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Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein

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Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH
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Rechtsform gemeinnützige GmbH
Gründung 1. Januar 2005
Sitz Heide (Holstein), Deutschland
Leitung Sönke Lase (Geschäftsführer)
Mitarbeiterzahl 1500 (2020; inkl. 214 Auszubildenden)[1]
Umsatz 99,8 Mio. Euro (2020)[1]
Branche Rettungsdienst, Krankentransport
Website www.rkish.de
Stand: 31. Dezember 2020

Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH ist ein kommunal getragenes Unternehmen im Bereich des öffentlichen Rettungsdienstes in Schleswig-Holstein. Sie stellt die Notfallrettung sowie den qualifizierten Krankentransport in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg sicher und zählt zu den größeren rettungsdienstlichen Organisationen in Norddeutschland.

Geschichte und Gründung

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Die RKiSH wurde zum 1. Januar 2005 mit Sitz in Heide (Holstein) gegründet. Gründungsträger waren die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde. Ziel war es, den Rettungsdienst in kommunaler Trägerschaft effizienter und einheitlicher zu organisieren. In diesen Kreisen war der Rettungsdienst zuvor bereits überwiegend in Eigenregie betrieben worden, im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Deutschlands, in denen häufig Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter-Unfall-Hilfe beauftragt sind.

Die Gründung der Gesellschaft war insbesondere im Kreis Pinneberg nicht unumstritten. Teile der Belegschaft standen dem Zusammenschluss kritisch gegenüber und es wurde zeitweise sogar ein Bürgerbegehren erwogen. Nach intensiven Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Ver.di und der Kreisverwaltung wurde dieses jedoch nicht weiterverfolgt. Am 8. Dezember 2004 beschloss der Hauptausschuss des Kreises Pinneberg schließlich die Umsetzung der Kooperation.

Zum 1. Januar 2007 übernahm die RKiSH auch den Rettungsdienst im Kreis Steinburg. Vorausgegangen war die Kündigung des bisherigen Vertrags mit dem dort tätigen Rettungsdienstanbieter durch den Kreis. Mit der Übernahme wurden mehrere bestehende Rettungswachen in die Struktur der RKiSH integriert.

Eine weitere bedeutende Erweiterung erfolgte Anfang 2019, als der Kreis Segeberg der Kooperation beitrat. Grundlage war ein Beschluss des Kreistages vom 8. Dezember 2016, der nach einer Übergangsphase umgesetzt wurde.

Organisation und Struktur

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Die RKiSH ist als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) organisiert. Gesellschafter sind die beteiligten Kreise, die damit die Verantwortung für den Rettungsdienst in ihrem Gebiet gemeinsam wahrnehmen. Der Unternehmenssitz befindet sich in Heide (Holstein).

Im Zuständigkeitsbereich der RKiSH existieren 45 rund um die Uhr besetzte Rettungswachen, die eine flächendeckende Notfallversorgung sicherstellen. Die Organisation betreibt sowohl Rettungswagen für die Notfallrettung als auch Krankentransportwagen für planbare Transporte.

Fahrzeugkonzept und Ausstattung

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Im Rettungsdienstbereich der RKiSH kommen überwiegend standardisierte Rettungswagen des sogenannten „Schleswig-Holstein-Modells“ zum Einsatz, die von der Firma GSF Sonderfahrzeugbau hergestellt werden. Diese Fahrzeuge folgen einer landesweit abgestimmten Ausstattung und sind nach dem Prinzip des Mehrzweckfahrzeugs konzipiert. Das bedeutet, dass sie flexibel sowohl für Notfalleinsätze als auch für bestimmte Transportaufgaben genutzt werden können.

Seit Anfang 2023 werden aber auch vermehrt Krankentransportfahrzeuge der Firma Ambulanz Mobile in Dienst genommen, um dem erhöhten Bedarf an nicht zeitkritischen Verlegungen, Einweisungen und Entlassungen genüge zu tun.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH. In: Bundesanzeiger, 14. September 2021, abgerufen am 4. Februar 2022.