Ralph Penz
Ralph Penz (* 9. Dezember 1954 in Sondershausen) ist ein deutscher Maler und Grafiker.
Leben und Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Vater von Penz war in der DDR Offizier. Penz absolvierte in Berlin die Kinder- und Jugendsportschule „Werner Seelenbinder“. Er war ein erfolgreicher Ruderer und machte 1974 das Abitur. Danach leistete er bis 1976 in Prora Grundwehrdienst in der NVA. 1976/1977 machte er an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung-Burg Giebichenstein in Halle ein Vorpraktikum für ein Studium, und von 1977 bis 1984 studierte er dort, mit einer Unterbrechung 1982/1983, in der er als Nachtwächter arbeitete, im Fachbereich Malerei / Graphik bei Gudrun Brüne, Frank Ruddigeit und Hannes H. Wagner, bei dem er 1984 das Diplom erwarb. Seitdem arbeitet er als freischaffender Maler und Grafiker in Halle (Saale). Er „gilt als zeichnender Chronist“ der Stadt.[1] Penz war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
1989 erwarb Penz ein 300 Jahre altes Fachwerkhaus in der Innenstadt Halles, in dem er mit der Textilkünstlerin Ulli Hamers (* 1950) die Galerie Hamers & Penz betreibt.[2]
Selbstreflexion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Ich zeichne meist detailgetreu vor, dann male ich, zerstöre das Bild und male wieder darüber.“[3]
Werkbeispiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mein Arbeitsplatz (1987; Mischtechnik, 124 × 108 cm; auf der X. Kunstausstellung der DDR)
- Hinterhof – Große Märkerstraße III (1986/87; Radierung/Aquatinta, 19,8 × 19,8 cm; aus der Folge Halle; auf der X. Kunstausstellung der DDR)
Ausstellungen (unvollständig)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelausstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2004, 2014 und 2024: Galerie im cCe Kulturhaus Leuna[1]
- 2019/2020: Halle, Arbeitskreis Innenstadt (Grafiken)
- 2019/2020: Halle, Stadtmuseum (Gemälde und Aquarelle ab 1984)
Gruppenausstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1986: Halle/Saale („Atelier II. Junge Künstler des Bezirks Halle“)
- 1987/1988: Dresden, X. Kunstausstellung der DDR
- 1996–1997: Halle, Galerie Marktschlösschen, Nantes, Centre Culture Franco-Allemand Nantes, und weitere Galerien („Druckgrafik aus Halle an der Saale“)
- 2001–2003: Halle, Galerie Marktschlösschen und Galerie Himmelreich, und weitere Galerien („Druckgrafik aus Halle an der Saale“)
- 2020: Halle, Zeitkunstgalerie („Die Kunstsammlung von Prof. Dr. sc. jur. Willi Linden. Malerei und Grafik“)[4]
- 2026: Halle, Kleine Galerie des Halleschen Kunstvereins ("Druckgrafik aus Halle an der Saale")[5]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 696
Weblink
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Ralph Penz: Seine Bilder erzählen Geschichte. In: leuna_echo. 13. November 2024, abgerufen am 15. Oktober 2026.
- ↑ Galerie Hamers Penz. In: galerie-hamers-penz.de. Abgerufen am 15. Oktober 2026.
- ↑ Katja Pausch: Eindrucksvolle Bilder von Halle: Ralph Penz als Chronist mit Zeichenstift. In: mz.de. 15. Dezember 2019, abgerufen am 15. Oktober 2026.
- ↑ Halle 18.07.-04.09.2020. In: zeitkunstgalerie.de. 3. März 2020, abgerufen am 15. Oktober 2026.
- ↑ 2026 Druckgrafik - Hallescher Kunstverein e. V. In: hallescher-kunstverein.de. Abgerufen am 15. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Penz, Ralph |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1954 |
| GEBURTSORT | Sondershausen |