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SV Hellern

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Der SV Hellern (offiziell: SV Hellern von 1924) ist ein Sportverein aus dem Osnabrücker Stadtteil Hellern.

Geschichte und Angebot

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Der Verein wurde am 18. April 1924, einem Karfreitag, gegründet und bietet die Sportarten Badminton, Basketball, Darts, Fußball, Fitness, Gesundheit und Entspannung, Handball, Radsport, Schach, Tamburello, Tennis, Tanzen und Bewegung, Tischtennis, Turnen und Volleyball an. Die Handballabteilung schloss sich im Jahre 2010 der Spielgemeinschaft HSG Osnabrück an, die von den Handballabteilungen der Vereine Raspo Osnabrück und Osnabrücker SC gebildet wurde.[1]

Die Handballerinnen nahmen in der Saison 1989/90 zum ersten und einzigen Male am DHB-Pokal der Frauen teil. Dort gewann die Mannschaft in der ersten Runde mit 18:17 beim Ohligser TV. In der zweiten Runde trafen die Hellernerinnen auf den Bundesligisten TuS Eintracht Minden und verloren in eigener Halle mit 12:21.[2]

Zuvor stieg die Mannschaft im Jahre 1979 in die Oberliga Nordsee auf.[3] Dort wurden die Hellernerinnen 1989 Meister und schafften den Aufstieg in die Regionalliga Nord.[4] Nach einem neunten Platz in der Saison 1989/90[5] musste die Mannschaft ein Jahr später wieder absteigen.[6] Zurück in der Oberliga sicherte sich die Mannschaft 1993 die Meisterschaft, verzichtete aber aus unbekannten Gründen auf den Wiederaufstieg. Zwei Jahre später wurde das Team Vizemeister.[7] Die Mannschaft musste dann 1999 aus der Oberliga absteigen.[8] Zwar gelang der direkte Wiederaufstieg, doch schon in der folgenden Saison 2000/01 ging es als Tabellenletzter wieder runter.[9] Das gleiche Spiel folgte in der Saison 2004/05.[10]

SV Hellern
Name SV Hellern von 1924 e. V.
Vereinsfarben gelb-schwarz
Gründung 18. April 1924
Vereinssitz Osnabrück-Hellern,
Niedersachsen
Mitglieder ca. 1300
Vorsitzender Marc Sandmann
Website www.sv-hellern.com
SVH Fußball
Name SVH Fußball
Spielstätte Sportanlage Klaus-Stürmer-Straße
Plätze 2500
Cheftrainer Felix Zimmermann
Liga Kreisliga Osnabrück B
2024/25 8. Platz

Die Fußballer des SV Hellern stiegen 1964 in die Bezirksliga auf, mussten aber 1968 wieder in die Bezirksklasse absteigen.[11] Dort wurde die Mannschaft ein Jahr später zwar Letzter, verblieb aber wegen einer Ligaaufstockung in der Bezirksklasse. 1971 ging es für die Hellerner runter in die Kreisliga.[12] Erst im Jahre 1981 gelang der Wiederaufstieg, ehe die Mannschaft vier Jahre später wieder absteigen musste. Der nächste Aufstieg in die Bezirksklasse gelang 1989 als Vizemeister hinter Schinkel 04. Dieses Mal hielten sich die Hellerner bis 1995, als ein siebter Platz aufgrund einer Ligareform nicht für den Klassenerhalt reichte. Es gelang der direkte Wiederaufstieg, jedoch musste die Mannschaft in der folgenden Saison 1996/97 gleich wieder absteigen.[13] Im Jahre 2018 gelang dann noch einmal der Aufstieg in die Bezirksliga, dem jedoch der direkte Wiederabstieg folgte.[14]

Persönlichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. Über uns - Die HSG und was sie ausmacht. HSG Osnabrück, abgerufen am 14. Mai 2026.
  2. Sven Webers: DHB-Pokal Frauen 1989/90. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  3. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1975 – 1980. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  4. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1985 – 1990. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  5. Sven Webers: Regionalliga Frauen 1989/90. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  6. Sven Webers: Regionalliga Frauen 1990/91. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  7. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1990 – 1995. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  8. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1995 – 2000. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  9. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 2000/01. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  10. Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 2004/05. Bundesligainfo.de, abgerufen am 15. Mai 2026.
  11. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Niedersachsen 1964 - 1979. 2008, DNB 994813775, S. 17, 57.
  12. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Bezirksklassen Niedersachsen 1964-1979. Lehrte 2015, S. 104, 152.
  13. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball im Bezirk Weser-Ems 1979-2006. Lehrte 2018, S. 32, 85, 159, 255, 272, 280.
  14. Chronik. FuPa, abgerufen am 15. Mai 2026.