Ein Triebwagen ist 27,831Meter lang und besteht aus drei Fahrzeugmodulen, wobei sich unter dem ersten und dem letzten jeweils ein zweiachsiges Triebdrehgestell und unter dem zweiten zwei doppelachsige Kleinradlaufdrehgestelle befinden. Die Gesamtantriebsleistung beträgt 4×95kW, die Motoren sind wassergekühlt. Alle drei Fahrzeugmodule besitzen eine Doppelaußenschwenkschiebetür und der erste und letzte Wagen am vorderen und am hinteren Ende je eine Einzelaußenschwenkschiebetür.
Pro Fahrzeug gibt es 74Sitz- und 89Stehplätze, insgesamt können also 163 Personen befördert werden.
Die Haltestangen sind in allen Fahrzeugen aus Aluminium gefertigt. Im ersten und letzten Fahrzeugmodul sind die Fußböden am Ende erhöht, da dort die Fahrzeugmotoren untergebracht worden sind.
Die ST14 sind in allen Linien, im Mischverkehr mit ST13 und ST12 sowie mit angehängten SB9, anzutreffen.
Im Jahr 2009 wurde der Wagen 0783 zusammen mit einem SB9 nach Gera ausgeliehen, um die Eignung einer solchen Zugbildung für das dortige Netz zu erproben.[2]
Tw 0775 bzw. 213 mit einem SB9 bzw. NB4G am Geraer Puschkinplatz
Im Juli 2025 wurde außerdem der zuvor lange abgestellte ST14 Nr. 0775 für zunächst ein Jahr nach Gera ausgeliehen. Dabei erhielt er ersatzweise Drehgestelle, die in Gera als Reserve für die dortigen NGT8G vorgehalten wurden. Außerdem ordnete die Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera ihm die Nummer 213 (anschließend an die NGT8G) zu.[3] Seit November 2025 wird er in Gera im Linienverkehr eingesetzt, anfangs einzeln,[4] später auch mit einem der nach Gera verkauften SB9 (dort NB4G genannt).
1234567Harry Hondius: Entwicklung der Nieder- und Mittelflur-Straßen- und Stadtbahnen. In: stadtverkehr. Nr.12/2007. EK-Verlag, 2007, ISSN0038-9013, S.16.
↑Harry Hondius:Entwicklung der Nieder- und Mittelflur-Straßen- und Stadtbahnen. Folge 23. In: stadtverkehr. Nr.1-2/2010. EK-Verlag, ISSN0038-9013, S.17.