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Reliktsee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Reliktsee ist der Rest eines früheren Meeres, der entweder durch eine Absenkung des Meeresspiegels oder durch eine Landhebung von diesem getrennt wurde.[1]

Der Begriff schließt auch einstige Binnengewässer ein, also Flüsse, Süßwasser-Seen, die durch tektonische Veränderungen austrockneten und oft noch geologisch nachweisbare Spuren hinterließen.

Ein bekanntes Beispiel ist das Kaspische Meer, der größte See der Welt.

Einzelnachweise

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  1. Georg Feulner, Anja Garms, Irina Lorenz-Meier, Linda Tidwell, Florian Breitsameter, Jörg Werremeyer, Kay Potzger: Naturwissenschaften. Daten, Fakten, Ereignisse und Personen, Compact, 2008, ISBN 3-8174-6605-6, S. 240.