Skórowo
| Skórowo | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | |
| Powiat: | Słupsk | |
| Gmina: | Potęgowo | |
| Geographische Lage: | 54° 30′ N, 17° 32′ O | |
| Einwohner: | 253 | |
| Postleitzahl: | 76-230 Potęgowo | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 59 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GSL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Potęgowo – Skórowo – Pogorzelice | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Danzig–Stargard Bahnstation: Potęgowo | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
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Groß Runow erhielt 1688 eine eigene Kapelle und war seither Kapellengemeinde innerhalb des Kirchspiels Schurow. In Langeböse wurde 1859 eine Kirche gebaut und der Ort 1912 zu einer eigenen Kirchengemeinde innerhalb des Kirchspiels erhoben.
Das Kirchspiel Schurow gehörte zum Kirchenkreis Stolp-Altstadt im Ostsprengel der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreußischen Union. Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1654 zurück.[7]
Polnisches Kirchspiel seit 1945
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Dorfbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist überwiegend katholisch. Der Ort ist Sitz der Pfarrei Skórowo, die zum Dekanat Główczyce (Glowitz) im Bistum Pelplin der Katholischen Kirche in Polen gehört.
Zur Pfarrei Skórowo gehören die Orte:
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Im Ort lebende evangelische Kirchenglieder gehören zur Kreuzkirchengemeinde in Stolp in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Schule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Schule bestand in Schurow bereits zu Ende des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 1929 erhielt der Ort ein neues Schulgebäude, das außerhalb des Dorfes an der Straße nach Pottangow (heute polnisch: Potęgowo) und in Nähe zu Neu Schurow (Nowe Skórowo) errichtet wurde.
Im Jahre 1932 hatte Schurow eine dreistufige Schule, in der zwei Lehrer in drei Klassen 89 Schulkinder unterrichteten.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft ist über eine parallel zur Landesstraße 6 (ehemalige deutsche Reichsstraße 2, heute auch Europastraße 28) zwischen Potęgowo (Pottangow) und Pogorzelice (Langeböse) verlaufende Nebenstraße zu erreichen. Anschluss an die Bahnstrecke Stargard in Pommern–Danzig besteht über die Bahnstationen Potęgowo bzw. Pogorzelice.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Justus Beyer (1910–1989), Jurist und SS-Führer
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schurow, Dorf und Rittergut, Kreis Stolp, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Schurow (meyersgaz.org).
- Pommersches Güter-Adressbuch, Friedrich Nagel (Paul Niekammer), Stettin 1892, S. 162–163 (Google Books).
- P. Ellerholz: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche, Band 2: Provinz Pommern, 2. Auflage, Nicolai (Stricker), Berlin 1884, S. 94–95 (Google Books).
- Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 1002–1003, Ziffer 128 (Google Books).
- Karl-Heinz Pagel: Der Landkreis Stolp in Pommern. Lübeck 1989, S. 890–894 (Download Ortsbeschreibung Schurow. PDF; 1,1 MB)
- Hans Glaeser-Swantow: Das Evangelische Pommern. Teil 2, Stettin 1940.
- Fritz Granzin: Die Geschichte des Dorfes Schurow, gelegen im Kreise Stolp in Pommern. Hamburg 1988.
- Ernst Müller: Die Evangelischen Geistlichen in Pommern von der Reformation bis zur Gegenwart. Teil 2, Stettin 1913.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amtsbezirk Schurow (Territorial.de)
- Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Der Wohnort Schurow in der ehemaligen Gemeinde Schurow im Kreis Stolp ( vom 31. Juli 2019 im Internet Archive)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 1002–1003, Nr. 128.
- ↑ Amtsbezirk Schurow (Territorial.de)
- ↑ Die Gemeinde Schurow im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)
- ↑ Klockhausʼ Kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 1112 (Google Books).
- 1 2 Karl-Heinz Pagel: Der Landkreis Stolp in Pommern. Lübeck 1989, S. 894 (Online; PDF)
- ↑ Ludwig Böttger: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin, Band 2, Heft 1: Kreis Stolp, Saunier, Stettin 1894, S. 30 (Google Books).
- ↑ Martin Wehrmann: Die Kirchenbücher in Pommern, in: Baltische Studien, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere S. 260 (Google Books).
