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Satoni

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Karte
Lage von Satoni in Niger

Satoni (auch: Satani, Sathonay) ist ein Dorf in der Landgemeinde Dessa in Niger.

Das von einem traditionellen Ortsvorsteher (chef traditionnel) geleitete Dorf liegt am linken Ufer des Flusses Niger. Es befindet sich rund fünf Kilometer südwestlich des Hauptorts Dessa der gleichnamigen Landgemeinde, die zum Departement Tillabéri in der gleichnamigen Region Tillabéri gehört. Zu den Siedlungen in der näheren Umgebung von Satoni zählen Kolbolé im Nordosten, Tchébi Béro im Südosten und Mamassey im Westen.[1]

Es herrscht das Klima der Sahelzone vor, mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 300 und 400 mm.[2]

Eine Frau und ein Mann beim Worfeln von Getreide in Satoni (1909)

Als eine Einheit um den französischen Offizier Georges Toutée 1895 den Niger Richtung Süden entlang reiste, lauerte ihnen in Satoni eine Gruppe Tuareg auf, um sie anzugreifen. Doch die französische Einheit kehrte um, bevor sie die Furt von Satoni erreichte. Erst 1896 erreichten französische Schiffe, die unter dem Kommando des Offiziers Émile Hourst standen, das Dorf. Auch dabei kam es zu keinen Kämpfen.[3]

Eine 2025 durchgeführte Untersuchung der nigrischen Regierung mit Unterstützung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen stufte Satoni als einen der 1285 Orte in Niger ein, die in Hinblick auf die Ernährungssicherheit äußerst verwundbar waren.[4]

Bei der Volkszählung 2012 hatte Satoni 211 Einwohner, die in 24 Haushalten lebten.[1] Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 215 in 29 Haushalten[5] und bei der Volkszählung 1988 belief sich die Einwohnerzahl auf 116 in 15 Haushalten.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Es gibt eine Grundschule im Dorf.[7]

Commons: Satoni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Répertoire National des Localités (ReNaLoc). (RAR) Institut National de la Statistique, République du Niger, Juli 2014, S. 516, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 2. April 2023 (französisch).
  2. Damien Hauswirth, Hassane Yayé, Abdoulaye Sambo Soumaila, Badamassi Djariri, Issaka Lona, Malam Boukar Abba: Appui à la formulation concertée de la SPN2A pour la République du Niger. Identification et évaluation des options d’agriculture intelligente face au climat prioritaires pour l’adaptation face aux changements climatiques au Niger. Volume 2 : Annexes. Ministère de l’Environnement, de la Salubrité Urbaine et du Développement Durable / Ministère de l’Agriculture et de l’Elevage / Conseil National de l’Environnement pour un Développement Durable / Haut-Commissariat à l’Initiative 3N / AFD / Facilité Adapt’Action / Baastel – BRL – ONFI, Niamey / Brüssel 2020, S. 7 (spn2a.org [PDF; abgerufen am 5. Februar 2026]).
  3. Émile Auguste Léon Hourst: Sur le Niger et au pays des Touaregs. La mission Hourst. E. Plon, Nourrit et Compagnie, Paris 1898, S. 255.
  4. Analyse des zones vulnérables 2025. In: Food Security Cluster. 23. Juni 2025, abgerufen am 5. Februar 2026 (französisch).
  5. Répertoire National des Communes (RENACOM). (RAR) Institut National de la Statistique, République du Niger, archiviert vom Original am 2. Februar 2012; abgerufen am 2. April 2023 (französisch).
  6. Recensement Général de la Population 1988: Répertoire National des Villages du Niger. Bureau Central de Recensement, Ministère du Plan, République du Niger, Niamey März 1991, S. 274 (web.archive.org [PDF; abgerufen am 2. April 2023]).
  7. Répertoire National des Centres d’Enrôlement et de Vote (CEV). (PDF) Commission Electorale Nationale Indépendante (CENI), République du Niger, 13. September 2020, S. 358, archiviert vom Original am 3. September 2022; abgerufen am 5. Februar 2026 (französisch).

Koordinaten: 14° 28′ N,  6′ O