Sestaponi
| Sestaponi ზესტაფონი | ||
| Staat: | ||
| Region: | Imeretien | |
| Munizipalität: | Sestaponi | |
| Koordinaten: | 42° 6′ N, 43° 3′ O | |
| Einwohner: | 20.814 (2014) | |
| Zeitzone: | Georgian Time (UTC+4) | |
| Gemeindeart: | Stadt | |

Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sestaponi liegt nahe den Städten Kutaissi und Tschiatura in der Region Imeretien. Es hat 20.814 Einwohner.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 1. August 1871 ging der erste Abschnitt der ältesten Eisenbahnstrecke Georgiens zwischen Tbilisi und Sestaponi in Betrieb. Am 10. Oktober 1872 folgte der nächste Abschnitt von Sestaponi nach Poti. Am 2. Mai 1883 schließlich war die Bahnstrecke Poti–Baku insgesamt fertiggestellt. 1895 kam der erste Abschnitt der hier abzweigenden Bahnstrecke Sestaponi–Satschchere hinzu, damals eine Schmalspurbahn, die dann später auf die landesübliche Breitspur umgespurt wurde. Sestaponi war damit ein wichtiger Bahnhof, was seiner weiteren Entwicklung Auftrieb verlieh.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sestaponi ist für seine Metallproduktion bekannt.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Heimklub der Stadt ist der FC Sestaponi, der in der Umaghlessi Liga spielt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Sestaponi wurden die Schriftsteller Lado Awaliani und Boris Akunin (eigentlich Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili) sowie die Handballspielerin und Olympiasiegerin 1976 Nina Lobowa geboren.
