Remain In Silence
| Remain In Silence | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Hannover, Deutschland |
| Genre(s) | Independent |
| Aktive Jahre | 1983–2016 |
| Gründungsmitglieder | |
| Andreas Gimpel | |
Gitarre | Andreas Buchwald |
| Letzte Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Andreas Gimpel |
Gitarre | Andreas Buchwald |
| Karsten Sorst | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Bass | Ralf Deege, Renate Baumgart, Peter Apelt, Vincenzo Bianco, Stefan Goedereis |
Keyboard | Kathrin Symens, Jürgen Pietsch |
| Thomas Feibig, Claus Zieseniß, Christoph Olbrich | |
| Mario Batkovic | |
Remain In Silence ist eine aus Hannover stammende Band der New-Wave-Ära. Sie wurde 1983 von Andreas Buchwald (Gitarre) und Andreas Gimpel (Gesang) gegründet und gilt als früher Vertreter der Dark Wave Szene. Musikalisch standen Remain In Silence in der Tradition von Post-Punk-Bands wie Joy Division oder The Cure.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das erste Album Seven Rooms[1] erschien 1984 im Eigenverlag in einer aufwendig gestalteten, mit Leinen bezogenen Kassettenbox, wie sie ein Jahr später von dem britischen Independent-Label Factory Records auch für deren Kassettenveröffentlichungen verwendet wurden.
Das zweite Album Monument erschien 1985 ebenfalls als Kassette[1] auf dem Independance–Label und war eine der meistverkauften Independent Kassetten seiner Zeit. Das Musikmagazin Spex schrieb im Dezember 1985[2] in einer Rezension zu dem Album:
„Remain In Silence. Ihr Werk, Monument hat diesen Namen wirklich verdient, schon alleine des edlen Outfits und plattenreifen Sounds wegen […] ich werde ein Exemplar an New Order schicken, damit die wissen, wie sie eigentlich zu klingen hätten.“
1987 erschien das dritte Album This Is the Place Where Resistance Got Lost[1] als LP und CD. Die Erstauflage verkaufte sich gut und die Medienresonanz war positiv.
Der häufige Wechsel der Mitmusiker der Band und das Aus ihres Labels Fountainhead Records sowie eine geplatzte Tournee sorgten für einen frühzeitigen Karriereeinschnitt.
1994 veröffentlichten Reamin In Silence das Compilation-Album Walk the Moon and Kick Some Shit und absolvierten 1995 einige Konzerte im Vorprogramm von Siouxsie and the Banshees auf deren letzter Deutschlandtour. Mit Fountainhead (1995) und The Comfort of Strangers (2001) erschienen zwei weitere Alben, die allerdings von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wurden. In den Jahren zwischen 1997 und 2000 gehörte der experimentelle Schweizer Akkordeonist Mario Batković zur Besetzung der Band bei Liveauftritten.
Im Jahr 2013 wurde man erneut auf Remain In Silence aufmerksam, nachdem ihre ersten beiden Alben vom spanischen Label Dead Wax Records wiederveröffentlicht wurden. Nach einer kurzen Spanien-Tournee als Trio mit dem Keyboarder Karsten „Carlos“ Sorst. 2014 erschien die Wiederveröffentlichung des dritten Albums This Is the Place Where Resistance Got Lost auf dem MiG Music–Label. Ihr letztes Album ... AND THE SOUL GOES ON erschien 2016 ebenfalls auf MiG Music[3].
2022 nahm Buchwald das Album mit dem Titel Escape From What Life Is auf, das im Frühjahr 2023 bei Sireena Records erschien.
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1984: Seven Rooms, (Kassette)
- 1985: Monument, (Kassette)
- 1987: This Is the Place Where Resistance Got Lost
- 1994: Walk the Moon And Kick Some Shit (compilation)
- 1995: Fountainhead
- 2001: The Comfort of Strangers
- 2013: Lonesome Hours - The Seven Rooms & Monument recordings (compilation)
- 2016: ... and the Soul Goes On
Solo als Buchwald
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2023: Escape From What Life Is
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2014: Rain (The Demo Version)
- 2016: Wrapped in Ice (edit)
Sampler/Compilations
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1987: From the Middle of Nowhere: The Good Samaritan
- 1994: Godfathers of German Gothic: Lonesome Hours
- 2009: Pagan Love Songs Vol. 2: Hope in Fear
- 2017: Messages Beyond Dark Dreams 3: A Distant View (Torturing Hands Remix)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Andreas Buchwald, Homepage
- Remain In Silence, Homepage – Archiv
- Remain In Silence bei Discogs
- Remain in Silence bei Dead Wax Records
- Remain in Silence bei MiG-Music
- Remain in Silence bei Gothic & Industrial Music Archive
- Remain in Silence bei Spotify
Rezensionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michael Natsis: Remain in Silence. In: lastdaydeaf.com. 1. Juli 2018, abgerufen am 9. November 2022 (englisch).
- Remain in Silence ...AND THE SOUL GOES ON: REMAIN IN SILENCE SIND ZURÜCK. LUX, 25. Juni 2016, abgerufen am 9. November 2022.
- Wolke: Remain in Silence. Stadtkind Hannovermagazin, 29. Mai 2016, abgerufen am 9. November 2022.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Remain in Silence. Deadwaxrecords, abgerufen am 9. November 2022 (englisch).
- ↑ Herfried Henke: Cassetten. In: SPEX, Musik Zur Zeit (Hrsg.): Zeitschrift. Band 1985, Nr. 12. SPEX Verlagsgesellschaft GbR, Köln Dezember 1985, S. 11.
- ↑ REMAIN IN SILENCE …AND THE SOUL GOES ON. In: MIG Records. 18. März 2016, abgerufen im Jahr 2026.