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Rotbauch-Mistelfresser

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Rotbauch-Mistelfresser

Rotbauch-Mistelfresser

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Mistelfresser (Dicaeidae)
Gattung: Dicaeum
Art: Rotbauch-Mistelfresser
Wissenschaftlicher Name
Dicaeum australe
(Hermann, 1783)

Der Rotbauch-Mistelfresser (Dicaeum australe) ist eine Vogelart aus der Familie der Mistelfresser (Dicaeidae).[1][2]

Der Vogel ist endemisch auf den Philippinen mit Ausnahme der Inseln von Mindoro südlich bis Palawan und östlich bis Sibuyan, Panay und Negros.

Der Schwarzgürtel-Mistelfresser (Dicaeum haematostictum) wurde früher als Unterart des Rotbauch-Mistelfressers angesehen und als Dicaeum australe haematostictum bezeichnet.

Das Verbreitungsgebiet umfasst Wälder, Waldränder, Sekundärwald, Kokospalmenhaine, offene Landschaften, bevorzugt um blühende und fruchttragende Bäume in Höhenlagen unterhalb von 1000 m. ü. M.[3]

Der Artzusatz kommt von lateinisch australis südlich.[4]

Der Vogel ist etwa 10 cm groß und wiegt zwischen 9 und 11 g. Dieser Mistelfresser ist überwiegend schwarz-weiß mit ziemlich langem, kräftigem und gekrümmtem Schnabel. Kopfkappe und -seiten sowie die Oberseite sind glänzend blau schwarz. Kinn und Kehle sind weiß, Brust und Unterseite grau mit einem scharlachroten Streifen in der Mitte. Die Flügelunterseite und die verdeckten Brustbüschel sind weiß. Die Iris ist dunkel kastanienbraun bis dunkelbraun, der Schnabel dunkelbraun bis schwarz, die Beine sind graubraun oder schwarz.

Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Jungvögel sind ohne Glanz schwärzlich braun an der Oberseite bis zu den Wangen, an der Unterseite bräunlich olivgrau, seitlich an der Kehle blasser. Die Basis des Oberschnabels und die unteren 2/3 des Unterschnabels sind orangerot oder bräunlich gelb, die Beine blassbraun.[3]

Geografische Variation

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Die Art ist monotypisch.[1][3][5][6][7]

Der Gesang wird als insektenartiges, hochtoniges Trillern „suit-sui…“ sowie als ansteigendes und abfallendes hohes „tik-tik“ beschrieben, das in einen Triller übergeht.[3]

Die Nahrung besteht wahrscheinlich aus Früchten, Nektar und Pollen der Riemenblumengewächse (Loranthaceae). Gesucht wird meist im Wipfelbereich, einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen, auch in Gemischten Jagdgemeinschaften. Die Brutzeit dürfte zwischen Juni und August liegen.[3]

Gefährdungssituation

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Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[8]

  • J. Hermann: Pipra australis. In: Tabula affinitatum animalium (etc.), S. 243, 1783, Biodiversity Library
Commons: Rotbauch-Mistelfresser (Dicaeum australe) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Rotbauch-Mistelfresser (Dicaeum australe) bei Avibase
  2. P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
  3. 1 2 3 4 5 R. A. Cheke und C. Mann: Red-keeled Flowerpecker (Dicaeum australe), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Dicaeum australe
  4. J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
  5. AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025
  6. IOC World Bird List 15.2 Dippers, leafbirds, flowerpeckers, sunbirds
  7. J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 23. Januar 2026
  8. Dicaeum australe in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2024. Eingestellt von: BirdLife International, 2024. Abgerufen am 26. Mai 2026.