15][16][17] mit der sie die neue Supergruppe Disparia bilden, die in ihrer evolutionären Tiefe mit den Reichen der Tiere und Pilze konkurriert und daher auch schon mal informell (etwa in der Pressemitteilung der Karls-Universität (Prag), wortgleich auf phys.org und auf sciencealert) als Reich (englisch kingdom) bezeichnet wird.[2][5]

Phylum Caelestes Valt & Čepička 2025[2]

  • Familie Solarionidae Valt & Čepička 2025
    • Gattung Solarion Valt & Čepička 2025
      • Spezies Solarion arienae Valt & Čepička 2025 [Eukaryota sp. ICepicka-2024a[3]]
        • Stamm Sum-K (Referenzstamm)[3][2]
  • Familie nicht zugewiesen
    • Gattung Meteora Hausmann, Weitere, Wolf & Arndt, 2002[18]

Während diese Verwandtschaftsverhältnisse gut belegt sind, variiert die Einordnung der Disparia innerhalb der Diaphoretickes je nachdem, welches Modell oder welcher Datensatz in den Analysen verwendet wird. Unter Verwendung eines ELM+C60+G4-Modells (ELM = Eukaryotic Linked Mixture),[19] das sich hervorragend für die Vorhersage von Stellen eignet, an denen eine schnelle Evolution stattfindet, wurde ein Maximum-Likelihood-Baum erstellt, der im folgenden Kladogramm wiedergegeben ist:[2]

Die Illustration zeigt das Verständnis der Beziehungen zw. eukaryotischen Super- und Hauptgruppen (Stand Ende 2025)
 Eukaryota. 
 Opimoda. 
 . 

Malawimonadida


   

Ancyromonadida



 Podiata. 

CRuMs


 Amorphea. 

Amoebozoa


   

Obazoa





 Diphoda. 
 . 

Discoba


   

Metamonada



 Diaphoretickes. 
 CAM. 

Archaeplastida


 Pancryptista. 

Cryptista


   

Microheliella




 . 
 HTSAR[20] 

Haptista


 TSAR. 

Telonemia


   

SAR (Harosa)




 Disparia. 
 Provora. 

Nebulidia


   

Nibbleridia



 Membrifera. 

Hemi­mastigo­phora.


 Caelestes. 

Meteora
sporadica


   

Solarion
arienae









Obwohl die Supergruppe Disparia im Vergleich zu anderen (bisher?) nicht besonders artenreich ist, sind die enthaltenen Arten besonders vielfältig. Da diese Protisten in einer „abgeleiteten“ (nicht „basalen“) Position wiedergefunden werden, könnte dies darauf hindeuten, dass es noch viele bislang unentdeckte Disparia-Vertreter gibt, da sie in der „seltenen Biosphäre“ und in exotischen, noch nicht umfassend untersuchten Umgebungen verborgen sind.[2]

