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SidaF

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

SidaF steht bei der Bundeswehr für Soldat in darstellender Funktion.

Diese Soldaten werden als Rollenspieler, Darsteller und Feindkommandos benötigt, um für Ausbildungen und Übungen eine realistische Lage darzustellen. Seinem Auftrag entsprechend tarnt sich der Feindkräftedarsteller mit einer Fake-Uniform, der Darsteller einer bundeswehrinternen Lage mit einem falschen Dienstgrad und der Zivilist mit einem der Lage angepassten Kostüm, um den übenden Soldat und dessen Gefechtsstand unter Druck zu setzen und/oder dessen befohlenen Auftrag zu sabotieren.

Diese zeitintensiven Einsätze werden häufig von Reservisten und Heimatschutz übernommen.[1][2]

Soldaten während einer Übung

Soldaten sind grundsätzlich zum Tragen einer Uniform verpflichtet. Trageweise und Gestaltung richten sich nach der „Zentralvorschrift A1-2630/0-9804 – Anzugordnung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr“.[3] In diesem Spannungsfeld bewegt sich der Darsteller, wenn er während einer Übung vorschriftswidrig gegen die eigentlich vorgeschriebene Uniformtrageform verstößt.

Einzelnachweise

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  1. https://www.reservistenverband.de/wp-content/uploads/2022/05/Info-RAG-SidaF.pdf RAG SidaF Standort Münster
  2. https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/siegburg/c-nachrichten/siegburger-reservisten-unterstuetzen-bei-der-blaulichtmeile-in-kerpen_a324486 Blaulichtmeile Kerper 16.09.2024
  3. Zentralvorschrift A1-2630/0-9804 – Anzugordnung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. (PDF) In: reservisten.bundeswehr.de. Zentrum Innere Führung, 10. Oktober 2018, abgerufen am 9. September 2019 (1. Änderung).