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Rainer Seiferth

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Rainer Seiferth (* 1973) ist ein deutscher Gitarrist, Arrangeur und Komponist, der genreübergreifend tätig ist.

Leben und Wirken

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Seiferth erhielt ab 1980 Unterricht im Orff-Schulwerk und erhielt ab 1983 klassischen Gitarrenunterricht an der Musikschule Nürnberg. An der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl machte er eine Ausbildung, um dann von 1996 bis 2000 an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim klassische Gitarre und Musikpädagogik zu studieren. Zudem absolvierte er Meisterkurse bei Alvaro Pierri und Dušan Bogdanović, später auch bei Ralph Towner.

Nachdem Seiferth zunächst mit der Band Früchte der Saison Indie-Rock mit deutschen Texten machte (Heute hier, morgen auch, 1997) und mit Musikern wie Benny Greb, Dieter Weberpals oder Rainer Polak Jazz und Weltmusik spielte, zog er 2005 nach Spanien, wo er zusammen mit seiner Frau eine Sprach- und Musikschule in einem Dorf in der Alcarria eröffnete. Mit seinem Projekt 8 Hertzios und eigenen Kompositionen entstand mit dem Bandoneonisten Daniele di Bonaventura, dem Geiger Diego Galaz, dem Trompeter Chris Kase, dem Gitarristen Marco Herreros und dem Perkussionisten Aleix Tobias das selbstproduzierte Album Guadiela (2009),[1] mit Miguel Rodrigáñez und Jesús Mañeru sowie Andreas Prittwitz und Chris Kase im Projekt Solano 2013 das Album Viento adentro.

Zwischen 2012 und 2022 spielte Seiferth Gitarre und andere Zupfinstrumente im Ensemble der Sängerin und Nyckelharpa-Spielerin Ana Alcaide, das auch in Deutschland tourte und 2016 das Album Leyenda vorlegte. 2015 bildete er mit der Cellistin Iris Azquinezer das Duo Zaruck, das die Alben Hagadá (2016)[2] und Agua (2022) vorlegte.

Seiferths 2017 gegründetes Ensemble Taracea widmet sich der Neuinterpretation alter und traditioneller Musik. Sein Debüt-Album Akoé: Nuevas Músicas Antiguas erschien 2020 beim französischen Alpha-Label mit Belén Nieto (Flöten), Miguel Rodrigáñez (Kontrabass), David Mayoral (Perkussion), Isabel Martín (Gesang) sowie Michel Godard (Serpent).[3] 2022 erschien das Nachfolgealbum Desvíos a Santiago mit Bearbeitungen von Liedern der Jakobspilger, an dem auch Germán Díaz beteiligt ist.[4]

Einzelnachweise

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  1. Redaktion: Lautstarkes Umfeld. In: Frankenpost. 16. Januar 2008 (frankenpost.de).
  2. Karsten Rube: Zaruk "Hagadá" Timezone, 2016. In: FolkWorld #64. Oktober 2017, abgerufen am 23. April 2026.
  3. Detlef Krenge: Akoé - Nuevas Músicas antiquas. In: BR Klassik. 9. April 2020, abgerufen am 23. April 2026.
  4. Carlos Monje: Desvíos a Santiago Taracea. In: Diario Folk. 29. November 2022, abgerufen am 23. April 2026 (spanisch).