Samtdrongo
| Samtdrongo | ||||||||||||
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Samtdrongo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dicrurus modestus | ||||||||||||
| Hartlaub, 1849 |
Der Samtdrongo (Dicrurus modestus) ist eine Vogelart aus der Familie der Drongos.[1]
Er kommt in Subsahara-Afrika vor: in Angola, der Demokratischen Republik Kongo, in Gabun, Kenia, Príncipe-Insel, Südsudan, Uganda und in der Zentralafrikanischen Republik.
Das Verbreitungsgebiet umfasst eine Vielfalt von Lebensräumen meist von 700–1700 m Höhe.[2][3]
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Samtdrongo ist 24–28 cm groß und wiegt 44–53 g. Kopf und Unterseite sind matt violett-schwarz, lediglich auf Stirn, Nacken und den Flügeln ist ein leichter grünlich-blauer Glanz zu sehen. Er ist dem Trauerdrongo sehr ähnlich, jedoch ist der Schwanz des Samtdrongo etwas tiefer gegabelt und seine Flügel sehen beim Fliegen dunkler aus.
Jungvögel haben braune Augen, sind matt grau und auf der Unterseite schwarz gestreift.[2][3]
Stimme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ruf des Männchens wird als variantenreiches Repertoire von pfeifenden und geflöteten Tönen, nasalen Rufen, auch liebliche und harsche Töne gemischt “wichitirchi rit rit” beschrieben.[2][3]
Geografische Variation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es werden folgende Unterarten anerkannt:[2][4][5][6]
- D. m. coracinus J. P. Verreaux & J. B. É. Verreaux, 1851 – englisch Velvet-mantled Drongo – Nigeria, Bioko, Kamerun und Südwesten der Zentralafrikanischen Republik (Lobaye) bis äußersten Südwesten des Südsudan (Bengegai), Uganda und Kenia (Kakamega), Gabun, Kongo, Nordwesten Angolas und Demokratische Republik Kongo (südlich bis Kasai und Maniema)
- D. m. modestus Hartlaub, 1849, Nominatform – englisch Principe Drongo – Príncipe Insel
- D. m. atactus Oberholser, 1899
Letztere wird allerdings mitunter als eigenständige Art Dicrurus atactus geführt.[7][8]
Lebensweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten. Er ist meist auf exponierten Äste unterhalb der Wipfel innerhalb eines Waldes oder an Lichtungen zu finden.
Die Brutzeit liegt zwischen Mai und Juni sowie zwischen Oktober und November.[2][3]
Gefährdungssituation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[9]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Samtdrongo, in Avibase - Die Weltvogel-Datenbank
- 1 2 3 4 5 G. M. Kirwan,G. Rocamora und D. Yeatman-Berthelot: Velvet-mantled Drongo (Dicrurus modestus), version 2.0. In: N. D. Sly (Herausgeber): Birds of the World. 2023, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Dicrurus modestus
- 1 2 3 4 T. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
- ↑ AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025
- ↑ World Bird List 15.2 Orioles, drongos, fantails
- ↑ J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 23. Januar 2026
- ↑ Dicrurus atactus
- ↑ J. Fuchs, J. Fjeldså und R. C. K. Bowie: Diversification across major biogeographic breaks in the African Shining/Square-tailed Drongos complex (Passeriformes: Dicruridae). In: Zool. Scripta 2017, doi: 10.1111/zsc.12191.
- ↑ Dicrurus modestus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2024. Eingestellt von: BirdLife International, 2024. Abgerufen am 14. Mai 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- xeno-canto: Tonaufnahmen – Spateldrongo (Dicrurus modestus)
- Weißhalsdrossel (Dicrurus modestus) auf eBird.org
- BirdLife International: Species Factsheet – Velvet-mantled-drongo (Dicrurus-modestus)
- Macaulay Library
- Samtdrongo auf oiseaux.net (französisch)
- Dicrurus modestus auf Briefmarken