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Schraußenberg
Schraußenberg (vorn), Hochberg (hinten)
Höhe
582,6 m ü. NHN [ 1]
Lage
bei Edenkoben ; Pfälzerwald , Rheinland-Pfalz , Deutschland
Gebirge
Haardt
Koordinaten
49° 17′ 34″ N , 8° 4′ 41″ O 49.292698 8.078114 582.6 Koordinaten: 49° 17′ 34″ N , 8° 4′ 41″ O
Besonderheiten
Lokale Lage
Der Schraußenberg , auch Straußenberg genannt, ist ein 582,6 m ü. NHN [ 1] hoher Berg in der mittleren Haardt im Pfälzerwald . Er liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Edenkoben im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz (Deutschland ) und ist der höchste Berg auf dem Gemeindegebiet.
In dem Namensteil Schraussen steckt ahd. schrawaz, was so viel bedeutet wie Kobold, Unhold, Waldteufel oder Zwerg. ( Nach Prof. Ernst Christmann in: Ludwig Schmidt, Felszeichen, Felsbilder und sonstige Felsbearbeitungen in der Pfalz, Kaiserslautern 1976)[ 2]
Der Schraußenberg gehört zum Naturraum Pfälzerwald, der in der Systematik des von Emil Meynen und Josef Schmithüsen herausgegebenen Handbuches der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und seinen Nachfolgepublikationen[ 3] als Großregion 3. Ordnung klassifiziert wird. Betrachtet man die Binnengliederung des Naturraums , so gehört er zum Mittleren Pfälzerwald[ 4] .
Zusammenfassend folgt die naturräumliche Zuordnung des Straußenbergs damit folgender Systematik:
Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland
Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald
Region 5. Ordnung: Haardt
Der Berg ist vollständig bewaldet. Am Berg befinden sich zahlreiche Forstwege. Über den Gipfel führt ein unmarkierter Wanderpfad.[ 5]
1 2 LANIS: Schraußenberg auf topographischer Karte vom Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 16. Juni 2025 .
↑ Ludwig Schmidt : Felsbilder in der Pfalz . In: Jahrgänge 1974–1977 . De Gruyter, 31. Dezember 1977, S. 98–101 , doi : 10.1515/9783112417829-015 .
↑ Bundesanstalt für Landeskunde: Geographische Landesaufnahme. Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000 . Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten , Blatt 160: Landau i. d. Pfalz (Adalbert Pemöller, 1969; 47 S.)
↑ Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz – Benennung und räumliche Abgrenzung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde , Band 63, Heft 2, Trier, 1989, S. 327–359
↑ Topographische Karte Pfälzerwald 6 - Annweiler a.T., Edenkoben, Elmstein, Lambrecht, Landau i.d.P., Neustadt a.d.W. , Blatt 43–546, 1:25000, NaturNavi Stuttgart, 3. Auflage 2022, ISBN 978-3-96099-146-5 .