Rudolf Aumann
Rudolf Aumann (* 24. November 1940[1] in Regensburg; † 14. Mai 2025[2]) war ein deutscher Chemiker (Organische Chemie) und Hochschullehrer an der Universität Münster.
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aumann wurde 1967 bei Ernst Otto Fischer an der TU München zum Dr. rer. nat. promoviert und arbeitete von 1967 bis 1969 mit einem Fulbright-Stipendium als Post-Doktorand an der University of California, Los Angeles bei Saul Winstein. 1972 habilitierte er sich in Münster, wurde dort Privatdozent und außerplanmäßiger Professor und Akademischer Oberrat am Organisch-Chemischen Institut,[3] erhielt 1974 ein Dozentenstipendium des Fonds der Chemischen Industrie und war 1976 Gastprofessor an der University of Wisconsin–Madison und 1980 an der TU München. Seit 1983 war er Professor in Münster.
Er befasste sich mit organometallischer Chemie, mit metallinduzierten Umlagerungen gespannter Kohlenwasserstoffe, Synthesen mit Carbenkomplexen von Übergangsmetallen, organometallischer Stereochemie und asymmetrischer Synthese mit chiralen Olefin- und Carbenkomplexen.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Homepage in Münster ( vom 2. September 2016 im Internet Archive)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Profile of Rudolf Aumann
- ↑ Traueranzeige in den Westfälischen Nachrichten vom 28. Juni 2025, abgerufen am 28. Juni 2025
- ↑ Aumann, Rudolf. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 32.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aumann, Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker (Organische Chemie) |
| GEBURTSDATUM | 24. November 1940 |
| GEBURTSORT | Regensburg |
| STERBEDATUM | 14. Mai 2025 |