Zum Inhalt springen

Quiddestraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Quiddestraße
Wappen
Straße in München
Mensa des Schulzentrums
[[Datei:|245px|zentriert|rahmenlos|alt=]]
Basisdaten
Ort  München
Ortsteil  Ramersdorf-Perlach
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten  1966[1]
Anschluss­straßen  Karl-Marx-Ring, Heinrich-Lübke-Straße
Querstraßen  Heinrich-Wieland-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Plettstraße, Staudingerstraße, Nawiaskystraße, Ständlerstraße, Adenauerring, Holzwiesenstraße
Plätze 
Nummern­system  Orientierungsnummerierung
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen Quiddestraße
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung durchgehend getrennte Richtungsfahrbahnen
Länge 1.622 m[2]

Die Quiddestraße ist eine Innerortsstraße im Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach (Nr. 16), Stadtteil Neuperlach, von München.

Die rechtwinklig abbiegende Straße führt in Verlängerung des sich östlich anschließenden Karl-Marx-Rings im Nordwesten und nach ihrem Knick im Westen durch die ab 1967 errichtete Großsiedlung Neuperlach, kreuzt dabei die Nord-Süd-Achsen der Heinrich-Wieland-Straße und der Albert-Schweitzer-Straße und die als Schnellstraße konzipierte West-Ost-Achse der hier kreuzungsfrei ausgeführten Ständlerstraße. Südlich von dieser geht sie an der Kreuzung mit dem Adenauerring (nach Osten) und der Holzwiesenstraße (nach Westen) in die Heinrich-Lübke-Straße über. Sie bildet damit eine der Haupterschließungsstraßen der „Satellitenstadt“ Neuperlach.

Öffentlicher Personennahverkehr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straße wird an ihrem Ostende von der U-Bahn-Linie 5 mit dem U-Bahnhof Quiddestraße gekreuzt, die über den Ostbahnhof in das Stadtzentrum (U-Bahnhof Odeonsplatz) führt. Durch die Straße verkehren mehrere Buslinien, darunter die Linie 197.

Die Straße ist nach dem Historiker, Politiker und Pazifisten Ludwig Quidde (1858–1941) benannt, der 1927 den Friedensnobelpreis erhielt.

Bemerkenswerte Gebäude und Anlagen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Lätarekirche
St. Jakobus
  • Schulzentrum an der Quiddestraße, die Mensa unter Denkmalschutz (Denkmalliste D-1-62-000-9137)
  • Evangelisch-lutherische Lätarekirche (Hausnr. 15)
  • Katholische Kirche St. Jakobus, Hsnr. 35a, 2019 nach Abbruch der Kirche aus dem Jahr 1974 neu eröffnet
  • Quiddezentrum, Quiddestraße 45, ehemaliges Nachbarschaftszentrum. 2021 abgebrochen
  • Kuratorium Wohnen im Alter Georg-Brauchle-Haus, Wohnstift, Staudingerstraße 58
  • Städtische Wilhelm-Busch-Realschule, Krehlebogen 14

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen, 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 254
  2. nach München Wiki

Koordinaten: 48° 6′ 32″ N, 11° 38′ 36″ O