SS Hell Camp
| Film | |
| Titel | SS Hell Camp |
|---|---|
| Originaltitel | La bestia in calore |
| Produktionsland | Italien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1977 |
| Länge | 91 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Luigi Batzella |
| Drehbuch | Luigi Batzella |
| Produktion | Xiro Papas |
| Musik | Giuliano Sorgini |
| Kamera | Ugo Brunelli |
| Schnitt | Luigi Batzella |
| Besetzung | |
| |
SS Hell Camp (Originaltitel: La bestia in calore) ist ein italienischer Spielfilm aus dem Jahr 1977 von Luigi Batzella. Er lässt sich dem Genre Naziploitation zuordnen, da er Themen wie Nationalsozialismus, Folter und sexuelle Gewalt behandelt.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Italien während des Zweiten Weltkriegs: Die schöne, aber skrupellose SS-Offizierin und Ärztin Ellen Kratsch erschafft in einem abgelegenen Schloss ein genetisch manipuliertes, inkubusähnliches Mischwesen. Die Kreatur, ein gieriges, gedrungenes Ungeheuer, dient ihr als Werkzeug, um weibliche Gefangene im Rahmen eines neuen medizinischen Experiments zu misshandeln. Um seine Triebhaftigkeit zu steigern, hält Kratsch das zwergenhafte Wesen mit starken Aphrodisiaka auf Diät.
Während die Nazis gleichzeitig gegen eine lokale Widerstandsbewegung kämpfen, werden Gefangene beider Geschlechter entkleidet und verschiedenen Formen brutaler Folter und Verhöre ausgesetzt – darunter Elektroschocks, Vergewaltigung durch die Bestie, Kastration und schwere Misshandlungen.
Am Ende stürmen die Partisanen das Schloss – und Kratsch wird der Kreatur als Vergeltung ausgeliefert.
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Johannes Limbrunner zieht auf filmtipps.at folgendes Fazit: „SS Hell Camp macht […] durchaus Spaß und gehört ob seiner trashophilen Qualitäten durchaus in die Oberklasse national-sozialer Frauenlagerware.“[1]
Auf schnittberichte.com urteilt Kritiker Nubret: „Was bleibt ist ein unausgegorener, plakativer Sex- und Gewaltheuler der untersten Garnitur. Doch trotz aller Stümperhaftigkeit, Spannungsarmut und zweifelhafter Moral kann man ihm einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen.“[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- SS Hell Camp in der Online-Filmdatenbank
- SS Hell Camp bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Johannes Limbrunner: SS Hell Camp. In: filmtipps.at. Abgerufen am 17. Februar 2026.
- ↑ Nubret: SS Hell Camp. In: schnittberichte.com. 14. April 2019, abgerufen am 17. Februar 2026.