Rofa AG
| Rofa Industrial Automation AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Private Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1967 |
| Sitz | Kolbermoor, Bayern |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 1207[1] |
| Umsatz | 382 Mio. EUR[1] |
| Branche | Automatisierungstechnik und Fördertechnik |
| Website | www.rofa-ag.de |
| Stand: 2024 | |
Die Rofa Industrial Automation AG ist ein Hersteller in den Branchen Automatisierungstechnik, Fördertechnik, Intralogistik und Sondermaschinenbau. Das Unternehmen wurde 1967 gegründet und ist seit 1993 eine private Aktiengesellschaft.[1] Heute ist es an 14 Standorten vertreten.
Tätigkeitsfelder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen entwickelt und produziert u. a. Hängeförderanlagen, Bodenfördertechnik, Skid-/Behälter-Fördertechnik, Rollenförderer, Fahrerlose Transportsysteme, Schubanlagen sowie Sondertechnik für den Transport von schweren Lasten und montiert diese Anlagen auch. Ferner Applikationstechnik, Lagertechnik, Regalbediengeräte, Materialfluss-Datentechnik und Nachschubkontrollsysteme.[2]
Historie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1967 wurde die Rosenheimer Förderanlagen GmbH durch Georg Uttscheid und Reiner Schramm gegründet.[3] Anfang der 1970er Jahre entwickelte Rofa Elektrohängebahnsysteme und gehört somit zu den Pionieren auf diesem Gebiet. Nachdem die Automation in der Industrie eine immer größere Rolle spielte, entwickelte Rofa die ersten fahrerlosen Transportsysteme (FTS). Mitte der 1980er Jahre wurde die erste FTS-Anlage ausgeliefert und in Betrieb genommen. 1990 erwirtschaftete das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 40 Mio. DM. Im selben Jahr wurde die Niederlassung Rofa Müvek Kft. in Ungarn gegründet.
Nach dem Ausscheiden von Georg Uttscheid im Jahr 1993 wurde das Unternehmen von Hartmut Uttscheid und Wolfgang Kozsar übernommen. Nach einer Neustrukturierung erweiterte es die Produktpalette im Bereich Bodenfördertechnik und baute die Marktpräsenz bis zum Jahr 2000 mit Niederlassungen in Brasilien und Kooperationen in Nordamerika und Korea aus. Im Jahr 2000 stieg die UnternehmerAG als Investor ein und Hartmut Uttscheid schied aus. Im gleichen Jahr wurde ein Standort in Kolbermoor bezogen und das Konstruktionsbüro Rofa Nowa Tervezö Kft. in Ungarn eröffnet. In den nächsten Jahren wurden Niederlassungen in Hamm (Deutschland), Südkorea, Spanien und in den USA gegründet. 2005 folgte China sowie der Bau neuer Hallen und Bürogebäude in Kolbermoor.
2006 wurde das Produktspektrum erweitert und mit dem Erwerb der BSS Bohnenberg GmbH ein Spezialist für Intralogistik in die Unternehmensgruppe geholt. Um auch Automatisierung und Fördertechnik zu stärken, kamen die Standorte Rofa-Lehmer in Bodenwöhr und Filderstadt, ein weiteres Unternehmen in den USA, eine Niederlassung in Brasilien und der Erwerb der Fördertechniksparte der insolventen Moll GmbH, die heutige Moll Automatisierung GmbH, hinzu. In den nächsten Jahren folgten Niederlassungen in Polen, Rumänien und ein Büro in Wolfsburg (Deutschland). 2012 wurden von Rofa zwölf Tochterunternehmen mit konzernweit mehr als 800 Mitarbeitern betreut. Im gleichen Jahr wurde AG und GmbH erschmolzen und wechselten ihre Form zur heutigen Rofa Industrial Automation AG mit den Vorständen Andreas Bauer, Rainer Lange und Martin Gräb.
Standorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen unterhält, neben der Hauptverwaltung in Kolbermoor, Niederlassungen in Bodenwöhr, Filderstadt, Leiblfing, Ludwigsburg und Solingen-Ohligs. Ferner in Nyíregyháza, Timár, Zevenaar, Timișoara, Rzeszów, Peking, Chengde, Duncan und Titisee-Neustadt
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 ROFA INDUSTRIAL AUTOMATION AG, Kolbermoor, Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024, abgerufen über unternehmensregister.de.
- ↑ Abschnitt Produkte & Löungen auf der Unternehmenswebseite.
- ↑ Handelsregister B des Amtsgerichts Traunstein, Historischer Auszug zur Registernummer 262, abgerufen unter handelsregister.de.
