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Sevischrofen

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Sevischrofen
Ganz vorne das Moorgebiet Sumoos, in der Mitte das Vorsäß Schönenbach, hinten links der Sevischrofen
Ganz vorne das Moorgebiet Sumoos, in der Mitte das Vorsäß Schönenbach, hinten links der Sevischrofen
Höhe 1659 m ü. A.
Lage Subersachtal, Bregenzerwald; Egg (Vorarlberg); Österreich
Gebirge Nordwestliche Walsertaler Berge, Allgäuer Alpen
Dominanz 0,73 km Wasenkopf
Schartenhöhe 60 m Sattel rund 530 m südöstlich am Kamm Richtung Hoher Ifen
Koordinaten 47° 22′ 11″ N, 10° 3′ 50″ OKoordinaten: 47° 22′ 11″ N, 10° 3′ 50″ O
Sevischrofen (Vorarlberg)
Sevischrofen (Vorarlberg)
Blick vom Hohen Ifen, links der Sevischrofen, rechts der Wasenkopfkamm
Sevischrofen aus der Nähe

Der Sevischrofen ist ein Berg in den Allgäuer Alpen im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Am Nordhang befindet sich die bekannte Schneckenlochhöhle.

Gebirgsgeographisch gilt der Sevischrofen als Nebengipfel des Hohen Ifen, dieser liegt 3,237 m südöstlich. Die Berggruppe gehört zu den Nodwestlichen Walsertaler Bergen, einer Gruppe der Allgäuer Alpen. Regional gehört der Berg zum Bregenzerwald und zum Subersachtal. Politisch liegt der Berg im Gemeindegebiet von Egg, Bezirk Bregenz.[1]

Auf der Südseite liegt die Iferholz-Alpe und im Tal fließt der Fellebach westwärts zur Subersach. Diese fließt nordwärts und bildet den Abschluss des Westhangs. Der Laubisbach bildet den Abschluss des steilen Nordhangs, dieser mündet im Nordwesten in die Subersach. Im Winkel von Subersach und Laubisbach liegt die Iferwies-Alpe. Unterhalb der Ostseite fließt der Güntlegraben, der in den Laubisbach mündet. Nach Südosten zieht sich der Kamm Richtung Hoher Ifen. Der Eingang zur Schneckenlochhöhle liegt etwa 600 m nordöstlich des Gipfels. Das Vorsäß Schönenbach liegt 2,45 km ostnordöstlich. Der Ortskern von Egg liegt über 14 km Luftlinie entfernt, getrennt durch zwei Bergketten. Im Umkreis von 5 km gibt es keine dauerhaft bewohnte Siedlung.[2]

Umliegende Berge
Sienspitze Plessigkopf Mährenhöhe
Grüne Köpfe Wasenkopf
Diedamskopf Hählekopf Hoher Ifen

Der Berg liegt mit Ausnahme der Südflanke im Europaschutzgebiet Ifen und im Großraumbiotop Krähenberg-Sevischrofen Egg. Die Südflanke ist ein Wildschutzgebiet mit einem Betretungsverbot vom 1. Juni bis 30. November.[3] Die Grundbesitzer und Jäger plädieren für ein ganzjähriges Betretungsverbot.[4] Der ganze Berg liegt in der Weißzone Halden–Ifen-Hochrubach. Am Sevischrofen nisten Steinadler.[5][6]

Eine Besteigung ist nur zwischen der Schneeschmelze und dem 31. Mai möglich bzw. erlaubt. Es gibt keinen Weg, die Schwierigkeit wird mit T5 nach der SAC Wanderskala angegeben. Auf einem Hinweisschild zum Wildschutzgebiet wird eine bestimmte Route vorgegeben.[7][4]

Commons: Sevischrofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Verwaltungsgrenzen. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  2. Gewässer. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  3. Wild mit Anzeige der Wildruhezonen. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  4. 1 2 Sevischrofen (1659 m) - im Reich der Jäger. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  5. Weißzone 78 Halden–Ifen-Hochrubach. In: Inventar Weißzone. Land Vorarlberg, abgerufen am 10. Mai 2026.
  6. Inventar Weißzone. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  7. Sevischrofen und Sienspitze. In: hikr.org. Abgerufen am 10. Mai 2026.