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Rußiger Freitag

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Als Rußigen Freitag, auch Karnevals-, Fastnachts- oder Faschingsfreitag, bezeichnet man den Freitag vor Aschermittwoch. Er liegt somit nach dem sogenannten Schmutzigen Donnerstag und vor dem Schmalzigen Samstag.[1]

Etymologie und Geschichte

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Der Begriff Rußiger Freitag wird vornehmlich in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht (das heißt in Baden-Württemberg, im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, in Vorarlberg und in der Schweiz) verwendet.[2]

Der Name stammt daher, dass früher an diesem Tag die Narren versucht haben, Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren.[2] Heutzutage ist der Brauch bei Kindern noch sehr beliebt.[3]

In Oberschwaben und Vorarlberg heißt der Tag auch Bromiger Freitag: An diesem Tag schwärzten früher die Buben den Mädchen das Gesicht mit Ruß und Brombeeren oder Brombeermarmelade.[1] Mit Lebensmitteln pflegte man nicht zu spielen. Hermann Wax schreibt in seiner „Etymologie des Schwäbischen“ unter ‚B(e)ram, Bram, Brom‘, dass dieses ‚Ruß‘ bedeutet.[4]

Der Rußige Freitag findet stets am Freitag vor Aschermittwoch statt[2], also am 51. Tag vor Ostersonntag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. Januar, der spätestmögliche ist der 5. März.

Termine bis 2041
  • 2026: 13. Februar
  • 2027: 5. Februar
  • 2028: 25. Februar
  • 2029: 9. Februar
  • 2030: 1. März
  • 2031: 21. Februar
  • 2032: 6. Februar
  • 2033: 25. Februar
  • 2034: 17. Februar
  • 2035: 2. Februar
  • 2036: 22. Februar
  • 2037: 13. Februar
  • 2038: 5. März
  • 2039: 18. Februar
  • 2040: 10. Februar
  • 2041: 1. März
Commons: Schwäbisch-alemannische Fastnacht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Rußiger Freitag/ Bromiger Freitag. Landesverband Württembergischer Karnevalvereine e. V., abgerufen am 13. März 2026.
  2. 1 2 3 Rußiger Freitag: Datum und Bedeutung. Presse-Druck- und Verlags-GmbH, Verlag der Augsburger Allgemeine, 26. Februar 2019, abgerufen am 13. März 2026.
  3. Werner Niedermeier: 28. Februar 2025 - Rußiger Freitag. In: Besserwisser Kalender. 28. Februar 2025, abgerufen am 13. März 2026.
  4. Hermann Wax, Kurt Widmaier, Wolfgang Schürle, Hubert Wicker: Etymologie des Schwäbischen: die Herkunft von mehr als 8000 schwäbsichen Wörtern. 4., erw. Auflage. Biberacher, Biberach 2011, ISBN 978-3-933614-89-6.