Sangsar
| Sangsar | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Provinz: | Semnan | |
| Koordinaten: | 35° 43′ N, 53° 21′ O | |
| Höhe: | 1630 m | |
| Einwohner: | ca. 21.974[1] (2012) | |
| Vorwahl: | 232 | |
| Zeitzone: | UTC+3:30 | |
Sangsar (persisch سنگسر Sangesar oder Sang-e Sar; wie auch Mehdischahr, persisch مهدیشهر Mahdischahr) ist eine Stadt im gleichnamigen Bezirk in der iranischen Provinz Semnan.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sangsar liegt an den südlichen Hängen des Elburs-Gebirges, 20 km nördlich der Provinzhauptstadt Semnan. Im Norden grenzt der Bezirk an die iranische Provinz Mazandaran.
Sangesar ist vom Elburs-Gebirge geprägt. Die Winter können sehr kalt werden und es kann zu schweren Schneefällen kommen. Im Sommer herrscht ein eher mildes Klima in der Region.
Der Bezirk hat eine Fläche von ungefähr 1100 km².
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt wird bereits in alten Heldensagen, beispielsweise im Schāhnāmeh des Dichters Firdausi, erwähnt und besungen.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konvertierten zahlreiche Bewohner der Stadt vom schiitischen Islam zum Bahaitum. Aufgrund der Verfolgung der Bahai zogen nach der Islamischen Revolution 1979 viele Bahais aus Sangsar in die Hauptstadt Teheran. In dieser Zeit wurde Sangsar zu Mehdishahr („Stadt des Erlösers“) umbenannt.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wichtigste Straßenverbindung besteht von Semnan über Sangesar nach Schahmirzād zur Fooladmahale, die diese Städte mit der Stadt Sari verbindet.
Die Stadt hat mehrere Universitäten.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Parviz Sabeti (* 1936), Sicherheitsoffizier des iranischen Nachrichtendienstes SAVAK
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 24. Dezember 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

