Die Burgruine befindet sich auf einem steilen Felsvorsprung in 440 Metern Höhe, der das Rosandratal (slowenisch: Dolina Glinščice) und die Küstenzone zwischen Istrien und Triest überragt.
Die Festung wurde bereits im Jahr 1040 erwähnt. Ursprünglich im Besitz des Bistums Triest, ging sie später an die Stadt Triest über. Im 14. Jahrhundert befand sie sich zeitweise unter der Kontrolle Venedigs. Aufgrund ihrer Position war die Burg ständig zwischen Österreich und Venedig umkämpft. Ein Blitzeinschlag im Jahr 1780 verursachte einen Brand, der die Burg weitgehend zerstörte.[2][3][4]
In den Jahren 1924/25 ließ der Triestiner Baron Demetrio Economo einen Teil der Mauern restaurieren, was das heutige Erscheinungsbild prägt. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Burg als Stützpunkt für den slowenischen Sicherheitsdienst (VOS) und als Sitz eines Volksgerichts. Heute wird die Anlage touristisch genutzt und beherbergt ein Restaurant.
Die heutige Anlage stellt nur noch einen Teil der ursprünglichen Festung dar, wie sie in den Darstellungen von Johann Weichard von Valvasor aus dem 17. Jahrhundert überliefert ist. Erhalten geblieben sind wesentliche Teile der Ringmauern.
↑Matjaž Bizjak, Jurij Šilc, Miha Seručnik, Neva Makuc:Historična topografija Primorske (do leta 1500). Založba ZRC, Ljubljana 2022, ISBN 978-961-05-0612-6, S.688 (google.de).
↑Ivan Stopar:Gradovi na Slovenskem. Ljubljana: Cankarjeva zal., 1987, ISBN 86-361-0280-4 (archive.org[abgerufen am 2.Mai 2026]).