  1. siehe Valt et al. (2025) Extended Data Fig. 2, sowie beispielsweise GCA_900214305.1[7]
  2. die Verwandtschaft der Hemimastigophora mit der Spezies Meteora sporadica war schon im Januar 2024 bekannt geworden.[13][14]
Commons: Solarion arienae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Pfam: PF07517 SecA. Auf: EMBL-EBI: InterPro (ebi.ac.uk).
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Marek Valt, Tomáš Pánek, Seda Mirzoyan, Alexander K. Tice, Robert E. Jones, Vít Dohnálek, Pavel Doležal, Jiří Mikšátko, Johana Rotterová, Pavla Hrubá, Matthew W. Brown, Ivan Čepička: Rare microbial relict sheds light on an ancient eukaryotic supergroup. In: Nature. 19. November 2025, ISSN 0028-0836, ResearchGate:397765357, doi:10.1038/s41586-025-09750-0, PMID 41261123 (englisch). Siehe insbes.: Dazu:
  3. a b c d NCBI Taxonomy Browser: Eukaryota sp. ICepicka-2024a. Rank: species. Dazu:
  4. Felix Goldmann: Die Rezeptur des Protargols. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift, Band 33, Nr. 7, 14. Februar 1907, S. 265; doi:10.1055/s-0029-1202033. Dazu:
  5. a b Presseveröffentlichungen:
  6. Sergey A. Shiryev, Richa Agarwala: Indexing and searching petabase-scale nucleotide resources. In: Nature Methods. 21. Jahrgang, Nr. 6, 16. Mai 2024, ISSN 1548-7091, S. 994–1002, doi:10.1038/s41592-024-02280-z, PMID 38755321, PMC 11166510 (freier Volltext) – (englisch). Dazu:
  7. NCBI Genome assembly: GCA_900214305.1. WGS project: OBEP01. Dazu:
  8. Michael D. J. Lynch, Josh D. Neufeld: Ecology and exploration of the rare biosphere. In: Nature Reviews Microbiology. 13. Jahrgang, Nr. 4, 2. März 2015, ISSN 1740-1526, ResearchGate:273064728, S. 217–229, doi:10.1038/nrmicro3400, PMID 25730701 (englisch).
  9. Pfam: PF00344 SecY. Auf: EMBL-EBI: InterPro (ebi.ac.uk).
  10. Gordon Lax, Yana Eglit, Laura Eme, Erin M. Bertrand, Andrew J. Roger & Alastair G. B. Simpson: Hemimastigophora is a novel supra-kingdom-level lineage of eukaryotes. In: Nature, Band 564, 14. November 2018, S. 410–414; doi:10.1038/s41586-018-0708-8, ResearchGate: 328940799 (englisch).
  11. Euki Yazaki, Takashi Shiratori, Yuji Inagaki: Protists with Uncertain Phylogenetic Affiliations for Resolving the Deep Tree of Eukaryotes. In: MDPI: Microorganisms, Band 13, Nr. 8, Special Issue Exploring Microbial Evolution: From Cellular Dynamics to Phylogenetic Branching, 18. August 2025, S. 1926; doi:10.3390/microorganisms13081926, ResearchGate:394529892 (englisch).
  12. NCBI Taxonomy Browser: Hemimastigophora. Graphisch: Hemimastigophora, auf: Lifemap.
  13. Yana Eglit, Takashi Shiratori, Jon Jerlström-Hultqvist, Kelsey Williamson, Andrew J. Roger, Ken-Ichiro Ishida, Alastair G. B. Simpson: Meteora sporadica, a protist with incredible cell architecture, is related to Hemimastigophora. In: Current Biology, Band 34, Nr. 2, 22. Januar 2024; S. 451–459.e6; doi:10.1016/j.cub.2023.12.032, PMID 38262350, ResearchGate:373150257 (englisch).
  14. Julius Lukeš, Ivan Čepička, Martin Kolísko: Evolution: No end in sight for novel incredible (heterotrophic) protists. In: Current Biology, Band 34, Nr. 4, 33. Januar 2024, S. pR55-R58; doi:10.1016/j.cub.2023.10.065. ResearchGate: 377601778 (englisch).
  15. Denis Victorovich Tikhonenkov, Kirill V. Mikhailov, Ryan M. R. Gawryluk, Artem O. Belyaev, Varsha Mathur, Sergey A. Karpov, Dmitry G. Zagumyonnyi, Anastasia S. Borodina, Kristina I. Prokina, Alexander P. Mylnikov, Vladimir V. Aleoshin, Patrick J. Keeling: Microbial predators form a new supergroup of eukaryotes. In: Nature. 612. Jahrgang, Nr. 7941, 7. Dezember 2022, ISSN 0028-0836, ResearchGate:366093658, S. 714–719, doi:10.1038/s41586-022-05511-5, PMID 36477531 (englisch). Dazu:
  16. Artem O. Belyaev, Sergei A. Karpov, Patrick J. Keeling, Denis V. Tikhonenkov: The nature of 'jaws': a new predatory representative of Provora and the ultrastructure of nibbling protists. In: Open Biology. 14. Jahrgang, Nr. 12, 18. Dezember 2024, ResearchGate:387173990, PDF (botany.ubc.ca), S. 240158, doi:10.1098/rsob.240158, PMID 39689855, PMC 11651884 (freier Volltext) – (englisch).
  17. NCBI Taxonomy Browser: Provora. Graphisch: Provora, auf: Lifemap.
  18. Klaus Hausmann, Markus Weitere, Matthias Wolf, Hartmut Arndt: Meteora sporadica gen. nov. et sp. nov. (Protista incertae sedis) – an extraordinary free-living protist from the Mediterranean deep sea. In: European Journal of Protistology, Band 38, Nr. 2, August 2002, S. 171–177; doi:10.1078/0932-4739-00872, ResearchGate:251619866, WoRMS:130780 (englisch).
  19. Hector Banos, Thomas K. F. Wong, Justin Daneau, Edward Susko, Bui Quang Minh, Robert Lanfear, Matthew W. Brown, Laura Eme, Andrew J. Roger: GTRpmix: A Linked General Time-Reversible Model for Profile Mixture Models Open Access. In: Molecular Biology and Evolution, Band 41, Nr. 9, September 2024, Seite: msae174; doi:10.1093/molbev/msae174, ePub: 19. August 2024 (englisch).
  20. Łukasz F. Sobala: LukProt: A Database of Eukaryotic Predicted Proteins Designed for Investigations of Animal Origins. In: Genome Biology and Evolution, Band 16, Nr. 11, November 2024, S. evae231; doi:10.1093/gbe/evae231, ePub: 21. Oktober 2024 (englisch).